"aktion leben"
Palliativ statt Sterbehilfe

„aktion leben“ fordert: Eine humane Gesellschaft soll in Betreuung investieren, statt aktive Sterbehilfe zu ermöglichen.
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„aktion leben“ deponiert ihr klares „Nein“ zu möglicher Liberalisierung der Sterbehilfe in Österreich.

Derzeit läuft beim Verfassungsgerichtshof ein Verfahren, das die Lockerung des Verbots der aktiven Sterbehilfe und des Verbots der Mitwirkung am Suizid in Erwägung zieht. Im Vorfeld der am 24. September anstehenden Beratungen des Höchstgerichts hat sich der Verein stattdessen für den Ausbau von Palliativ- und Hospizeinrichtungen ausgesprochen. Diese zeigten, „wie der Wunsch zu sterben auf menschenwürdige und menschengerechte Weise beantwortet werden kann“, so die Generalsekretärin von „aktion leben“ Martina Kronthaler.
„aktion leben“ berief sich auf Aussagen vieler Betroffener und Palliativmediziner. Der Sterbewunsch resultiere aus Einsamkeit, Schmerzen und Perspektivlosigkeit. Durch die Anwendung von Palliativmedizin könnten Schmerzen gelindert und eine lebensbejahende Einstellung gefördert werden. Die „aktion leben“ verwies auf die Niederlande, wo ein häufiger Grund des Sterbewunsches sei, niemandem zur Last fallen zu wollen.
Derzeit ist die Tötung und Beihilfe zum Suizid in Österreich mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren belegt. In den aktuellen Liberalisierungsanträgen wird damit argumentiert, dass Betroffene zum Leiden gezwungen würden und sich Hilfe im Ausland nehmen müssten.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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