Serien (St) - 2006

Beiträge zum Thema Serien (St) - 2006

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Gerade der Sonntag lädt ein, auch die heiteren Seiten des Lebens nicht zu kurz kommen zu lassen.##br##

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 16
Weißt du, wer ich bin?

  Natürlich beschäftigen sich auch Witze mit dem Thema „Sonntag“. Karl Veitschegger hat einige für die Aktion Sonntagslicht gesammelt: Sonntagsheiligung. Herr Müller gilt als arbeitsscheu. Als ihn sein Pfarrer auf das Laster der Trägheit anspricht, meint er: „Herr Pfarrer, ich halte den Sonntag so heilig, dass ich drei Tage vorher und drei Tage nachher nichts arbeite.“ Sonntagssport. „Ist es eine Sünde, wenn mein Mann am Sonntag Fußball spielt?“, fragt die Frau eines Fußballprofis den Pfarrer....

  • 20.08.06
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Gnadenmutter von Maria Buch im barocken Hochaltar der Judenburger Werkstatt aus dem Jahre 1651 (Bild oben). Infos für die Pilgergruppen: Kirchenführer Karl Resch (Bild Mitte) vor dem 66,6 Meter hohen Kirchturm des „Kuratbenefizium Maria Buch“
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Wallfahrten in der Steiermark | Teil 06
Maria Buch: Wallfahrt mit langer Tradition

  Tausende gläubige Menschen werden auch heuer wieder zu „Maria Himmelfahrt“ (15. August) oder am Fest „Maria Geburt“ (8. September) zu einer der ältesten Marienwallfahrtsstätten des Landes pilgern: Maria Buch. Schon vor mehr als 1000 Jahren wird der Ort „Pouche“ urkundlich erwähnt, lassen Admonter Schenkungsurkunden darauf schließen, dass hier schon zur Zeit der bayrisch-karolingischen Kolonisation im 9. oder 10. Jahrhundert eine Marienkirche stand, auch wenn die jetzige Kirche mehr als 500...

  • 13.08.06
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Die „Allianz für den freien Sonntag“ will den freien Sonntag und die gesetzlichen Feiertage im gesamten EU-Gebiet geschützt wissen.

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 15
Dafür muss Zeit sein

  Können wir uns den Sonntag leisten? Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit zu menschenwürdigen, sicheren, gesunden und gerechten Bedingungen. Dazu gehören angemessene Beschränkungen der Arbeitszeit, einschließlich Erholungszeiten, angemessene Arbeitsruhe, insbesondere auch an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen. Als Inbegriff gemeinsamer freier Zeit ist der arbeitsfreie Sonntag ein wesentlicher Teil unseres gesellschaftlichen, religiösen, kulturellen und familiären Zusammenlebens. Allianz für...

  • 06.08.06
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Wallfahrten in der Steiermark | Teil 05
Maria Straßengel und die „13.“-Wallfahrten

  „Sich mit Maria, dem Zeichen der Hoffnung und des Trostes, mit dem pilgernden Gottesvolk auf den Weg zu Christus machen“ – das war 1975 das Motiv der „Legio Mariä Steiermark“, im damaligen „Heiligen Jahr“ jeweils am 13. des Monats zur Pilgerschaft nach Maria Straßengel bei Graz einzuladen. Aus dieser Initiative entwickelte sich im Lauf der Jahre eine landesweite „13.“-Wallfahrtsbewegung, in die in den Sommermonaten neben Straßengel als Ausgangsort die steirischen Wallfahrtskirchen Fernitz,...

  • 06.08.06
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„Seht, welch ein Mensch! Ja, seht ihn an, Den Gottessohn als Schmerzensmann, Prägt tief sein heilig Bild Euch ein, Und lasst es Euren Spiegel sein!“
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Wallfahrten in der Steiermark | Teil 04
Wallfahrt zum „Gegeißelten Heiland“

  Am Anfang stand 1738 im oberbayrischen Steingaden das „Tränenwunder an der Wies“ – Bauersleute glaubten, an einer bisher unbeachteten Figur des gegeißelten Heilands Tränen festzustellen. Ein wundersames Geschehen, das den steirischen Grafen Georg von Schrottenbach veranlasste, eine Kopie der Statue ins südweststeirische Altenmarkt zu bringen. Schon 1766 gab es 684 Wallfahrten aus dem steirisch-slowenisch-kärntnerischen Raum – für Reichsgräfin Maria Anna von Herberstein mit ein Motiv, die von...

