Christopherus-Aktion
Mobilität für Bildung
- Das katholische Hilfswerk MIVA – kurz für „Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft“ – stellt Transportmittel für Mission und Entwicklungszusammenarbeit bereit. Mit Spenden aus der im Juli stattfindenden Christophorus-Aktion sollen Kinder wie jene der „Little Flower School“ in Nepal (Bild) in die Schule gelangen können.
- Foto: MIVA
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MIVA. Die heurige Christophorus-Aktion kommt Kindern und Jugendlichen auf drei Kontinenten zugute.
Ein Euro pro tausend Kilometer ohne Unfall: Bei der traditionellen Christophorus-Aktion im Juli bittet MIVA Austria vor allem AutofahrerInnen sowie Reisende um ihre solidarische Unterstützung. „Pro unfallfreiem Kilometer einen ZehntelCent – oder umgerechnet ein Euro pro tausend zurückgelegtem Kilometer – für ein MIVA-Auto“ lautet die Spendenbitte. Jahr für Jahr werden Fahrzeugprojekte in mehr als 50 Ländern der Welt unterstützt.
Asien, Afrika, Lateinamerika.
In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf der Hilfe für Bildung und Ausbildung junger Menschen in drei Gebieten dieser Welt. Im Westen Nepals befindet sich die kirchliche Schule „Little Flower School“, deren SchülerInnen der Minderheit der Tharu angehören. Diese „Menschen des Waldes“, wie sie sich selbst nennen, leben in großer materieller Armut und können für ihre Kinder keinen Schul-Transport organisieren. Um den Kindern einen langen und vor allem in der Regenzeit gefährlichen Schulweg zu ersparen, ist ein Schulbus im Einsatz, der aufgrund der großen Nachfrage schon längst an seine Grenzen stößt. Bereits am Morgen ist das Fahrzeug zweieinhalb Stunden unterwegs und kann trotzdem nicht alle Kinder abholen. Ein zweiter Bus soll jetzt Entlastung bringen. Geplanter Kostenfaktor: 33.000 Euro.
In der im Westen Kenias gelegenen Provinz Rift Valley leben ebenfalls viele Menschen in Armut, die öffentlichen Schulen sind in der Regel unterfinanziert. Bis zu 90 Kinder werden in einer Klasse unterrichtet, was die Lehrkräfte an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit bringt. Zudem übersteigen die Kosten für Schuluniformen, Lehrmaterialien und Transport das Budget vieler Familien. Der Mühlviertler Verein Arbing meets Africa ermöglicht im Dorf Kamobo deshalb zusätzlichen Unterricht und gründete zur bestehenden Grundschule nun auch eine „Junior Secondary School“. Nach ihrer Eröffnung wird nun ein zweiter Schulbus benötigt – er kostet 49.680 Euro.
Ein Bildungszentrum mit Schwerpunkt auf Jugendarbeit haben die Schönstätter
Marienschwestern eingerichtet – in Garanhuns, in Brasiliens nordöstlichem Bundesstaat Pernanmbuco. Weil es für viele Jugendliche schlichtweg zu teuer ist, mit dem Autobus ins Jugendzentrum zu kommen, haben die Schönstätter Marienschwestern einen Abholdienst eingerichtet und verlegen manche Bildungsangebote in die Dörfer. Der bislang dafür genutzte, schon in die Jahre gekommene PKW soll nun durch einen siebensitzigen Kleinbus ersetzt werden. Zu den Kosten von etwa 22.000 Euro soll die MIVA 9000 Euro beitragen und bittet auch dafür um Mithilfe.
Christophorus-Aktion: Zum Christophorus-Sonntag (19. 7.) bittet MIVA um Spenden für Mobilität für Bedürftige. Mehr: miva.at
Quelle: Kathpress
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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