Steiermark | SONNTAGSBLATT - Texte zum Sonntag

Beiträge zur Rubrik Texte zum Sonntag

2. Fastensonntag (Lesejahr A) - 8.3.2020 - Kommentar von Alfred Jokesch
Gottes Liebe lässt dich leuchten

Die Fastenzeit stellen wir gewöhnlich unter das Vorzeichen von Reduktion und Verzicht. Wir beschränken uns bewusst in unserem Konsumverhalten und entsagen uns der einen oder anderen Annehmlichkeit, um einerseits eine größere innere Freiheit zu erlangen und andererseits unser Mitgefühl für jene, die unter einem Mangel leiden, zu fördern. Es ist durchaus bereichernd, einmal konkret zu erfahren und zu erspüren, dass es sich auch ohne so manche Dinge, die wir tagtäglich gedankenlos benützen, oder...

  • 04.03.20

2. Fastensonntag (Lesejahr A) - 8.3.2020
Passende Gesänge

Gotteslob  84: Morgenglanz der Ewigkeit  95: Du Licht vom Lichte 269: Du Sonne der Gerechtigkeit 357: Wie schön leuchtet der Morgenstern 358: Ich will dich lieben, meine Stärke 363: Herr, nimm auch uns zum Tabor mit (auch zur Melodie 375) 365: Meine Hoffnung und meine Freude 373: Du bist Licht 377: O Jesu, all mein Leben bist du 450: Gottes Wort ist wie Licht 481: Sonne der Gerechtigkeit 717: Alle Menschen höret (4. Strophe!) 823: Heilges Kreuz, sei hochverehret 853 oder...

  • 04.03.20

BIBEL UND LEBEN
Leben wie Gott?

Alles ist möglich. Das wird einem beim Lotto eingeredet, und es ist auch – zumindest in der Theorie – nicht falsch. Es ist bloß nicht alles wahrscheinlich. Und gerade der große Gewinn, den alle erhoffen, ist ex­trem unwahrscheinlich. Wichtiger sollten uns andere Fragen sein: Was ist hilfreich? Was nützt mir in meinem Menschsein? Was macht mich zu einem glücklichen, freien und reifen Menschen? Ein Haupttreffer im Lotto hilft dazu kaum. Im Versprechen Alles ist möglich liegt eine teuflische...

  • 28.02.20
Lichtmess wird die Feier am 2. Februar oft genannt, weil die Segnung von Kerzen und eine Lichterprozession zur Kirche dem Fest der Darstellung des Herrn, das heuer auf einen Sonntag fällt, das Gepräge geben.

Darstellung des Herrn.
Dreifacher Einzug

Darstellung des Herrn. Das Fest am 2. Februar ist eine weihnachtliche Insel mit Ausblick auf Ostern. Einige Wochen oder Monate nach der Geburt bringen viele Eltern ihr Kind zur Taufe in die Kirche. Einige Jahre später begleiten sie es zur Erstkommunion. In der Phase der Pubertät feiern sie mit ihm die Firmung. Mit diesen Festen wächst ein Mensch in seine Glaubensgemeinschaft hinein. Dabei kommt es aber nicht bloß auf diese Feiern an, sondern auch auf den Alltag dazwischen. Auch Maria und...

  • 29.01.20

Sonntag - Kommentar von Alfred Jokesch
Darstellung des Herrn

Sein Leben neigt sich bereits dem Ende zu. Bestimmt kann er auf reiche Erfahrungen zurückschauen, auf schöne, erhebende Erlebnisse, sicher auch auf Schweres und Schmerzvolles, gewiss hätte er viele Geschichten zu erzählen. Er hat sich um ein gutes und redliches Leben bemüht und seine Hoffnung auf Gott gesetzt. Doch unausweichlich geht es nun bergab. Dieser Simeon könnte eine gute Identifikationsfigur für unsere heutige Kirche abgeben. Da finden wir uns in einer ganz ähnlichen Situation...

  • 29.01.20
Premium
Das Lektionar (Buch mit den Lesungen, Antwortpsalmen und Evangelien) oder das Evangeliar (Buch mit den Evangelien) wird oft schon zu Beginn beim Einzug feierlich mitgetragen und von Licht und Weihrauch begleitet. Nach der Verkündigung des Evangeliums wird es hochgehoben und mit einem Kuss gegrüßt. Diese Bücher sind nicht einfach Gebrauchsbücher, sondern Symbol für die lebendige Gegenwart (Realpräsenz) des Herrn in seinem Wort.
4 Bilder

Sonntag des Wortes
Im Anfang war das Wort

Sonntag des Wortes Gottes ist auf Anregung von Papst Franziskus der 3. Sonntag im Jahreskreis. Es werde Licht! Dieses Wort, das Gott wie einen Urknall in das Tohuwabohu, das finstere Chaos, hineinspricht, ist Gottes erstes Wort. „Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.“ (Gen 1,3) Gottes Wort ist ein wirkmächtiges Wort. Wenn Gott spricht, geschieht es auch. Während bei uns Menschen Reden und Tun sogar weit auseinanderklaffen können, hat Gottes Wort schöpferische Macht. Seit der...

  • 23.01.20
Herbert Meßner, Chefredakteur

Aus meiner Sicht
Christliche Ökumene

Christliche Ökumene als vielstimmiger Chor Die Kirche war immer ein Ort, wo viel gesungen wird. Das Lob Gottes drängt zum Singen. Und es lässt sich nur unzureichend mit Worten ausdrücken, wenn wir Gott unser Herz voll Freude, Dank, Klage, Bitte oder gar Sprachlosigkeit ausschütten. Der Gesang der Kirche hatte zunächst das Ziel, die vielen Stimmen zu einer zusammenzuführen, etwa im Gregorianischen Choral. Im Lauf der Zeit ist aber auch der mehrstimmige Gesang in der Kirche heimisch geworden,...

  • 10.01.20

3. Adventsonntag - Kommentar
Hoffnung im Kerker

Es gibt sie auch heute: Menschen wie Johannes den Täufer, die unangepasst sind und sich nicht opportunistisch ach dem Wind drehen, die mutig ihre Stimme erheben gegen die Willkür und das Unrecht der Mächtigen, die dafür auch Repressalien in Kauf nehmen und ins Gefängnis gehen. Sie kümmern sich nicht darum, was andere von ihnen erwarten, sondern folgen der Stimme ihres Herzens und stellen sich dem, was sie als Auftrag von Gott für ihr Leben erkannt haben. Und sie pflegen einen anderen, einfachen...

  • 14.12.19

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