  • 30.07.06
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Vor allem am „Antoni-“ sowie am Kirchweih-Sonntag ist die Pfarr- und Wallfahrtskirche zum hl. Antonius von Padua in Radmer bei Eisenerz Ziel von Wallfahrern aus steirischen Pfarren und aus dem benachbarten ober- und niederösterreichischen Raum.
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Wallfahrten in der Steiermark | Teil 03
Zu Besuch beim hl. Antonius von Padua

  Er zählt zu den beliebtesten Volksheiligen, wurde 1946 ob seiner herausragenden theologischen Auslegung der Heiligen Schrift vom Papst auch zum Kirchenlehrer erhoben: Der heilige Antonius von Padua, der 1195 in Lissabon mit dem weltlichen Namen Fernando geboren wurde. Erst mit Eintritt in den Franziskanerorden im Jahre 1220 nahm er den Namen des Klosterpatrons an, schuf sich unter diesem Namen den Ruf eines begnadeten Predigers, dem nach seinem Tod im Jahre 1231 zahlreiche Wunder...

  • 23.07.06
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Nach kirchlicher Lehre haben sich die Gläubigen am Sonntag jener Werke und Tätigkeiten zu enthalten, „die den Gottesdienst, die dem Sonntag eigene Freude oder die Geist und Körper geschuldete Erholung hindern“.

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 14
Möglichst arbeitsfrei

Freier Tag „Von besonderer Bedeutung ist der freie Sonntag als ein wertvolles Gut der ganzen Gesellschaft, für dessen Erhalt sich die Kirchen gemeinsam mit vielen zivilgesellschaftlichen Kräften einsetzen. Dienste, die für das Wohl aller unverzichtbar sind, müssen auch an Sonn- und Feiertagen geleistet werden. Jene Menschen, die dies für die anderen auf sich nehmen, verdienen besonderen Respekt.“ Sozialwort des Ökumenischen Rates der 
Kirchen in Österreich, Advent 2003 (171) Christus-Tag „An...

  • 23.07.06
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Die „Altöttinger Madonna“ im Zentrum des Hochaltars, der 1740 im Auftrag von Abt Antonius vom bekannten Admonter Bildhauer Joseph Thaddäus Stammel geschaffen wurde.
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Wallfahrten in der Steiermark | Teil 02
Altöttinger Madonna im Wölztal

  Irgendwie ist es schon außergewöhnlich, dass in Winklern, einer kleinen Gemeinde bei Oberwölz, eine eigene Wallfahrtskirche für die in Bayern besonders verehrte Gnadenmutter von Altötting errichtet wurde. Gewiss, der Landstrich wurde seinerzeit vom Freisinger Bistum her missioniert, auch im Zuge der Gegenreformation gab es gute Kontakte zwischen den dem katholischen Glauben weiterhin treu verbundenen Habsburgern und Wittelsbachern. Auch das Stift Admont hatte damals im Wölztal zahlreiche...

  • 16.07.06
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Hildegard von Bingen, Der Kosmosmensch. An seiner Brust trägt Gottvater das gewaltige Schöpfungsrad, das von der feurigen Gestalt der „Liebe“ gehalten und umarmt wird. Mitten in diesem Weltenrad erscheint der Mensch, die kleine Erde überragend.

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 13
Wohnen in sich selbst

  In einer Zeit, in der die Menschen ähnlich unruhig waren wie heute, berichtet Gregor der Große über den heiligen Benedikt, dass dieser nach einer persönlichen Krise sich selbst wieder fand, indem er innerlich zur Ruhe kam: „Allein, unter den Augen Gottes, der aus der Höhe niederschaut, wohnte er in sich selbst, …weil er stets wachsam auf sich achtete, sich immer unter den Augen des Schöpfers sah, sich allezeit prüfte und das Auge des Geistes nicht außerhalb seiner selbst umherschweifen ließ“...

