Kirche Steiermark
Positiv mittragen

Der ehemalige Kinosaal im Gasthof Thaller war am 19. Jänner bis auf den letzten Platz besetzt, als die KMB Anger zum Männerstammtisch mit Wirtschaftswissenschafter Karl Steininger zum Thema „Klimakrise“ lud. | Foto: KMB Anger
  • Der ehemalige Kinosaal im Gasthof Thaller war am 19. Jänner bis auf den letzten Platz besetzt, als die KMB Anger zum Männerstammtisch mit Wirtschaftswissenschafter Karl Steininger zum Thema „Klimakrise“ lud.
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Anger. KMB-Männerstammtisch zur Klimakrise.

Die Katholische Männerbewegung in Anger lud am 19. Jänner zum Männerstammtisch mit Dr. Karl Steininger, dem Leiter des Wegener Centers der Universität Graz. Der ehemalige Kinosaal im Gasthof Thaller war voll besetzt. Karl Steininger ist Volkswirt und Klimaökonom und sprach zum Thema „Klimakrise: von der Herausforderung zur Chance“. Mit fundierten Aussagen zeigte er, mit Grafiken und Statistiken verdeutlicht, die Herausforderungen unserer Zeit zu diesem Thema auf.

So erklärte er, dass wir als Menschheit derzeit in mehreren Bereichen die Grenzen unseres Planeten überschreiten. Erfahren würden wir dies beispielsweise durch die Klimakrise, das Artensterben oder die Verschmutzung durch Mikroplastik. 2024 war außerdem das erste Jahr seit Messbeginn, das über 1,5  Grad wärmer war als das Mittel aus vorindustrieller Zeit (1850–1900). Spürbar sei das auch in den Extremwetterereignissen, die wir in steigender Intensität in der Region (z. B. Windbruch), in Österreich (z. B. Hochwasser) und weltweit (z. B. Waldbrände) erleben, erklärte der Referent.

Steininger blieb aber nicht bei negativen Aspekten stehen, sondern sprach den ZuhörerInnen Mut und Zuversicht zu, die Chance zu nutzen und Klimaschutzprojekte positiv mitzutragen. Unsere Wirtschaft zu ändern wird zwar einiges an Anstrengung brauchen, zeigte sich Steininger realistisch. Aber wir sollten es als Chance begreifen, um gemeinsam ganz grundsätzlich herauszufinden, wie wir in Zukunft leben wollen, und dann einen Weg entwerfen, wie wir dorthin kommen, so der Experte.

Der Weg müsse so gestaltet werden, dass ein „gutes Leben für alle“ möglich wird. Statt nur mit Sorge auf die Klimakrise zu schauen, gelte es gemeinsam Zukunftsbilder zu entwickeln. Aus solchen Bildern können wir als Gesellschaft Kraft schöpfen, um jene Barrieren, die klimatauglicher Ver-änderung entgegenstehen, zu überwinden.

So war die Veranstaltung insgesamt nicht deprimierend, sondern ermutigend!

Peter Unterberger/Redaktion

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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