Ausgabe 18 / 04.05.2025

Beiträge zum Thema Ausgabe 18 / 04.05.2025

Kirche hier und anderswo

Gedenken
Evangelium statt Ideologie

80 Jahre nach der Befreiung des KZ Dachau feierten dort 1400 Menschen einen Gedenkgottesdienst, darunter auch zehn Bischöfe. Die Kirche werde immer an der Seite der Opfer stehen. Mit diesen Worten wandte sich Erzbischof Jozef Kupny an die am 26. April in die KZ-Gedenkstätte Dachau Gekommenen, unter ihnen auch zehn Bischöfe aus Deutschland und Polen. Angesichts ihrer Erfahrungen mit totalitären Regimen des 20. Jahrhunderts hätten beide Länder die Verantwortung, die Welt vor fatalen Folgen zu...

  • 29.04.25
Kirche hier und anderswo
Islam, Christentum und Judentum: (v. l. n. r.:) Am 6. April wurde Dina El Omari aus Münster, Edith Petschnigg aus Graz und Michel Bollag aus Zürich in Luzern der renommierte Herbert Haag Preis für ihr Bemühen um den Dialog zwischen den Religionen verliehen. | Foto: Herbert Haag Stiftung / Franca Pedrazzetti
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Vom Monolog zum Trialog

Herbert Haag Preis 2025: Ausgezeichnet für den Dialog. Unter den diesjährigen PreisträgerInnen ist auch eine Grazer Theologin. Oft braucht es nur ein einziges Wort, eine Silbe der Entschuldigung, den aufrichtig gemeinten Satz oder noch besser: ein ehrliches Gespräch, bei dem sich die Partner oder Konfliktparteien gleichermaßen gehört wie ernst genommen fühlen. Um Missverständnisse auszuräumen oder einen jahrelang währenden Konflikt zu beenden, braucht es ihn: den Dialog. Kein Spaziergang Drei...

  • 29.04.25
Glaube & Spiritualität
Der Kroneggerhof – im Joglland zwischen Vorau, Wenigzell und Miesenbach gelegen – ist das Geburtshaus von Barbara Sicharter. Ein Pilgerweg, der den Spuren der Ordensgründerin und den Themen ihres Lebens folgt, führt daran vorbei. | Foto: Archiv Marienschwestern
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Berufung
Bin ich innen morsch?

Mutter Barbara Sicharter hat die Not ihrer Zeit und die Sehnsucht nach Heil wahrgenommen. Von ihnen hat es viele gegeben: junge mutige Frauen, die im 19. Jahrhundert eine Gemeinschaft im Dienst der Armen gegründet haben. Könnte dieses Phänomen nicht eine Aussage über die Not der Zeit sein? Heute würde man sagen, dass Menschen, die zur selben Zeit dieselben Werte vertreten oder ähnliche Ziele verfolgen, sich weltweit über die „Sozialen Medien“ „angesteckt“ hätten. Damals nutzte der Heilige Geist...

  • 29.04.25
Geschichtliches & Wissen

Gedenken
Ihr Vermächtnis

Am 5. Mai 1945 endet für Tausende das Grauen von Mauthausen. Ein Blick zurück – und ein Blick voraus. Als wir das Lager betraten, sahen wir ausgemergelte Gestalten, die kaum noch lebten. Der Anblick war unbeschreiblich – der Geruch, die Leichen, die Verzweiflung in den Augen der Überlebenden.“ Albert J. Adams ist einer der US-amerikanische Soldaten, die am 5. Mai 1945 Mauthausen erreichten, und beschreibt in einem Interview die Ankunft im Lager. Die Freiheit ist da – aber für viele kommt sie zu...

  • 29.04.25
Bewusst leben & Alltag
Wer seinen eigenen Garten anlegen und gestalten will, sollte in Zukunft auf Gehölze setzen, die winterhart sind und gleichzeitig mit Trockenheit und Hitze gut umgehen können. | Foto: Adobe Stock/AngieC
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Apropos Garten
Bäume und Stauden

Klimawandel: Diese Pflanzen haben Zukunft Dass der Klimawandel mittlerweile auch in unseren Breiten deutlich spürbar ist, merken seit einigen Jahren ganz besonders Gartenbesitzer. Immer früher beginnt die Blüte verschiedener Pflanzen im Frühjahr, und auch das Thema Bewässerung wird gerade während Hitzeperioden wie im vergangenen Sommer zunehmend herausfordernd. Das erlebt auch das Ehepaar Hübner: Bereits früh im Jahr müssen Fritz Hübner und sein Team damit anfangen, zahlreiche Gewächse mit...

