Offen gesagt - Katholischen Jugend Österreich
Echte Veränderung
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Die Katholische Jugend Österreich (KJÖ) tritt für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der katholischen Kirche ein. Warum?
Wir sehen Ungerechtigkeiten und Ungleichgewichte, die der Glaubwürdigkeit der Kirche schaden. Es sollte im Interesse der Kirche sein, sich zu öffnen und wirklich alle Menschen anzusprechen. Dies hat Papst Franziskus mit dem Synodalen Prozess begonnen und wird – so hoffen wir – von Papst Leo XIV. fortgesetzt.
Speziell in der Jugendpastoral braucht es ein hohes Maß an Geschlechtergerechtigkeit in Sprache und Umgang, um den Jugendlichen auf Augenhöhe und wertschätzend in ihren jeweiligen Lebenssituationen zu begegnen. Wir haben Leitfäden und Handreichungen erarbeitet, um zur Bewusstseinsbildung beizutragen. Wichtige Impulse boten neben der inhaltlichen Auseinandersetzung die „Synodalen Tischgespräche“, die heuer gemeinsam mit den Jugendstellen der österreichischen Diözesen durchgeführt wurden. Bei diesen Gesprächen haben wir wahrgenommen, dass uns trotz unterschiedlicher Meinungen ähnliche Themen und ein gemeinsames Anliegen bewegen: Wie können wir Schritte in Richtung einer glaubwürdigen und gerechten Kirche setzen? Wir sind der Überzeugung, dass es dazu letztlich auch konkrete Maßnahmen und echte Veränderung braucht.
Klemens Lesigang, Elisabeth Wanek und Rafael Haigermoser (v. l.) bilden das Vorsitz-Team der Katholischen Jugend Österreich.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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