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Zur Möglichkeit des Friedens
Rückblickend auf eine Friedenswanderung mit einer religiös-suchenden Frauengruppe kamen mir Gedanken zur Wirklichkeit und Möglichkeit des Friedens: Zunächst wusste niemand von uns eine Antwort auf die Frage, warum der allmächtige und liebende Gott soviel Gewalt und Leid zulässt. Ein wenig Trost bringt die Aussage Jesu, dass er sehr wohl weiß, dass wir auf diese Frage keine Antwort wissen und folglich auch nicht verstehen können.
Im Alltag können wir uns um Frieden bemühen, indem wir daran arbeiten, den anderen zu verstehen, seine Gedanken zu akzeptieren, und aktiv zu werden. Das bleibt allerdings ein Bemühen. Nur sehr schwer können wir uns vergegenwärtigen, was genau Jesus uns zusagt, wenn er uns „seinen Frieden“ gibt. Es bleibt nur das Vertrauen auf ihn und sein Versprechen, dass wir diesen Frieden irgendwann einmal erleben dürfen.
Günter Janz, Kindberg
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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