  • 09.07.06
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Ob mit zehntausenden Gleichgesinnten, allein oder mit dem Freizeitgerät: Das Pilgern zu den Erinnerungsstätten der Heiligen kann helfen, Wesentliches für das persönliche Leben zu entdecken.
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Wallfahrten in der Steiermark | Teil 01
Alte und neue Wege des Heiles und Trostes

  Nein, kein Kirchengesetz macht den Christen das Wallfahrten zur religiösen Pflicht – und doch: „Das Wallfahrtswesen und der Wallfahrtsbrauch hat den Wandel aller Zeiten mitgemacht und sich in ihm gewandelt, aber doch lebendig erhalten bis heute. Immer noch geht still und von der Welt unbemerkt der Zug der Wallfahrer durch das Land und sucht in altem Vertrauten Schutz und Hilfe und Trost… Der Zug wird weitergehen, so-
lange Heimsuchung und Not 
zum Schicksal der Menschen gehören.“ Not und Leid...

  • 09.07.06
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Georges Seurat, Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte, Öl auf Leinwand, 1885.

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 12
Innehalten ist angesagt

  „Was soll ich tun?“, fragt der Schriftsteller Rafik Schami in seiner autobiografisch gefärbten Erzählung „Sieben Doppelgänger“, „ich bin nicht mehr ich selbst.“ Vom Erfolg überwältigt ist der Dichter so oft für Autorenlesungen angefragt, dass ihm keine Luft zum Atmen bleibt. Kreuz und quer reist er durch Deutschland, um seine Zuhörer zu befriedigen, und ist am Ende der Gehetzte. „Du musst Dich vervielfältigen!“ sagt ihm ein Freund. „Warum suchst Du Dir nicht Doppelgänger, die die Lesungen für...

  • 25.06.06
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Für Muslime ist der Freitag eine Zeit für die intensive Pflege der seelischen Bedürfnisse.

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 11
Ruhetag

Interview mit Bekir Alboga, Leiter des Instituts für Deutsch-Türkische Integrationsstudien und Interkulturelle Arbeit in Mannheim. Herr Alboga, warum ist der Freitag für Sie ein besonderer Tag? Es gibt im Koran, dem heiligen Buch der Muslime, ein eigenes Kapitel „Freitag“. Dort werden in der Sure 62 (Verse 9–11) die Muslime aufgerufen: „O ihr Gläubigen, wenn der Ruf zum Gebet am Freitag erschallt, dann eilt zum Gedenken Gottes und lasst den Handel ruhen!“ Jeden Tag sind wir fünfmal zum Gebet...

  • 11.06.06
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Andrea findet es normal, beim Kochen zu helfen.

Leben leben lassen | Teil 05
Unsere Leute brauchen Zeit

  „Können Sie sich vorstellen, drei Stunden bloß zum Aufstehen, Frühstücken und Zähneputzen zu brauchen?“, fragt Maria Riedrich. Was für so manchen wie eine reine Übertreibung klingt, ist für nicht wenige unserer Gesellschaft aber blanke Realität. Aus Solidarität zu Menschen mit Handicaps gibt es daher in der Steiermark neuerdings einen Rechtsanspruch auf Behinderten-Betreuung: „Wohnassistenz“ und „Familienentlastungsdienst“ nennt das Maria Riedrich, die Einsatzleiterin von MOHI, einer mobilen...

  • 28.05.06
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Marc Chagall hat in seinem Bild „Shabat“ (1910) die Stimmung dieses Tages festgehalten.

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 10
Alles für die Erbauung

Ein Interview mit Sara-Ruth Schumann, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Oldenburg. Frau Schumann, welche Bedeutung hat für Sie der Sabbat als wöchentlicher Tag der Unterbrechung? Ich denke, der Schabbes (jiddisch für Sabbat) ist im Hinblick auf Regeneration und Erneuerung das Beste, was die jüdische Religion zu bieten hat. Dieser wöchentlich wiederkehrende hohe Feiertag, an dem man innehält und – wie wir das nennen – sich Gottes heiliger Zeit bewusst wird, ist mir sehr wichtig geworden. Wie...

