Vorgestellt
Nicola Baloch, VinziWerke

Zu Weihnachten verpacken Menschen liebevoll Geschenke und schicken sie an die VinziWerke, damit sie armen oder sonst obdachlosen Bewohnern ihrer Einrichtungen weitergegeben werden. „Noch einmal eine schönere und freudige Zeit“ sei das Fest für Menschen in engem Kontakt mit der Kirche; sie besinnen sich auf das Wesentliche und feiern nicht nur Rituale. So blickt Nicola Baloch Bakk. phil. auf das nahe Ereignis. Seit Juli ist sie stellvertretende Koordinatorin der VinziWerke Österreich und fühlt sich „wohl im schönen Team“.

Die Grazerin, geboren am 14. September 1971, ist Tochter einer Familientherapeutin, die bei einer Frauenberatungsstelle wirkte, und eines Referenten des Bischofs. Gern denkt sie an die lebhafte Gemeinschaft von 60 Kindern in ihrer Siedlung zurück. Im sozialen Bereich tätig zu sein war ihr Wunsch, „ursprünglich als Anwältin für Kinder“. Stets wollte sie „jene vertreten, die selber keine Stimme haben und Schutz brauchen“. Ehrenamtlich leitet sie den Arbeitskreis Weltkirche in Graz-St. Andrä und wirkt im Verein „Graz:Spendenkonvoi“ für Flüchtlinge.

Nach dem Studium der Translationswissenschaft (Übersetzerin und Dolmetscherin) war Nicola Baloch zehn Jahre für „Gesundheit und Migration“ im Verein „Omega“ aktiv, danach im Afro-Asiatischen Institut Graz für den interreligiösen Dialog („Com­UnitySpirit“). Reisen erfährt die Mutter einer Tochter und einer Stieftochter, die viel Zeit mit der Familie verbringen möchte, als „inspirierend und fast meditativ“.

Johann A. Bauer

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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