Steiermark | SONNTAGSBLATT - Texte zum Sonntag

Beiträge zur Rubrik Texte zum Sonntag

Dreifaltigkeitssontag | 30. Mai 2021
Meditation

In diesen Tagen werden in unserem Land viele Jugendliche gefirmt. Die Firmung – sonst oft ein großes Familienfest – kann heuer nur im kleinen Kreis gefeiert werden. Ein Gebet – für Freunde und Verwandte eines Firmlings – in aller Stille zu meditieren, zu beten – verbindend, auch wenn nicht gemeinsam gefeiert werden kann. Guter Gott, ich denke an … sie/er wird heute gefirmt. Ich möchte – dieses Wort FIRMUNG betrachtend – beten und bitten, für dich liebe/lieber … und für uns alle: FIRMUNGDas „F“...

  • 26.05.21
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Pfingstsonntag | 23. Mai 2021
Eine Minute für das (eine) Leben

Gedanken zum Evangelium (Joh 15,26-27; 16,12-15) am Pfingstsonntag von Barbara Grössing aus der Pfarre Seckau, Seelsorgeraum Knittelfeld Am heutigen Pfingstfest schenkt uns Jesus seinen Heiligen Geist; Er sagt es den Jüngern zu: „Empfangt den Heiligen Geist!“ Ich durfte schon oft das Wirken des Heiligen Geistes in meinem Herzen erfahren und möchte auch dich dazu ermutigen, dass du den Heiligen Geist in dein Leben einlädst, vielleicht einfach mit den Worten „Komm Heiliger Geist!“. Und noch ein...

  • 19.05.21

Pfingstsonntag | 23. Mai 2021
Kommentar

Wir haben diesen Tag lange herbeigesehnt: das Ende der Ausgangsbeschränkungen und der Lockdowns, die vorsichtige Öffnung all jener Lokalitäten, an denen das gemeinschaftliche Leben gepflegt und gefeiert werden kann. Es ist wie ein pfingstliches Aufatmen, das Wehen eines Geistes der Freiheit. So muss es auch am Pfingsttag in Jerusalem gewesen sein. Der Pfingstgeist befähigt die Jünger, die sich davor ängstlich im selbstgewählten Lockdown verschanzt haben, hinauszutreten. Die Angst, die Sorge um...

  • 19.05.21
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Pfingstsonntag | 23. Mai 2021
Meditation

Empfangen können Geben und nehmen. Ich erzähle euch, was ich beobachtet habe: Eine Mama bekommt von ihrem Kind im Spiel ein imaginäres Geschenk überreicht. „Oh, warum bekomme ich ein Geschenk? Ich hab’ ja gar nicht Geburtstag!“ ruft sie aus. Das Kind überlegt kurz. „Du bekommst ein Geschenk, weil du brav warst.“ – Eine Frau fragt ihren Tischnachbarn, ob er ihr eine Semmel reichen könne. „Was bekomme ich dafür?“, fragt er scherzend. – Eine Freundin fragt mich, wann ich endlich ein paar alte...

  • 19.05.21

7. Sonntag der Osterzeit | 16. Mai 2021
Kommentar

Gott bewahre! Bewahren oder verändern. In dieser Gegensätzlichkeit wird oft über die Kirche diskutiert, so als ob das eine das andere ausschließen würde. Bewahren wird meistens so verstanden, dass es bleiben soll, wie es ist, dass die Gestalt der Kirche, ihre Struktur, ihre Vollzüge, ihre Haltung in verschiedenen Lebensfragen unverrückbar ist. In einer Welt, die sich immer rasanter verändert, sehnen sich manche nach einem sicheren Hort der Beständigkeit. Damit aber das Wesentliche unseres...

  • 11.05.21

7. Sonntag der Osterzeit | 16. Mai 2021
Meditation

Zutrauen und Misstrauen. Dieser Unmut und dieses Misstrauen machen mich fertig … Klar, die gegenwärtige Situation ist und bleibt anstrengend, das Leben ist anstrengend, glauben, hoffen und lieben ist anstrengend … Wir sind vielleicht zu sehr an unser schön geplantes, bekanntes, überschaubares und altes Leben gewöhnt. Ich bin vielleicht auch zu sehr an mein geplantes, bekanntes, überschaubares und altes Leben gewöhnt. Wir machten uns die Illusion, dass das Leben berechenbar ist. Eigentlich...

