Steiermark | SONNTAGSBLATT - Menschen & Meinungen

Beiträge zur Rubrik Menschen & Meinungen

Meinung
Brief an Patriarch Kyrill I., Moskau

Bruder Kyrill! Ich bilde mir nicht ein, dass es Ihnen gelingen kann, wirklichen Einfluss auf Wladimir Putin auszuüben. Seine öffentlich immer wieder gezeigte Nähe zur russisch-orthodoxen Kirche war und ist eine Show aus politischen Motiven – eine Show, an der Sie beteiligt waren, um Ihrer Kirche Einfluss zu sichern. Die Situation hat sich aber spätestens verändert, nachdem Putin die Ukraine angegriffen hat. Leider nennen Sie entgegen der Realität Kritiker Putins und ukrainische Soldaten...

  • 03.03.22

Leserbriefe
Mini Fasching

Zum Mini-Fasching trafen sich die jungen MessdienerInnen der Pfarre Niederwölz für Spiel, Spaß und Krapfen im Pfarrsaal. Pfarrer Ciprian Sascau (l.) versammelte Polizist und Hexe und Co. zum Selfie.

  • 03.03.22

Leserbriefe
Das Sonntagsblatt hat Humor

Zu „Kontrapunkte“, Nr. 8. Ich habe schon lange nicht mehr so herzhaft gelacht wie über den „Meinungs-Austausch“ zwischen den Aposteln Petrus und Paulus. Sideletter ... absolut gelungen! Das Sonntagsblatt hat Humor. Einfach herrlich! Eleonore Zechner, Knittelfeld

  • 03.03.22

Leserbriefe
Irgendwann ist genug geredet

Zu „Priestertum aller Getauften“, Nr. 8. Es tut gut, wenn uns unser Bischof am internationalen Symposium teilhaben lässt. Die Zusammenfassung als „Revolution durch das Taufpriestertum“ zeigt aber, in welchem Zeithorizont Kirchenverantwortliche denken. Der Zugang zu dem revolutionären Kirchenbild eines allgemeinen Priestertums wurde im Konzil in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts geprägt. Es sind nun bald zwei Generationen, die an der Diskussion über die Konsequenzen eines solchen...

  • 03.03.22

Leserbriefe
Um Berufungen beten

Zu Leserbrief „Frust und Hoffnung“, Nr. 7. „Diese Frau darf alles in der Kirche machen, bis auf die Wandlungsworte in der Messe.“ Sie darf sicher keine Beichte hören mit Lossprechung und keine Krankensalbung spenden. Holen wir doch zuerst wieder alle Priester zurück, die wegen der Liebe zu einer Frau ihr Priesteramt verlassen mussten. Auch wenn sie bereits eine Ehe geschlossen haben. Viele Priester wollten bleiben, die Pfarren wollten sie nicht gehen lassen. Diakone, welche Großes leisten,...

  • 03.03.22

Vorgestellt
Johanna Neußl, freie Ritualgestalterin

Mit Gold und Silber von Olympia wurde die Vorarlberger Skirennläuferin Katharina Liensberger in ihrem Heimatort Göfis nahe Feldkirch gerade willkommen geheißen. In Göfis lebt auch eine „freie Ritualgestalterin“, die ab 9. März online „Rituale zum Aufleben“ anbietet, in einer Fastenaktion unserer Diözese: Johanna Neußl. An fünf Online-Abenden wird den Ereignissen der Karwoche bis zum Oster-Aufleben nachgespürt. Das Thema „Willkommen-Heißen“ des ersten Abends bezieht sich da auf den Palmsonntag....

  • 02.03.22

Steirerin mit Herz
Marianne Niederl

Wenn man den Namen Marianne Niederl in der Pfarre Gnas ausspricht, denkt jeder Gottesdienstbesucher an sie. Frau Niederl aus Obergnas ist eine Seele von einem Menschen. Immer gut gelaunt, fleißig für zwei und immer bereit, für die Gemeinschaft ihren Beitrag zu leisten. Pfarrgemeinderätin, Kantorin, Sängerin bei Begräbnismessen, jahrelange Sternsingerin, Mitwirkende im Familienchor, Leiterin des eigenen Chores „Marianne & Mädels“, Solosängerin bei vielen, vielen heiligen Messen (besonders für...

