Kirche Steiermark
Neues Generalvikariat

Weihbischof Johannes Freitag (l.) und Lukas Grangl (r.) werden das Generalvikariat in gemeinsam verantworteter Leitung übernehmen. | Foto: Neuhold
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Mit 1. September 2026 wird Weihbischof Johannes Freitag Generalvikar der Diözese Graz-Seckau. Lukas Grangl wird mit ihm diese Verantwortung wahrnehmen.

Mit 1. September 2026 wird das Generalvikariat der Diözese Graz-Seckau neu aufgestellt: Das Generalvikariat wird von Weihbischof Johannes Freitag und Lukas Grangl in gemeinsam verantworteter Leitung und jeweils eigenen Aufgabengebieten geführt werden. Weih-bischof Freitag wird in seinen Aufgabengebieten des Generalvikariates stärker die pastorale Verantwortung tragen, Lukas Grangl wird als Direktor der Diözese Graz-Seckau für Fragen der Ressourcen, Administration und Verwaltung verantwortlich sein.

Generalvikar und Dompropst Erich Linhardt vollendet heuer sein 70. Lebensjahr und wird mit 1. September 2026 als Generalvikar emeritieren. Er bleibt Dompropst und wird als Bischofsvikar für die Caritas, in der Begleitung älterer Priester und in der Seelsorge vor Ort wirken. „Ich danke Erich Linhardt für seinen aufopferungsvollen Dienst für die steirische Kirche und freue mich, dass wir eine gute Nachfolgelösung gefunden haben. Ich wünsche Erich Linhardt, Weihbischof Johannes und Lukas Grangl viel Segen und alles Gute für ihre zukünftigen Aufgaben“, so Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl.

Johannes Freitag trat 1992 ins Priesterseminar ein und studierte Theologie an der Karl-Franzens-Universität Graz. 2000 wurde er im Grazer Dom zum Priester geweiht. Er wirkte in mehreren steirischen Pfarren und in der katholischen Jungschar. Von 2011 bis 2015 war er Pastoralamtsleiter im Ordinariat. Er absolvierte von 2009 bis 2012 ein Master-Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seit 2006 war er Pfarrer und Leiter des Seelsorgeraums für die Pfarren „An der Eisenstraße“, 2019 bis 2025 auch Militärpfarrer für die Steiermark.

Im Jänner 2025 wurde er von Papst Franziskus zum Auxiliarbischof der Diözese Graz-Seckau ernannt und am 1. Mai von Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl geweiht. Als Generalvikar ist es ihm ein zentrales Anliegen, Kirche als Gemeinschaft zu gestalten, in der die Freude am Glauben gestärkt, Verantwortung gemeinsam wahrgenommen wird und das Vertrauen im Dienst an den Menschen wächst. Durch viele menschliche Brücken in einer pluralen Gesellschaft soll die katholische Kirche einen Mehrwert für alle Menschen in der Steiermark darstellen.

Lukas Grangl wird mit der Aufgabe des Direktors der Diözese Graz-Seckau betraut. Er ist promovierter Pastoraltheologe mit einem Schwerpunkt in Fragen kirchlicher Organisation und Entwicklung sowie Jurist mit wirtschaftlichem Fokus. Ergänzend verfügt er über Ausbildungen in Politik- und Verwaltungswissenschaften sowie im Bank- und Versicherungsmanagement.

Er sammelte berufliche Erfahrungen in der strategischen, personellen und wirtschaftlichen Leitung eines mittelständischen Unternehmens im Bank- und Immobiliensektor sowie in einer global agierenden Wirtschafts- und Steuerberatungskanzlei. Zusätzlich wirkt Lukas Grangl im Bundesministerium für Landesverteidigung in der nationalen und internationalen Konzept- und Strategiearbeit mit. Er ist mit Franziska Grangl verheiratet und Vater von drei Kindern.

Der katholischen Kirche ist Lukas Grangl seit langem eng verbunden und wirkte in verschiedenen Rollen mit, zuletzt in der gemeinsam verantworteten Leitung des Synodalen Prozesses in der Militärdiözese mit Johannes Freitag sowie als Fachreferent für theologische und gesellschaftliche Fragen für den Ordinarius.
Als Direktor der Diözese Graz-Seckau ist es ihm ein Anliegen, im Dienst einer zukunftsfähigen Kirche dazu beizutragen, dass pastoraler Auftrag, Ressourcen und Organisation in einem guten Einklang stehen und die Zusammenarbeit von einem vertrauensvollen Miteinander geprägt ist.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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