Hauskirche
Zu Hause Gott feiern

Beten und feiern – ob allein oder mit Familie – kann einem besonders in herausfordernden Zeiten innere Ruhe und Stärke geben. Das Sonntagsblatt möchte dabei für Sie hilfreich sein.
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  • Beten und feiern – ob allein oder mit Familie – kann einem besonders in herausfordernden Zeiten innere Ruhe und Stärke geben. Das Sonntagsblatt möchte dabei für Sie hilfreich sein.
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Advent 2021. Die Pandemie prägt auch heuer die Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Das Sonntagsblatt möchte Sie in Ihrem Glaubensleben stets gut begleiten.

Unsere Kinder freuen sich schon so auf Weihnachten. Das ist wunderbar! Damit die Wartezeit auch schon eine Zeit der Freude ist, wollen wir uns heuer den Advent ganz besonders schön gestalten. Dazu sind die vier Adventsonntage besondere Stationen. Wir wollen uns ins Feiern einüben. Das kann für jeden Menschen anders ausschauen: ob als alter Mensch allein oder im Familienverband, als junger Mensch mit FreundInnen, ob als Jungfamilie oder als Paar.

Was manche als Hauskirche von früher kennen und was wir im diözesanen Zukunftsbild auch für unsere Zukunft beschreiben, wollen wir auch heuer wieder zu Hause probieren. Niemand muss sich genieren, wenn er jetzt sagt: Das kann ich nicht (mehr), ich habe darin keine Übung. So geht es den meisten von uns. Beten lernen, die Heilige Schrift lesen, verstehen und teilen lernen, gemeinsam singen und vielleicht danach ein festliches gemeinsames Essen – dafür ist jetzt Zeit.

Hilfen zum Feiern: Hier finden Sie ein paar Tipps, wie eine Feier zu Hause gelingen kann und jede Woche (auf Seite 7) konkrete Bausteine für die Feier der vier Adventsonntage. Lesen Sie die Bausteine in der Vorbereitung durch und wählen Sie jene, die für Ihre Feiersituation passen, abhängig vom Alter der Mitfeiernden. Die Schrifttexte mit einem vertiefenden Kommentar finden Sie an gewohnter Stelle im Sonntagsblatt auf der Seite 22.

Vorbereitungen
Zeit: Vereinbaren Sie mit Ihrer Familie bzw. Ihren MitbewohnerInnen einen Zeitpunkt, an dem alle, die möchten, zum (Familien-)Gottesdienst eingeladen sind. Eine schöne Möglichkeit ist es, die Feier vor einem gemeinsamen Essen zu machen. Die Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern, die wir in der Eucharistiefeier begehen, spiegelt sich beim (gemeinsamen) Essen zu Hause wider.
Ort: Wählen Sie einen Ort aus, an dem alle gut Platz haben, um in Ruhe an der Feier teilzunehmen: im Wohnzimmer oder um den Esstisch. Stellen Sie eine Kerze oder den Adventkranz in die Mitte, oder ein paar Blumen, ein Kreuz, ein Heiligenbild oder eine Statue. Gibt es eine Bibel im Haus? Sind Kinder dabei, könnten sie diese Mitte gestalten, vielleicht auch eine Hauskerze verzieren. Auch alte Kerzen können kreativ aufgepeppt werden.

Texte und Lieder: Wählen Sie die Schriftstellen, Gebete und Lieder aus, überlegen Sie sich, wer mitfeiert und wie lange die Feier dauern soll, wenn auch Kinder aufmerksam dabei sein sollen bzw. wie sie gut eingebunden werden können. Für die Feier gibt es keine starre Form, seien Sie kreativ, probieren Sie auch etwas Neues aus, was Ihnen hilft, die Botschaft des Evangeliums besser für sich zu erfassen. Möglich wären eine Symbolhandlung, ein Bibelgespräch, etwas malen oder aufschreiben. Weniger ist oft mehr.
Rollen: Überlegen Sie, welche Aufgaben es gibt: Wer findet die angegebene Lesungsstelle in der Bibel? Wer liest sie, wer kann die Lieder anstimmen, oder brauchen wir Unterstützung durch ein Instrument oder einen CD-Player bzw. die Homepage? Wer spricht den Segen?

Marlies Prettenthaler-Heckel

Beten und feiern – ob allein oder mit Familie – kann einem besonders in herausfordernden Zeiten innere Ruhe und Stärke geben. Das Sonntagsblatt möchte dabei für Sie hilfreich sein.
Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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