  • 02.03.22

Vorgestellt
Kordula Klass, Sonntagsblatt

Viele Sonntagsblatt-Leserinnen und Leser kennen Kordula Klass als die freundliche Stimme am Telefon, die geduldig alle Fragen zu Abonnement, Rechnung, Reiseanmeldungen und vielem mehr zu beantworten sucht. „Haben Sie zufällig die Beziehernummer bei der Hand?“, lautet dann eine der Standard-Fragen der Mitarbeiterin im Sonntagsblatt-Aboservice. Geboren 1980 in Graz, ist Kordula Klass dort mit ihren Geschwistern Verena und Clemens aufgewachsen. Ihr Vater Helmut ist pensionierter Chemiker. Von...

  • 25.02.22

Steirerin mit Herz
Lisbeth Fiedler

Glücklich sei sie über ihren Beruf als Bäuerin, gesteht Lisbeth Fiedler aus Arndorf in der Pfarre St. Ruprecht an der Raab. Da könne sie ihre Zeit selber einteilen. Sie lasse vielleicht das Geschirr liegen, eile zu einem Begräbnis, um mit den Frauen der „Gruppe Fiedler“ zu Flöte und Gitarre zu singen, und daheim merke sie: „Aus ehrenamtlichem Arbeiten fließt viel Energie.“ Genährt durch Lob, gehe ihr das Geschirrspülen rasant von der Hand. Eine Stimmung in der Kirche, „wenn fröhliche Gesichter...

  • 25.02.22

Leserbriefe
Fastensuppe - kfb

Fastensuppenessen einmal anders – unter diesem Motto hat die kfb Maria Lankowitz, das Fastensuppenessen gestaltet. Familie Pos vom Gasthof Hubertushof, wo schon oft Suppenessen veranstaltet wurden, hat dazu ins Hausmuseum gegriffen und spendete alte Suppenteller sowie Löffel, schrieb uns Maria Pos. Ihre Schwiegertochter Eva steuerte Brot, Suppenwürfel und die Verzierung bei. Dazu gab es missio-Pralinen, ein Suppenrezept und passende Servietten. „An Teller, an Löffel, dos is alles gricht. A...

  • 24.02.22

Leserbriefe
Nicht nur nach Vorschrift

Zu „Mutworte“, Nr. 6. Die Mutworte sind sehr berührend, vielen Dank. Es gibt doch noch Menschen, die nicht nur nach Vorschrift handeln (laut Gesetz hatte die Verkäuferin selbstverständlich recht), das durfte ich auch selber vor einigen Tagen erleben. Ich hatte Maske und Nachweis im Auto vergessen, konnte schlecht gehen – und ich durfte trotzdem meine Wolle kaufen und mitnehmen! Es gibt sie schon noch, die hilfsbereiten Menschen. Der Mann in der Erzählung durfte das erfahren. Christl Raggl, Imst

  • 24.02.22

Leserbriefe
Um Pension betrogen

Zu „Unabhängige Frauen“, Nr. 7. Wenn die Generalsekretärin der Caritas von der Altersarmut der Frauen spricht, dann möge sie auch an jene Frauen der vierziger und fünfziger Jahrgänge denken, die bis zu 14 Jahre gearbeitet und daneben einige Kinder großgezogen haben. Sie bekommen keine Pension, da sie das Limit von 15 Beitragsjahren nicht erreichen konnten. Diese Frauen haben nicht nur das ganze Leben gratis gearbeitet, sondern wurden auch noch um ihre Pensionsbeiträge betrogen. In der Schweiz...

  • 24.02.22

Sonntagsblatt+plus | KONTRAPUNKTE
Mit schonungsloser Offenheit

Der synodale Prozess könnte zum „Gamechanger“ für die Kirche werden. Meinungsverschiedenheiten gab es in ihr freilich immer – schon unter den Aposteln. Dass sie in aller Härte, aber doch in Liebe ausgetragen wurden, zeigen die geheimen Chat-Protokolle zwischen Petrus, dem ersten Papst, und Paulus, dem Völkerapostel, die wir hier exklusiv abdrucken: An alle in Rom, die von Gott geliebt sind, besonders aber Kephas, meinen Bruder, Mitarbeiter und Mitstreiter. Gnade sei mit euch und Friede von Gott...

  • 23.02.22
2 Bilder

Leserbriefe
Besuch zum Geburtstag

Zum 85. Geburtstag besuchte Sonntagsblatt-Fotograf Gerd Neuhold den am 10. Februar verstorbenen Priester und Religionspädagogen Albert Höfer  Zu Füßen einer beeindruckenden Darstellung des Gekreuzigten stand eine kunstvolle Buddhastatue.  „Dort gehört er auch hin“, erklärte der Theologe. Die kleine Figur in Buddhas Armen – ein Geschenk – solle Höfer selbst darstellen.

