23. Sonntag im Jahreskreis | 6. September 2026
Meditation
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Wettersegen in Zeiten des Klimawandels
Vielerorts ist es Brauch, dass am Ende der Gottesdienste während der Sommermonate ein besonderer Segen gespendet wird.
Ein solcher Segenswunsch gilt vor allem den Früchten dieser Erde, die während der heißen Tage heranreifen und auf gedeihliches Wetter angewiesen sind. Das landläufig oft als
„Wettersegen“ bezeichnete Gebet soll nicht das Wetter „segnen“ – vielmehr wird Gott damit dasjenige anvertraut, was in den Sommer- und Spätsommermonaten von Regen, Sonne, Wind und Sturm bedroht werden kann.
Den nachfolgenden „Wettersegen“ hat der aus Niederösterreich stammende Steyler Missionar Franz Helm formuliert. Verfasst in einer Zeit fortschreitender Klimaveränderungen, will sein „Wettersegen in Zeiten des Klimawandels“ die göttliche Kraft als heilsam und lebensbestärkend erfahrbar machen. Eine Anregung für die Schöpfungszeit
Segen
Gott, der allmächtige Vater,
segne euch und schenke euch gedeihliches Wetter. Er halte Blitz, Hagel und jedes
Unheil von euch fern.
Er begleite eure Arbeit, damit ihr
verantwortungsvoll die Erde kultiviert, zum Wohl aller Menschen,
aller Lebewesen und aller Ökosysteme.
Er gebe euch Entschiedenheit und Mut,
damit ihr aufsteht gegen die Klimakrise und einsteht für einen ökosozialen Wandel zur Bewahrung der Schöpfung.
Das gewähre euch der dreieinige Gott,
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.
P. Franz Helm SVDn Zeiten des Klimawandels
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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