Neue Zeremonienhalle
Würdevoller Neubau

Schlicht, funktionell, würdevoll. Bischof Wilhelm 
Krautwaschl segnete die neue Zeremonienhalle am Grazer St.-Peter-Stadtfriedhof.
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  • Schlicht, funktionell, würdevoll. Bischof Wilhelm
    Krautwaschl segnete die neue Zeremonienhalle am Grazer St.-Peter-Stadtfriedhof.
  • Foto: Neuhold
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Neue Zeremonienhalle am St.-Peter-Stadtfriedhof in Graz.

Nicht ganz ein Jahr hat es gedauert, bis die alte Zeremonienhalle am St.-Peter-Stadtfriedhof durch einen Neubau ersetzt wurde. Die Halle aus den 1970er-Jahren war weder beheiz- noch kühlbar und somit kaum mehr gut zu nutzen. Die Bauarbeiten an der neuen Zeremonienhalle, die von den ArchitektInnen Gernot und Veronika Hofrichter-Ritter geplant worden war, dauerten von Oktober 2020 bis Juni 2021. Bauherr ist die Grazer Stadtpfarre zum Heiligen Blut, zu welcher der Friedhof gehört.

Das schlicht gehaltene und dennoch feierliche Gebäude bietet im Innenraum Platz für 40 Personen. Bei Bedarf gibt es Stehplätze für 40 weitere Trauergäste. Eine Besonderheit ist die klammerartige Verbindung von Altar und Ambo – die Orte für das Brot und das Wort Gottes, erklärt Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz.
Eröffnet wurde die neue Zeremonienhalle am 29. Juni von Bischof Wilhelm Krautwaschl. „Erbarme dich aller Toten, von denen wir hier Abschied nehmen. Lehre uns begreifen, dass wir auf Erden keine bleibende Stätte haben, und schenke uns nach dem zeitlichen das ewige Leben“, so die Segensworte des Bischofs. In die Wand ist das Zeichen des Kreuzes eingebaut, das sich in den Verabschiedungsraum hinein verlängert. Das Kreuz wird bei Begräbnisfeiern als Zeichen der Hoffnung angesprochen. Wer mit Christus stirbt, wird auch mit ihm auferstehen.

Neben der Zeremonienhalle hat die Stadtpfarre – um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden – neue Urnenwände errichtet. Der alte Kiosk für Friedhofsblumen ist einem neuen Gebäude für die Friedhofsgärtner und die Friedhofsverwaltung vor Ort gewichen. Im neuen Kiosk findet sich auch eine öffentliche WC-Anlage. Die Errichtungskosten machen insgesamt 1,1 Millionen Euro aus. „Wir bedanken uns besonders für die Förderung durch das Land Steiermark und die Stadt Graz“, sagte Stadtpfarrpropst Leibnitz.
Am St.-Peter-Stadtfriedhof finden pro Jahr mehr als 300 katholische Begräbnisse statt, in Graz sind es rund 1000 katholische Begräbnisse pro Jahr.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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