  • 28.05.06
Serien
Gewalt ist oft sehr weit weg von uns – und gleichzeitig überaus nahe.

Leben leben lassen | Teil 04
Gewalt betrifft uns alle

  Gar nicht selten spucken Menschen auf Babys in Kinderwägen von Asylwerberinnen. Und noch viel öfter erleiden Frauen Gewalt in Beziehungen. Doch Vorsicht: Nicht bloß Kinder und Frauen sind Gewalttätigen ausgesetzt. Wir alle sind vielleicht Opfer – und Täter. Gewalt zu beschreiben fällt Mag. Gerhard Baldauf nicht leicht. In seinen Beratungen bei der Telefonseelsorge der Diözese begegnet ihm das Thema immer wieder. Dabei nimmt er vor allem auch sehr subtile Formen von Gewalt wahr: „Ich entdecke...

  • 21.05.06
Serien
In vielen Bereichen ist den Mitarbeitenden freie Zeit wichtiger geworden als Karriere und Geld.

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 09
Mach’ mal Pause

  „Das mach’ ich am Wochenende“, sagt lachend meine Konzeptionerin und packt den Laptop in die Tasche. Draußen wartet der Freund im Cabrio zur Fahrt ins Wochenende. Arbeit am Sonntag und Erholung mit dem Lebenspartner ist für sie kein Widerspruch. „Wenn beide für zwei Stunden den Laptop auspacken, erzählen wir uns gegenseitig vom Job“, sagt sie, „dann ist die Woche verarbeitet, gleichzeitig lernen wir viel voneinander.“ Eine andere Szene aus meinem Arbeitsalltag: „Jetzt interessiert Sie...

  • 14.05.06
Serien
Beruflicher Druck kann harmonisches Familienleben manchmal zer-
stören.

Leben leben lassen | Teil 03
Was Familien brauchen

  „Druck, Überforderung und Mobbing im Beruf sind häufige Ursachen für Paarkonflikte“, stellt Winfried Pabst, Theologe, Psychotherapeut und Leiter des Instituts für Familienberatung und Psychotherapie der Diözese, fest. Auch Eva Hierzberger, Leiterin der Caritas-Wohngemeinschaft „Offene Tür“, beobachtet eine „tragische Entwicklung“ am Arbeitsmarkt, welche das Familienleben beeinträchtige: Die Anforderungen im Beruf steigen, und junge Alleinerziehende mit wenig Ausbildung fallen aus dem Markt...

  • 14.05.06
Serien
Oft ist werdendes Leben schon von Beginn an großen Gefährdungen ausgesetzt – doch jedes Leben ist schützenswert.

Leben leben lassen | Teil 02
In schwierigen Umständen

  „Man sieht gerne glückliche Schwangere und übersieht, dass eine Schwangerschaft sehr oft von Zukunfts- und Existenzängsten, großen psychischen Spannungen und von Alleinsein überschattet wird“, sagt Maria Gößler. Sie ist Leiterin des „Beratungszentrums für Schwangere“ der Caritas und Beisteherin, wenn werdende Mütter beziehungsweise Eltern um Entscheidungen ringen, nach neuen Zielen suchen, trauern, wenn das Kind tot geboren wird, weil es schon ins Lebenskonzept eingeplant wurde, in großen...

  • 07.05.06
Serien
Um den Schutz des menschlichen Lebens in allen Phasen und Lebenslagen geht es beim „Tag des Lebens“.

Leben leben lassen | Teil 01
Das Leben – ein Schachbrett?

  Seit 1978 ist der 1. Juni ein besonderer Tag in Österreich: der „Tag des Lebens“. Und so ein international ausgerufener Tag verleitet zum Nachdenken – über das Leben und zwangsläufig auch über den Tod. Die Botschaft dieses Tages ist deutlich: Es geht um den Schutz menschlichen Lebens in allen Phasen und Lebenslagen. Aber weder mit Angst machenden Worten noch auf unprofessionelle und radikale Weise solle man diesen Tag begehen, fordert Martina Kronthaler von der „Aktion Leben“, welche diesen...

