Christen in Syrien
Weihe zum Diakon
- Jesuit im Nahen Osten: Am 5. Juli wurde Gerald Baumgartner SJ in Syrien zum Diakon geweiht, die Priesterweihe erfolgt im September 2025 in Innsbruck.
- Foto: jesuiten.org
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Inmitten der krisengeschüttelten syrischen Stadt Homs wurde der österreichische Jesuit Gerald Baumgartner zum Diakon geweiht. Die Feier fand im Jugendzentrum „Bustan as-Salam“ („Garten des Friedens“) statt und wurde vom apostolischen Vikar von Aleppo, Bischof Hanna Jallouf OFM, geleitet. Baumgartner wirkte bereits 2021 für zwei Jahre in der Jugendarbeit in Homs und übernahm nach dem verheerenden Erdbeben 2023 zudem die Koordination der Nothilfe.
Nach seinem Theologiestudium in Innsbruck wurde er 2025 erneut nach Syrien entsandt. Der Jesuit wirkt als Diakon in Aleppo vor allem in der Jugendarbeit und in der Ökumene. Sein erneuter Einsatz vor Ort sei sowohl Auftrag des Ordens als auch persönlicher Wunsch, erklärte er im Interview auf jesuiten.org vom 4. Juli: „In Syrien herrscht eine große Not. Meine Oberen vertrauen mir so weit, dass ich dort gut wirken kann. Mit Gottes Hilfe versuche ich das.“ Er habe Syrien „unglaublich gern“ und viel gelernt, was es bedeutet, Ordensmann, Diakon und Priester zu sein. In Aleppo wird er künftig Jugend-, Pfadfinder- oder Meditationsgruppen begleiten sowie Exerzitien anbieten. „Was ich mache, mache ich nicht alleine, sondern wir wirken als Kommunität“, so der 1994 in Oberösterreich geborene Gerald Baumgartner.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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