Kirche Steiermark
Vom Pulverturm zur Pfarrkirche
- Die Pfarrkirche Graz-Hl. Johannes Bosco 1934 fast fertiggestellt.
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90 Jahre jung ist die Pfarrkirche Graz-Hl. Johannes Bosco.
Die Pfarre Graz-Hl. Johannes Bosco beging am Sonntag, dem 25. Mai, ein ganz besonderes Fest. Mit großer Freude wurde gemeinsam mit SR-Leiter Friedrich Weingartmann ein Dank- und Festgottesdienst anlässlich „90 Jahre Pfarre Graz-Hl. Johannes Bosco“ gefeiert.
Wie kam es zu dieser Kirche? Dazu ein Blick in die Geschichte: Im Jahr 1776 errichtete die Grazer Stadtregierung beim Lindenkreuz an der Kärntnerstraße ein Pulvermagazin. Viele Jahrzehnte diente dieses Gebäude u. a. als Munitionslager und Depot für Pferdegeschirr. In den 1930er Jahren stand es leer und zum Verkauf. Wegen des großen Zuzugs im Gebiet der sogenannten Klusemann-Siedlung in Neuhart war es Dechant Karl Birnstingl, damals Hauptpfarrer in Straßgang, ein Anliegen, hier eine neue Pfarre zu errichten. Das Ordinariat und das Provinzialat der Salesianer Don Boscos besprachen dies. 1934 kam die Zusage, und die Salesianer erwarben das Grundstück. Nach nur fünf Monaten Umbau wurde aus dem Pulvermagazin eine Kirche, die Fürstbischof Ferdinand Pawlikowski 1935 weihte.
Im Sinne des Salesianer-Ordens entstand neben der Kirche auch ein Pfarr- und Jugendzentrum mit Pfarrkindergarten. Im Geiste des Ordensgründers sind auch heute viele Gruppen aktiv, wie das Jugendblasorchester Don Bosco oder die Theatergruppe, und eifrige ehrenamtliche MitarbeiterInnen ermöglichen zahlreiche Veranstaltungen.
„Für die Zukunft ist uns wichtig, dass wir gegenwärtige Chancen ergreifen und weiterhin mit viel Mut und Hoffnung nach dem Motto Don Boscos wirken: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen!“, so Vikar Pater Gerald Augustine.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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