  • 30.04.06
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Am Sonntag, dem „Ur-Feier-Tag“, sollte nur Not wendende Arbeit zum Segen der Menschen durchgeführt werden (müssen).

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 08
Sorge um Arbeitsruhe

  Auch in der Neuzeit wurde um eine angemessene Feier des Sonntags gerungen. Visitationsberichte des 16./17., teilweise noch des 18. Jahrhunderts zeichnen in den deutschsprachigen Ländern oftmals ein jämmerliches Bild der Liturgie und der Sonntagspraxis. Gegenstand der Auseiandersetzung war immer wieder die Sonntagsruhe. So sind durch die Jahrhunderte Ordnungen für unterschiedliche Stände überliefert, die regelten, welche Arbeiten am Sonntag nicht gestattet waren, und festlegten, wann die...

  • 30.04.06
Serien
Taizé-Fenster.
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Taizé: Einfach Leben | Teil 08
Lieben wir mit Hoffnung

Den Christen ist ein Geheimnis der Hoffnung anvertraut, zu dem untrennbar das Versprechen eines Sinnes gehört. Die Welt hat einen Sinn, unser Leben hat einen Sinn, Lieben hat einen Sinn. Lieben wir christusgemäß, lieben wir mit Hoffnung. Das heißt, unsere Liebe kann keine traurige Liebe sein. Ihre Quelle ist nicht die stoische Ruhe, sondern der Glaube an die Auferstehung, das heißt der Sieg der Liebe. Der Glaube entsteht oft aus einem aufblitzenden Sinn, der sich zur Hoffnung entfaltet. Ohne...

  • 23.04.06
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Die Suche nach Gemeinschaft mit Gott wird durch gemeinsame Gebete, Gesang, Stille und persönliche Meditation getragen.

Taizè: Einfach Leben | Teil 07
Die Einfachheit des Herzens

Heiliger Geist, mache uns für das Vertrauen und die Einfachheit des Herzens offen, damit wir uns selbst vergessen und uns dir überlassen. Das Gebet von Frère Roger weist auf eine gangbare Richtung hin, es zeigt einen Weg, der immer offen steht, auch wenn es sonst keine Möglichkeiten mehr gibt. Dieser Weg führt zum Leben. Aber er ist nicht ohne Weiteres zu finden: er ist keine Hauptstraße, sondern wie ein kleiner Waldweg, den man leicht übersieht. Wir sind oft mit uns selbst beschäftigt. Ein...

  • 16.04.06
Serien
Die Eucharistie ist früh bestimmendes Merkmal des Sonntags. Im Bild: „Siegreiche Eucharistie“, Fußbodenmosaik in der Basilika von Aquileia.

SONNTAG. Der Tag zum Leben | Teil 07
Erster Tag

  Nicht nur die biblischen und innerchristlichen Zeugnisse enthalten früh Nachrichten über die Existenz des christlichen Sonntags. Schon der römische Statthalter Plinius hält in einem Brief an Kaiser Trajan von 111/113 fest, dass sich kleinasiatische Christen am festgesetzten Tag – und man kann das als „Sonntag“ interpretieren – noch vor Sonnenaufgang versammeln, ein Lied auf Christus anstimmen und sich auf ein gottgemäßes Leben verpflichten. Später habe man sich erneut versammelt, um ein Mahl...

  • 16.04.06
Serien
Wenn Stille (Silence) einen umfängt und Schweres trifft, müssen wir um Frieden ringen.

Taize: Einfach Leben | Teil 06
Leben in der Freude Gottes

Ist Sorglosigkeit eine Tugend? Ernsthafte und verantwortliche Christen müssen sich doch um ihre Familie, ihre Kirche und ihr Land und dazu noch um weltweite Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sorgen! Wie würde es um uns stehen, wenn sich niemand um das alle Tage Nötige kümmern würde, wie zum Beispiel Martha es tat? Und doch hat Jesus ihre Schwester Maria, die ihre Sorgen vergaß, in Schutz genommen und ihre Entscheidung gelobt. Es ist erstaunlich, fast ein wenig skandalös, dass der...

  • 09.04.06
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