Positionen - Karl Veitschegger
Inmitten des Hasses
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So viele Konflikte und Zerstörung in aller Welt. Was tun? Dazu gebe ich heute einen Facebook-Kommentar von Maria „Marwie“ Wiech, ehemalige Mitarbeiterin unserer Diözese, gerafft weiter:
„Liebe Freundinnen und Freunde, im Herzen des Nahen Ostens wurde ein neuer Krieg entfacht, Bomben fallen, und harte Worte entzweien. Schwer wie Steine wiegen die Worte: ,Das ist eine Kriegserklärung.‘ Aber es gibt einen Gedanken, an dem ich mit euch festhalten möchte: Nicht alles ist Dunkelheit. Ja, Israel und Iran sind in direkte Konfrontation getreten. Aber inmitten des Waffenlärms gibt es auch jetzt Hände, die heilen, und Herzen, die dem Hass widerstehen. Iranische Studenten helfen Verwundeten. Israelische Mädchen trösten diejenigen, die alles verloren haben. Menschen auf beiden Seiten schreiben und sagen: ,Wir sind keine Feinde.‘
Und wir? Was können wir tun, hier und jetzt? – Wir können uns weigern zu erstarren. Wir können Worte wählen, die vereinen, statt Wut zu schüren. Wir können Licht sein, wo immer auch Schatten des Krieges wachsen. Frieden beginnt mit uns. Mit unseren Kommentaren, unserem Schweigen, unseren Gebeten. Lasst uns daran denken: Selbst die dunkelste Nacht fürchtet die Morgendämmerung.“
Ein Wort der Hoffnung. Danke, Marwie.
Karl Veitschegger
redaktion@sonntagsblatt.at
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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