Vorgestellt
P. Karl Maria Schnepps
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Von den drei Ordensversprechen, die er gegeben hat, sei die Armut ihm das liebste, sagt Pater Karl Maria Schnepps OFM und beendet den Satz mit einem fröhlich-aufmunternden Lächeln. Vor 16 Jahren trat der aus Maisbirbaum stammende Niederösterreicher in den Franziskanerorden ein, legte 2015 die Feierliche Ordensprofess ab und wurde 2018 zum Priester geweiht. Zuvor noch studierte er Theologie in Graz, Innsbruck und Jerusalem, wo er „das schönste Jahr“ in seinem Leben verbrachte. Fünf Gehminuten von der Grabeskirche entfernt lebte der angehender Priester damals inmitten der Jerusalemer Altstadt.
In Graz ist Pater Karl einer der Ausbildner für die Franziskaner-Provinz in Österreich und Südtirol und zuständig für Themen rund um die Berufung junger Menschen. Als Ausbildner empfindet sich der ehemalige Lehrer eher als „Bruder-Typ“ denn als ein „Vater“, wie er sagt. „Du gehst diesen Weg nicht allein“, vermittelt er von Anbeginn seiner Begleitung. Privat schätzt Pater Karl Freundschaften und will auch in Zukunft offen bleiben und spontan. „Damit mein Ordensleben nicht zur Heuchelei wird, muss ich ansprechbar bleiben“, sagt der 37-Jährige im Gespräch an seinem Wirkort, dem Franziskaner-Kloster Graz.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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