Steiermark | SONNTAGSBLATT - Texte zum Sonntag

Beiträge zur Rubrik Texte zum Sonntag

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Maria Himmelfahrt | 15. August 2021
Eine Minute für das (eine) Leben

Gedanken zum Evangelium (Lk 1,39-56) von Johannes Roßmann aus der Schlosskapelle in Seggau, Seelsorgeraum Leibnitzer Feld, Pfarre Leibnitz.  In der Schloss-Kapelle Seggau gibt es eine Darstellung der Begegnung von Maria und Elisabet. Es war damals sicher eine besondere Stimmung, als Maria zu ihrer Verwandten eilte. Beide haben ein Kind erwartet, die Freude muss wirklich groß gewesen sein und schließlich hat Maria den Lobgesang auf Gott unseren Herrn angestimmt. Dieses Magnificat ist auch heute...

  • 11.08.21

Maria Himmelfahrt | 15. August 2021
Kommentar

Ein vielversprechender Ausblick Aufnahme in den Himmel. Der Name dieses Festes bezeichnet das Eingehen einer menschlichen Existenz in die Vollendung, das Ankommen am Ziel einer Lebensreise, die von verschiedenen Heils- und Unheilserfahrungen, von Gelingen und Scheitern, von wahrgenommenen und versäumten Gelegenheiten zur Entfaltung des eigenen Wesens geprägt ist. Genau genommen ist es ein Heimkehren, denn wir tragen den Himmel ja von Anfang an in uns als Bild in unserer Seele, als Urerfahrung...

  • 11.08.21
Nebenbeibeobachtung in einem Meteora-Kloster.

Meditation - Mariä Himmelfahrt | 15. August 2021
Das Christentum …

Das Christentum setzt nicht alles auf die Gesundheit. Das Christentum kann der rastlosen Seelenwanderung nichts abgewinnen. Im Christentum kann nicht alles beim Alten bleiben. Das Christentum feiert nicht den Missmut am Dasein. Das Christentum ist nicht abgenützt. Das Christentum bewohnt keine Nationalität. Das Christentum ist keine Sache, für die man sich vor allem dauernd entschuldigen muss. Das Christentum vermehrt sich nicht durch Ansteckung, sondern wächst durch vernünftige Anziehung. Das...

  • 11.08.21
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19. Sonntag im Jahreskreis | 8. August 2021
Eine Minute für das (eine) Leben

Gedanken zur 1. Lesung (1 Kön 19,4-8) am 19. Sonntag im Jahreskreis von Lieselotte Riedl-Haidenthaler; Seelsorgeraum Leibnitzer Feld, Pfarre Leibnitz Manchmal geht es uns vielleicht wie Elija, einem der großen Propheten Israels, von dem wir heute in der Lesung hören. Manchmal geht einfach alles schief, beruflich und privat. Wir haben alles gegeben, in Zeiten wie diesen unser Möglichstes getan. Wir haben wie Don Quichote gegen Windmühlenflügel gekämpft und auch Fehler gemacht, vielleicht sogar...

  • 04.08.21

19. Sonntag im Jahreskreis | 08. August 2021
Kommentar

Keine Tiefkühlkost, sondern täglich frisch „Unser tägliches Brot gib uns heute.“ So bitten wir jedesmal, wenn wir das Vater unser beten. Darin drücken wir unser Vertrauen aus, dass Gott uns Tag für Tag mit all dem beschenkt, was uns leben lässt. Wir anerkennen, dass wir unser Leben nicht selbst in der Hand haben, sondern ganz wesentlich Empfangende sind. Und wir machen uns bewusst, dass uns das Leben von Gott nicht auf Vorrat zugeteilt wird, sondern nur im Jetzt – ohne Planungssicherheit und...

  • 04.08.21

19. Sonntag im Jahreskreis | 08. August 2021
Aufmerksam genießen

August Nun hebt das Jahr die Sense hoch und mäht die Sommertage wie ein Bauer. Wer sät, muß mähen. Und wer mäht, muß säen. Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer. Stockrosen stehen hinterm Zaun in ihren alten, brüchigseidnen Trachten. Die Sonnenblumen, üppig, blond und braun, mit Schleiern vorm Gesicht, schaun aus wie Frau‘n, die eine Reise in die Hauptstadt machten. Wann reisten sie? Bei Tage kaum. Stets leuchteten sie golden am Stakete. Wann reisten sie? Vielleicht im Traum?...

  • 04.08.21
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18. Sonntag im Jahreskreis | 1. August 2021
Eine Minute für das (eine) Leben

Gedanken zum Evangelium (Joh 6,24-35) am 18. Sonntag im Jahreskreis von Lieselotte Riedl-Haidenthaller, Seelsorgeraum Leibnitzer Feld, Pfarre Leibnitz WOVON LEBEN SIE? Dazu fällt mir folgende Erzählung über den Aufenthalt des Dichters Rainer Maria Rilke in Paris ein: Täglich kam Rilke gemeinsam mit einer Französin an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin zusammengekauert mit der ausgestreckten Hand saß und nie aufsah. Seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück, Rilke gab nie etwas. Als ihn...

