Syrien-Krieg
Nach zehn Jahren Hilfe gehen die Ressourcen aus

In Aleppo im Norden von Syrien ist die Zerstörung nach wie vor groß.
  • In Aleppo im Norden von Syrien ist die Zerstörung nach wie vor groß.
  • Foto: Caritas Österreich
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Caritas Österreich macht auf große Not aufmerksam.

Die Caritas Österreich schlägt Alarm: Nach zehn Jahren Krieg hat die Not der syrischen Bevölkerung ein unvorstellbares Ausmaß angenommen. Dazu sind auch Nachbarländer wie der Libanon, die unzählige syrische Flüchtlinge aufgenommen haben, am Ende ihrer Kräfte.

Die Caritas verweist in einer Aussendung am 9. März auf eine Schätzung des UN-World Food Programme, wonach allein in Syrien 9,3 Millionen Menschen Nahrungsmittelhilfe benötigen. Laut dem Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten gibt es in ganz Syrien rund 13,4 Millionen Menschen, die auf humanitäre Hilfe in der einen oder anderen Weise angewiesen sind; 4,7 Millionen davon sind Kinder.

Neben Nahrungsmittelknappheit sind auch mangelnde Infrastruktur, Arbeitslosigkeit, fehlende Perspektiven für die Kinder sowie fehlende medizinische Versorgung Gründe, weshalb sich Menschen auf die Flucht begeben.

Krankenhäuser, Schulen und Arbeitsstätten seien noch immer zerstört, so Andreas Knapp, Generalsekretär für Internationale Programme der Caritas Österreich: „Mehr als 6,7 Millionen Menschen sind innerhalb Syriens auf der Flucht. Weitere 5,6, Millionen sind in die angrenzenden Nachbarländer wie Jordanien oder den Libanon geflohen. Auch diesen Ländern gehen nach zehn Jahren bereitwilliger Hilfe schlicht die Ressourcen aus.“

Die Caritas Österreich helfe seit Beginn des Syrienkriegs und habe bereits 223.000 Menschen in Syrien und dem Nahen Osten unterstützt.

Kathpress

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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