Stephansdom

Beiträge zum Thema Stephansdom

Kirche hier und anderswo

Steht der Steffl noch?

Mit dem Stephansdom brannte vor 75 Jahren das Herz von Wien. Was vor 75 Jahren im Herzen Wiens passierte, trieb vielen entsetzten Bewohnern die Tränen in die Augen: Am 12. April 1945 stürzte die Pummerin, die größte Glocke des Stephansdoms, als Folge eines Dachbrandes in die Turmhalle herab und zerbrach; tags darauf durchschlug eine einbrechende Stützmauer das Gewölbe des südlichen Seitenchors, das in den Dom eindringende Feuer zerstörte Chorgestühl und Chororgel, Kaiseroratorium und...

  • 11.04.20
Geschichtliches & Wissen
Der eingestürzte Hauptchor | Foto: aus: Flieder-Loidl, Stephansdom - Zerstörung und Wiederaufbau, Domverlag
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Zeitgeschichte: Der SONNTAG vor 25 Jahren
St. Stephan in Flammen

Prälat Karl Hugel (1912-2000), von 1968 bis 1990 Dompfarrer, war 1945 Domvikar. Er schilderte in der Ausgabe der damaligen Wiener Kirchenzeitung im April 1995 als einer der letzten lebenden Augenzeugen seine Eindrücke vom Dombrand. In den Abendstunden des 11. April 1945 war ich gerade dabei, im Dachboden des Curhauses Stephansplatz 3, einen Entstehungsbrand mit einer Luftschutzhandspritze zu löschen. Als ich durch ein Dachfenster auf den Dom hinausschaute, sah ich mit Entsetzen, dass das für...

  • 10.04.20
Geschichtliches & Wissen
Linke Seite des prächtig kolorierten Doppelblattes aus der Schedel'schen Weltchronik mit der Stadtansicht von Wien.  | Foto: Diözesanarchiv Wien
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Im Archiv gestöbert
Drei Urkunden zur Geschichte des Stephansdoms

Das Wiener Diözesanarchiv verwahrt drei Urkunden zur Geschichte des Albertinischen Chores und des gotischen Erweiterungsbaus von St. Stephan. Annemarie Fenzl, ehemalige Archivleiterin, erklärt den Inhalt und die Hintergründe. Feierliche Ablassurkunde, 5. November 1339, AvignonDie Erzbischöfe Nerzes Manasgardensis und Johannes Rossensis, die Bischöfe: Sergius Polensis, Petrus Montismarani, Gracia Dulcinensis, Thomas Tiniensis, Petrus Calliensis, Andreas Coronensis, Bernardus Ganensis, Nicholaus...

  • 08.04.20
Geschichtliches & Wissen
Als steinerner Zeuge des Unvergänglichen hatte der Dom durch über 800 Jahre hinweg allen Widrigkeiten getrotzt, hatte Feuersbrünste, Türkenbelagerungen und Franzosenkriege überstanden. Doch in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges blieb auch St. Stephan nicht mehr verschont vor der Vernichtung.  | Foto: Albert Hilscher/ÖNB-Bildarchiv/picturedesk.com
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Dombrand vor 75 Jahren
Als unser „Steffl“ in lodernden Flammen aufging

Die Tage von 11. bis 13. April 1945 gehören zu den ganz traurigen Ereignissen in der Geschichte des Wiener Stephansdoms. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kathedrale durch einen Brand schwer beschädigt. „Ich dachte, das Sicherste für einen Angriff ist die Stephanskirche“, erinnerte sich der bereits verstorbene Pfarrer Hans Neunherz aus Niederabsdorf an seinen Aufenthalt am 12. März 1945 in der Wiener Innenstadt. Die Sirenen heulten. Voralarm. Das bedeutete, feindliche Flugzeuge flogen...

  • 08.04.20
Kunst & Kultur
Der 80 Quadratmeter große violetten Strickpullover, der als Fastentuch den Hauptaltar verhüllt, wird als Symbol für wärmende Nächstenliebe gesehen. | Foto: Nelo Ruber
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Violetter Strickpullover als Fastentuch
Wiener Stephansdom wird in Fastenzeit zum Ausstellungsort Erwin Wurms

Der Wiener Stephansdom wird in der Fastenzeit zum Ausstellungsort eines der bedeutendsten Vertreters österreichischer Gegenwartskunst: Erwin Wurm verhüllt den barocken Hochaltar mit einem 80 Quadratmeter großen, 200 Kilogramm schweren violetten Strickpullover, platziert im Innenraum des Doms Skulpturen, die über die eigenen Begrenzungen nachdenken lassen und an der Außenfassade neben dem Singertor seine bekannte "Big Mutter" - eine überdimensionierte Wärmeflasche auf menschlichen Füßen. Er habe...

  • 25.02.20
Kunst & Kultur
Foto: Claudia Schuler
Video 2 Bilder

Kunstgeschichte
Albrecht Dürer im Stephansdom

Albrecht Dürer (1471-1528) hat voraussichtlich im Wiener Stephansdom eine Wandzeichnung hinterlassen haben. Davon gehen Experten aus. Konkret geht es um das gotische Bischofstor an der Nordseite des Wiener Stephansdoms. In der Vorhalle zum Tor gibt es eine großformatige Wandmalerei aus dem frühen 16. Jahrhundert, die einen an die Wand gemalten Flügelaltar darstellt. An den Altarflügeln sind die Heiligen Katharina und Margarethe wiedergegeben; reiche Ornamentik und Putti begleiten die gemalte...

  • 09.02.20
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