  • 11.05.21

6. Sonntag der Osterzeit | 9. Mai 2021
Kommentar

Die Kettenreaktion der Liebe Liebe ist unberechenbar und bedingungslos. Wer liebt, plant, zählt und rechnet nicht, sondern betrachtet das, was ist, als Geschenk und kann es annehmen, so wie es eben ist. Und die Liebe macht uns fähig, uns selbst zu verschenken. Sie hilft uns, dass wir uns öffnen können und den Schutzpanzer, hinter dem wir uns gerne verstecken, fallen lassen, damit wir uns auf andere Menschen und auf die Welt wirklich einlassen können. Sie ermöglicht es, dass unser Leben...

  • 05.05.21

6. Sonntag der Osterzeit | 9. Mai 2021
Meditation

Ich lebe im Müll Wir Pilze haben den Menschen früherer Tage viel Kopfzerbrechen bereitet. Zwar wusste man schon im alten Rom über verschiedene Speise- und Giftpilze Bescheid, aber mit der Zuordnung im Reich der Natur hatte die Wissenschaft ihre Probleme. Zwar war schon bald klar, dass wir Pilze keine Pflanzen im herkömmlichen Sinn sind, aber das Rätsel löste erst der Italiener Micheti, der 1710 die Pilzsporen entdeckte. Vorher hatte man uns Pilze gerne als Teufelsgeschöpfe bezeichnet, da wir...

  • 05.05.21

5. Sonntag der Osterzeit | 2. Mai 2021
Kommentar

Kein Gebäude, sondern ein Organismus Welches Bild haben Sie von der Kirche? Meistens denken wir als erstes an ein Gebäude. Noch dazu eher an ein altes Bauwerk mit festen Mauern, das den Stürmen der Zeiten trotzt und unverändert gleich bleibt. Es ist ein sehr statisches Bild. Jesus spricht von einem Weinstock. Das ist ein lebendiger Organismus. Kein Lebewesen kann auch nur einen Augenblick gleichbleiben. Eine Pflanze, ein Baum, ein Weinstock kann nur wachsen oder absterben. Und aus dem...

  • 28.04.21

5. Sonntag der Osterzeit | 2. Mai 2021
Meditation

Bei Sonne und Regen Die Geburt ist nicht nur der Tag, an dem du geboren wirst, Geburt vollzieht sich immer, wenn man Veränderungen durchlebt. Entwicklungen, Reifungsprozesse bringen uns weiter, lassen uns wachsen. Man stirbt auch öfters, man verabschiedet sich von Dingen, sterben setzt loslassen voraus, daraus resultiert das Neuwerden, der Aufbruch, die Jahreszeiten des Lebens geben sich die Hand. Geborgen im wunderbaren Schoß des Kosmos, lässt es uns vertrauen, dass alles so geschieht, wie es...

  • 28.04.21

4. Sonntag der Osterzeit | 25. April 2021
Meditation

Eines Tages, als die Mönche beim Bau eines neuen Klosters waren, wollten sie einen großen Stein aufheben. Da er ihnen zu schwer war, holten sie noch andere Männer herbei, die ihnen helfen sollten. Aber mit aller Anstrengung vermochten sie den Stein nicht aufzuheben. Das ist ja, so sagten sie, als säße der Teufel darauf! Der Abt Benedikt kam vorbei und sah, wie sie sich vergebens abquälten. Er trat hinzu und machte ein Segenszeichen über den Stein und über die Männer. Und siehe da, im gleichen...

  • 21.04.21

4. Sonntag der Osterzeit | 25. April 2021
Kommentar

Keine Bewunderer, sondern Nachahmer. Der Film „Ein verborgenes Leben“ erzählt die Geschichte des oberösterreichischen Bauern Franz Jägerstätter, der 1943 als Kriegsdienstverweigerer hingerichtet wurde. Darin gibt es eine Szene, in der Jägerstätter einem Maler in der Kirche assistiert. Das Malen, so sagt dieser, sei sein Broterwerb. Er male einen bequemen Jesus mit Heiligenschein, der den Menschen gefällt, auch wenn ihm bewusst sei: „Wir erzeugen Bewunderer, aber keine Nachahmer.“ Doch er hofft,...

  • 21.04.21

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