Kirche Steiermark
Radln fürs Klima
- Foto: Andrea Leindl
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Klimastaffel. Mit dem Fahrrad quer durch Österreich und dabei auf den Klimaschutz aufmerksam machen.
Radln COP31. Auch, wenn der Name sperrig klingt, so ist doch die Idee dahinter einfach: Man macht sich mit dem Fahrrad auf, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen und ruft in Erinnerung, dass gerade dieses Fortbewegungsmittel die Umwelt schützen hilft.
Der COP31 BikeSailRide ist Teil einer weltweiten Klimastaffel, die den Austragungsort der vergangenen UN-Klimakonferenz, der COP30 im Brasilianischen Belém, mit der zukünftigen Konferenz, der COP31 in Antalya in der Türkei verbinden will. Radfahrende und Segelnde aus vielen Ländern transportieren dabei symbolisch eine Botschaft: Klimafreundliche Mobilität und ambitionierter Klimaschutz kennen keine Grenzen.
In Österreich hat die Fahrradlobby die Initiative Radln COP31 als Teil des internationalen Fahrradfahrersprints organisiert. Mit mehr als 10.000 Mitgliedern vertritt die Fahrradlobby Menschen im Alltagsradverkehr in Österreich. „Unser Ziel ist es, Radfahren in Österreich für alle noch sicherer und komfortabler zu machen“, ist auf der Website zu lesen.
Die Radlobby ist in allen Bundesländern aktiv und bringt Vorschläge in politische und verkehrsplanerische Prozesse ein. Mit der Organisation der österreichischen Etappen trägt die Interessensvertretung dazu bei, dieses internationale Zeichen auch in Österreich sichtbar zu machen.
In der Steiermark machen sich Privatpersonen und Organisationen wie Religions for Future für Radln COP31 stark und radeln auf ausgewählten Teilstrecken mit. „Ein Grund ist ganz einfach, dass ich richtig gern mit dem Rad reise – ich mag es, zu erleben, wie sich langsam die Landschaft verändert und mit ihr auch Kultur, Sprache und Essen“, erzählt Margaretha Moser. „Aber diese Tour hier ist darüber hinaus besonders, weil sie Sichtbarkeit für die Notwendigkeit schafft, endlich ins Handeln gegen die Klimakrise zu kommen“, sagt die Welthaus-Referentin für Projekte in Brasilien. „Und ich finde es schön, was diese Tour zeigt: Klimaschutz ist eine Aufgabe, die nicht an Grenzen endet, sondern uns über Länder hinweg verbindet. Das gemeinsam mit anderen Menschen zu machen, denen dieses Anliegen genauso wichtig ist, darauf freue ich mich.“
Österreich-Teilstrecken
Fr, 4. Sept.: Linz – Attersee (95 km, 400 Höhenmeter)
Sa, 5. Sept.: Attersee – Golling, über Mondsee und Salzburg (90 km, 450 Höhenmeter)
So, 6. Sept.: Golling – Böckstein, anschließend mit dem Tauern-Sprinter nach Mallnitz (93 km, 700 Höhenmeter)
Mo, 7. Sept.: Mallnitz – Villach (81 km, 100 Höhenmeter)
Di, 8. Sep.: Mit dem Karawanken-Tunnel-Sprinter nach Jesenice und anschl. Jesenice – Ljubljana (66 km, 200 Höhenmeter).
Info: www.radlobby.at/cop31
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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