Bischof Johann Weber - SONNTAGSBLATT zum 80. Geburtstag 2007
Vielfältige Melodie des Dankes

Herzliches Geburtstagsfest zum Achtziger von Altbischof Weber

Herzlicher, kräftiger Applaus übertönte selbst die Domorgel, als der Geburtstagsjubilar Altbischof Johann Weber in den übervollen Grazer Dom einzog. Fast direkt ging der Beifall über in den Gesang der Gemeinde und des Domchores: Nun jauchzt dem Herren, alle Welt!

Mit einem Dank an Gott feierte Bischof Weber seinen Achtziger und freute sich über die vielen Wegbegleiter, die in dieser Stunde mit ihm feierten oder anders ihre Verbundenheit und Wertschätzung zeigten. Am Tag genau vor sechs Jahren hatte Johann Weber hier den Bischofstab symbolträchtig an seinen Nachfolger, Bischof Dr. Egon Kapellari, übergeben. Dieser begrüßte den Jubilar und alle Gäste herzlich. Erzbischof Dr. Alois Kothgasser aus Salzburg war gekommen, Bischof Dr. Alois Schwarz von Gurk, die Altbischöfe von Linz und Innsbruck, Maximilian Aichern und Dr. Reinhold Stecher, der steirische Weihbischof Dr. Franz Lackner und als Festprediger der Wiener Weihbischof Dr. Helmut Krätzl. Besonders berührend war die Konzelebration des emeritierten Weihbischofs von St. Pölten, Dr. Heinrich Fasching, im Rollstuhl. Sehr viele Priester und Diakone feierten mit ihrem langjährigen Bischof, der viele von ihnen geweiht hatte, ebenso viele Ordensleute.

Das Land Steiermark war unter anderen durch den Ersten Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer, die Altlandeshauptleute Waltraud Klasnic, Dr. Josef Krainer und Dr. Friedrich Niederl vertreten, die Stadt Graz durch Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und Altbürgermeister Alfred Stingl. Auch aus der christlichen Ökumene waren viele unter den Mitfeiernden, darunter der evangelische Superintendent Mag. Hermann Miklas und der orthodoxe Theologe Univ.-Prof. Dr. Grigorios Larentzakis.
Die überaus große und herzliche Beteiligung zeigte die Beliebtheit dieses Seelsorgers, der immer die Verbundenheit mit den Freuden und Sorgen der Menschen gesucht hatte. Der Jubilar ist nicht nur gesund und rüstig geblieben, er steht auch weiterhin vielen Menschen als Seelsorger zur Seite: in der Pfarre Graz-St. Leonhard, bei Exerzitien und Einkehrtagen und in zahlreichen Einzelgesprächen.

Bei der Gabenbereitung brachten zwei besondere Täuflinge die eucharistischen Gaben zum Altar: DI Philipp Emanuel Amtmann wurde im Grazer Dom in der Osternacht 1970 getauft, der ersten, die Johann Weber als Bischof leitete; Maximilian Peter Singer war in der Osternacht 2000 sein letzter Täufling bei diesem Anlass. Generaldirektor KR Josef Kassler brachte eine Tasche als Symbol für die Gabe, die Bischof Weber als Geburtstagsgeschenk gewünscht hatte: Unterstützung für den diözesanen Arbeitslosenfonds.

Als „Mann des Dialogs“ hatte Weihbischof Krätzl den Jubilar in seiner vielbeachteten Predigt (lesen Sie in der Spalte Seite 13) gekennzeichnet. Als solchen er-lebte man ihn bei der anschließenden Agape im Hof des Priesterseminars „bei den Leuten“.

Herbert Meßner

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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