Positionen - Monika Prettenthaler
Elterntag
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Zwischen dem Muttertag und dem Vatertag liegt am 1. Juni der Weltelterntag, den die Vereinten Nationen im Jahr 2012 ins Leben gerufen haben. – Warum?
In einer Welt, die immer komplexer wird, sind auch Eltern anders herausgefordert, und ihre Aufgaben gehen weit über das Materielle hinaus: Eltern prägen ihre Kinder, sie sind immer auch Modell: im Guten genauso wie im Nicht-so-Guten.
Im guten Fall geben sie ihren Kindern liebevolle Aufmerksamkeit, Sicherheit und Orientierung. Wenn Kinder sich auskennen und auf ihre Eltern verlassen können, ist ihnen die Entwicklung zu selbstständigen, verantwortungsbewussten und empathischen Persönlichkeiten möglich.
Umgekehrt überrascht es nicht, wenn Kinder sich in virtuelle Online-Welten zurückziehen und in ihren sozialen Kompetenzen gehemmt bleiben, weil sie Eltern erleben, die auch immer „am Handy sind“. Selbst das beste Tablet mit den lustigsten oder vermeintlich lehrreichsten Videos und Spielen kann die lebendige Interaktion zwischen Eltern und Kind nicht ersetzen …
Heuer ist der 1. Juni ein Sonntag – ein idealer Rahmen dafür, gemeinsam Zeit zu verbringen. Davon lebt eine gute Eltern-Kind(er)-Beziehung, in jungen Jahren und in jedem Alter.
Monika Prettenthaler
monika.prettenthaler@uni-graz.at
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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