  • 28.07.21

18. Sonntag im Jahreskreis | 1. August 2021
Kommentar

Nicht den Leib stärken, sondern den Glauben Das Wunder der „Brotvermehrung“ ist möglich geworden, weil ein Kind – ohne viel nachzudenken, ob das reicht und erfolgversprechend ist – einfach angefangen hat zu teilen. Viele Wunder bleiben hingegen aus, weil alle denken: „Wenn ich allein etwas tue, ändert sich nichts. Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.“ Wir bleiben lieber in der Haltung von KonsumentInnen, die Angst haben, selbst zu kurz zu kommen, und sofort zur Stelle sind, wenn es...

  • 28.07.21

18. Sonntag im Jahreskreis | 1. August 2021
Meditation

Geschwister der Sterne Sie werden überrascht sein zu erfahren, von wem ich die Gedanken habe, die ich Ihnen in dieser Morgenbetrachtung vortragen möchte. Sie stammen aus einer alten Inschrift aus dem Jahre 1864 in einer Kirche in Baltimore in den USA. (…) Ich möchte Ihnen einige Gedanken daraus übermitteln. Der erste Rat lautet: „Sag deine Warhheit, ruhig und klar. Ebenso höre auf die Wahrheit der anderen, und zwar auch von Unbesonnenen und Törichten; denn auch sie haben ihre Geschichte.“ Was...

  • 28.07.21

17. Sonntag im Jahreskreis | 25. Juli 2021
Meditation

Die großen Eltern Glücklich jedes Kind, das Großeltern hat. Immer wieder treten auch Menschen in unser Leben, die zwar nicht die leiblichen Großeltern sind, aber großväterliche und großmütterliche Energie verkörpern und weiterge- ben. Auch wenn es gar nicht viel Zeit ist, die man mit den „großen“ Eltern verbringt – sie sind anders da, wenn sie da sind. Vielleicht sind sie entspannter als die Eltern, weniger streng, hören anders zu, nehmen anders Anteil oder drücken ihre Freude direkter aus. Was...

  • 21.07.21

17. Sonntag im Jahreskreis | 25. Juli 2021
Kommentar

Eine Gleichung mit einer Unbekannten (5+2):5000 = x+12. Mathematisch betrachtet geht sich diese Rechnung nicht aus. Trotzdem sind bei der wunderbaren Speisung nicht nur alle satt geworden, es ist sogar reichlich übrig geblieben. Es gibt also in der Gleichung eine Unbekannte, mit der nicht kalkuliert worden ist. Das ist wohl die Botschaft dieser Geschichte. Ich stelle mir nicht vor, dass Jesus durch eine gebieterische Handbewegung das Brot in den Körben immer mehr werden lässt und diese...

  • 21.07.21

16. Sonntag im Jahreskreis | 18. Juli 2021
Kommentar

Sehnsucht nach Stille Heuer spüren wir besonders stark die Sehnsucht nach unbeschwerten Urlaubsreisen und Zeiten der Erholung in fernen Ländern. Wir haben unsere Arbeitswelt und unser Alltagsleben so strukturiert, dass wir weit wegfahren müssen, um bei uns selbst zu Hause sein zu können. Daheim in der gewohnten Umgebung sind wir zu sehr entfremdet von unserem eigentlichen Wesen und darauf konzentriert, fehlerlos zu funktionieren. Da bleibt wenig Raum, um seinen inneren Antrieben, den...

  • 14.07.21

16. Sonntag im Jahreskreis | 18. Juli 2021
Meditation

Choreografie des Ganzen. Mein ganzes Leben lang wollte ich vor allem wissen, wie alles mit allem zusammenhängt. Was mich brennend interessiert, ist das Gesamtbild – die Frage nach dem äußersten Horizont, die Frage, worum es letztlich geht. Ist der Versuch, ein Gesamtbild mit weniger als hundert Schlüsselwörtern zu erreichen, ein allzu verwegenes Unterfangen? Jedenfalls scheint es mir der Mühe wert. Aufs Versuchen allein kommt ja alles an. Das Gelingen steht nicht in unsrer Hand. Der...

  • 14.07.21

15. Sonntag im Jahreskreis | 11. Juli 2021
Kommentar

Wer ist bevollmächtigt? In unseren Seelsorgeräumen bildet jeweils ein Priester zusammen mit zwei „Handlungsbevollmächtigten“ das Leitungsteam. Nach einigen bürokratischen Winkelzügen hat man diesen Begriff eingeführt, der offenbar kirchenrechtlich unbedenklich, dafür aber völlig unaussprechlich ist. Außerdem verleitet er zu der Schlussfolgerung, dass in der Kirche nur handeln darf, wer eine amtliche Bevollmächtigung in Händen hält. Aber sind nicht alle Getauften und Gefirmten zum Handeln...

  • 07.07.21
2 Bilder

15. Sonntag im Jahreskreis | 11. Juli 2021
Meditation

Frieda, Fred und die Fee Frieda und Fred sind unternehmungslustige Zwillinge. Langeweile kennen sie nicht, denn sie wissen in ihrer Freizeit immer etwas anzufangen. Zum Beispiel ministrieren sie regelmäßig in der Pfarrkirche. Es gibt kaum einen Sonntag, an dem nach dem Gottesdienst nicht über die beiden gesprochen wird: „Fred, der Lauser, hat heute wieder zur Wandlung aufs Glockenläuten vergessen“ oder „Wahrscheinlich hat Frieda wieder die Seite im Messbuch verblättert! Das wird sie doch nicht...

  • 07.07.21

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