  • 29.04.25
Bewusst leben & Alltag

Karfiol-Makkaroni-Auflauf

1 Karfiol, 20 dag Makkaroni, 20 dag Schinken, 2 bis 3 Eier, ⅜ l Milch, Petersilie, Salz, Butter, Brösel, Parmesan. Karfiol in Röschen teilen und nicht zu weich kochen, Makkaroni in Salzwasser kochen, Schinken klein würfelig schneiden. Eine Auflaufform mit Butter bestreichen und mit Brösel bestreuen. Abwechselnd Makkaroni, Schinken und Karfiol hineinlegen und dazwischen mit Parmesan und fein gehackter Petersilie bestreuen. Mit Karfiol abdecken. Milch mit Eiern und Salz verquirlen und über den...

  • 29.04.25
Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
Leben und lernen

Das Bischöfliche Internat sucht neue, junge BewohnerInnen. Im Bischöflichen Internat Augustinum stehen christliche Werte, Gemeinschaft und persönliche Entwicklung im Zentrum. Schon seit 1830 finden junge Menschen nicht nur einen Wohnplatz mit Verpflegung im Internat, sondern ein Zuhause, wo Wohnen, Lernen, Freizeit und Gemeinschaft miteinander verschmelzen. Das Internat ermöglicht den Besuch des Bischöflichen Gymnasiums im Augustinum oder einer anderen gewünschten Schule in Graz. Derzeit leben...

  • 29.04.25
Kunst & Kultur

Buchtipp
Erzählungen aus dem Kongo

„Lisolo“ bedeutet auf Lingala, einer der Nationalsprachen des Kongo, „Geschichten erzählen“. Und genau das tut Nadège Kusanika in ihrem bewegenden Buch „Unter derselben Sonne“. Sie erzählt von der Freude an Süßkartoffelblättern und Mango mit Pili Pili (eine extrem scharfe Chilischote), von den weiten, geheimnisvollen Nächten unter dem Sternenhimmel und vom täglichen Leben auf staubiger Erde in Plastiksandalen. Doch sie erzählt auch von den Schattenseiten: von Hunger und Armut. Schon als kleines...

  • 29.04.25
Kirche hier und anderswo
Foto: Brunnthaler
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Kirche Steiermark
Feierlichkeiten zum 100er

Dass der 100-jährige Leopold Städtler noch topfit ist, bewies am 27. April mindestens zweierlei: Das Geburtstagsgeschenk von Ex-GAK-Präsident Rudi Roth (Bild), der dem Jubilar im Beisein von Jesuiten-Pater Anton Witwer (Mitte) und hunderten Mitfeiernden ein Fußball-Trikot mit aufgedrucktem Lebensalter überreichte. Und die Tatsache, dass der begeisterte Briefmarkensammler, für den zu diesem besonderen Geburtstag auch Sondermarken herausgebracht wurden, den Festgottesdienst im Grazer Dom selbst...

  • 28.04.25
Serien
Zum SR-Kreuzweg traf man sich am Freitag, 4. April, bei der Minoritenkirche in Bruck an der Mur. | Foto: privat
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Seelsorgeräume vorgestellt | SR Bruck an der Mur
Das verkehrte Hakerl

Der Seelsorgeraum Bruck an der Mur freut sich über gute Zusammenarbeit und ist auch offen für jene, die gegen den Strom schwimmen. Ihren Seelsorgeraum aus der Luft betrachtet – was sticht sofort ins Auge? Pater Clemens Grill, SL: Blickt man von oben auf den Seelsorgeraum Bruck, so fällt die gebirgige Landschaft sofort auf. Der zweite Blick zeigt ein verkehrtes „Hakerl“ (siehe Karte). Es ist gut, dass wir in vielen Bereichen zusammenarbeiten können, in manchem zeigt das Hakerl – im Sinne der...

  • 25.04.25
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