Steirer mit Herz
Johann Assinger

Foto: Anna Maria Muchitsch

Mit einer Festmesse am Ostersonntag in der Pfarrkirche Wildon – mit der Schubert-Messe in G-Dur, dem „Großer Gott“ mit Überchor von Josef F. Doppelbauer und dem abschließenden „Halleluja“ aus Händels „Messias“ – beendet Johann Assinger seine langjährige Tätigkeit als Chorleiter der Chorgemeinschaft Wildon.

„Zur Ehre Gottes, des Höchsten“ war sein wiederholter Ausspruch bei Proben für Messen, berichten Chormitglieder. Aus seinem Glauben macht Hans keinen Hehl. Ihm ist wichtig, dass ein Chor die Botschaft des Textes mit Wortdeutlichkeit transportiert. Im „Cruzifixus“ müsse man beispielsweise das Einhämmern der Nägel hören.

1984 wurde Johann Assinger Direktor der Herrand-von-Wildon Musikschule, wo er Klavier und Orgel unterrichtete. Im selben Jahr gründete er die Chorgemeinschaft Wildon und trat mit Haydns „Schöpfung“ erstmals an die Öffentlichkeit. Viele weitere geistliche wie weltliche Konzertprojekte folgten. Auch die Werke des Leibnitzer Komponisten Franz Koringer machte er bekannt.

Unter Hans Assinger zu musizieren ist für mich immer eine freudige Herausforderung, die zu Bestleistungen anspornt.

Katharina Grager

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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