Kardinal Wyszynski wird seliggesprochen
Primas des Jahrtausends

Eine mutige Stimme gegen das kommunistische Regime war Kardinal Wyszynski, Primas der polnischen Kirche von 1948–1981.
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Kardinal Wyszynski, Erzbischof in Polen zur Zeit des Kommunismus, wird seliggesprochen.

Die Seligsprechung des früheren polnischen Primas Kardinal Stefan Wyszynski (1901–1981) soll am 12. September stattfinden. Das hat der Warschauer Erzbischof Kardinal Kazimierz Nycz bekanntgegeben. Wyszynski wird in Polen als „Primas des Jahrtausends“ verehrt. Bei der vom neuen Präfekten der Vatikanischen Heiligsprechungskongregation Kardinal Marcello Semeraro geleiteten Feier in Warschau wird auch Elzbieta Roza Czacka (1876–1961) seliggesprochen. Die spätere Gründerin einer Franziskanerinnen-Kongregation erblindete in jungen Jahren nach einem Unfall.
Kardinal Wyszynski leitete von 1948 bis 1981 die Polnische Bischofskonferenz und genoss als Gegenspieler des kommunistischen Regimes in Warschau hohes Ansehen. Zudem war er ein Förderer des jungen Krakauer Erzbischofs Kardinal Karol Wojtyla, der 1978 zum Papst gewählt wurde und als Johannes Paul II. entscheidend zum Sturz des Kommunismus beitrug. Auch Wyszynski wird von seinen Landsleuten hoch angerechnet, dass er die geistige Freiheit gegen die politischen Machthaber in Polen verteidigte. Die Kommunisten steckten ihn von 1953 bis 1956 ohne Prozess ins Gefängnis. Die im Juni 2020 geplante Seligsprechungsfeier musste wegen der Corona-Pandemie verschoben werden.

Kathpress

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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