  • 16.02.22

Leserbriefe
Frust und Hoffnung

Zu „Mit dem Herzen hören“, Nr. 6. Frauen stehen an erster Stelle bei den Ausgrenzungen in der Kirche. Das erzeugt viel Frust. Der Papst macht aber Hoffnung: In seinem Amazonien-Schreiben 2020 ermutigte er die Bischöfe, neue Dienstämter für Männer und Frauen in den Pfarren zu schaffen. Das heißt: Jeder Bischof kann morgen schon GemeindeleiterInnen in den Pfarren einsetzen. Die Diözesen Marburg, Linz u. a. machen das bereits. Diese „Frau Pfarrer“ darf alles in der Kirche machen bis auf die...

  • 16.02.22

Leserbriefe
Ein Fastenvorschlag

Das Übel aller Übel ist die Lüge – in der Kirche nicht weniger als sonst wo. Familien, Betriebe, Dorfgemeinschaften u. a. nehmen sich vor, die Wahrheit zu leben, und für jede Lüge kommt ein Euro in eine Sammelkasse. Der Preis ist mehr Lebensqualität und Nähe Pfarrer em. Hermann Trunk, Bad Gleichenberg

  • 16.02.22

Vorgestellt
Selma Etareri, Lehmkünstlerin

Über die Coronazeit haben sie „oft nur Süßigkeiten gerettet“, lacht die in Graz lebende Keramikkünstlerin Selma Etareri. Fasten halte sie „für etwas sehr Sinnvolles“. Wer den Verzicht durchhalte, könne sich auf sich selber verlassen und bekomme Respekt vor sich selbst. Für die Aktion „Gerecht leben – Fleisch fasten“ von Welthaus und Katholischer Kirche Steiermark hat die Keramikerin die „Fastenschale 2022“ geschaffen (siehe Seite 17). Selma Etareri wurde am 31. Jänner 1968 geboren und wuchs in...

  • 16.02.22

Steirer mit Herz
Anton Gölles

Ein besonderes Datum für besondere Menschen: Andere heiraten am 22. 2. 22, der Theologe Dr. Anton Gölles feiert seinen 80. Geburtstag. Wie an beinahe jedem anderen Tag wird da sein Telefon läuten, und jemand wird fragen: „Toni, wann fährst du wieder owi?“ Hinunter nach Medjugorje treibt viele Menschen die Sehnsucht, die Anton Gölles bei früheren Pilgerreisen in den bosnischen Wallfahrtsort in ihnen geweckt hat. Gut 300 Wallfahrten an den Erscheinungsort leitete er in den letzten 40 Jahren....

  • 16.02.22

Vorgestellt
Sabrina Kraschitzer, Verwaltung

Während sie von Oberaich nach Bruck an der Mur in die Schule und dabei an der Stadtpfarrkirche vorbei fuhr, „wusste“ Sabrina Kraschitzer stets: „Irgendwann arbeite ich für die Kirche.“ Seit bald zwei Jahren ist sie „Handlungsbevollmächtigte für Verwaltung“ in den Seelsorgeräumen Bruck an der Mur und Graz-Nord. Außerdem arbeitet sie in der diözesanen Friedhofsverwaltung im Fachbereich Pfarrverwaltung mit. Als Tochter einer Verkäuferin und eines Chauffeurs im eigenen Busunternehmen wurde Sabrina...

  • 09.02.22

Steirerin mit Herz
Josefa Fink

Eine „Botin“ der großen Pfarre Weiz für Etzersdorf und zudem die Verteilerin im Pfarrblatt-Botennetz für ihren Ort, die Wohnviertelleiterin, feiert am 15. Februar ihren 70. Geburtstag: Josefa, geheißen „Peperl“, Fink. Sie leitet auch die Katholische Frauenbewegung in der Pfarre Weiz. Die tollen Frauenausflüge jedes Jahr vor „Corona“ werden gelobt. Ein Herzensanliegen ist Peperl und ihrer Katholischen Frauenbewegung „gemeinsam mit unseren evangelischen Schwestern“, wie sie bekräftigt, die...

  • 09.02.22

Leserbriefe
Seewiesen

Vom Handschuhtragen in der St.Leonhard-Kirche in Seewiesen bekommen wir traditionell im November berichtet. Jetzt erreicht uns die Nachricht, dass die emsige Handschuh-Strickerin Liesl Lenger (l.) im 94. Lebensjahr zum Herrgott heimgegangen ist. Dass der Brauch, für den Frau Lenger liebevoll hunderte kleine, bunte Fäustlinge (r.) gestrickt hat, weiter bestehen bleibe, habe man ihr hoch und heilig versprochen, berichtet uns Silvia Schuster vom PGR Seewiesen.

  • 09.02.22

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