partnerschaftlich unterwegs
Glaubenszeuge aus Korea
- Foto: Brunnthaler
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Aus unserer Partnerdiözese Masan (Südkorea):
Er war jung, gebildet und bereit, für seinen Glauben alles zu riskieren: Andreas Kim Taegon (1821–1846) gilt als erster koreanischer Priester katholischen Glaubens und als einer der bekanntesten Märtyrer der koreanischen Kirche.
In einer Zeit, in der das Christentum in Korea verboten und verfolgt wurde, studierte er im Ausland Theologie – im damals portugiesischen Macau (heute Südchina) – und empfing 1845 in Shanghai die Priesterweihe. Danach kehrte er heimlich in seine Heimat zurück, um die kleine christliche Gemeinschaft seelsorglich zu begleiten.
Nur ein Jahr später wurde er im Zuge der vierten koreanischen Christenverfolgung verhaftet. Trotz Folter widerrief er seinen Glauben nicht. Mit 25 Jahren wurde Andreas Kim Taegon hingerichtet.
Papst Johannes Paul II. sprach ihn 1984 gemeinsam mit 102 weiteren koreanischen Märtyrern heilig. Sein Gedenktag ist der 20. September. Sein Leben erinnert daran, dass Glaube auch dort wachsen kann, wo Freiheit und Hoffnung bedroht sind.
Christian Brunnthaler
Vorsitzender Arbeitskreis Masan
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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