Mit allen solidarisch

Messe in der Ruine Gösting, wie sie die KAB-Runde Gösting seit fast vier Jahrzehnten am 1. Mai initiiert. Dass dieser Gottesdienst heuer nicht stattfinden kann, soll nicht hindern, den Arbeitenden, Arbeitslosen, in Kurzarbeit Stehenden und um ihre Existenz Bangenden verbunden zu sein.
  • Messe in der Ruine Gösting, wie sie die KAB-Runde Gösting seit fast vier Jahrzehnten am 1. Mai initiiert. Dass dieser Gottesdienst heuer nicht stattfinden kann, soll nicht hindern, den Arbeitenden, Arbeitslosen, in Kurzarbeit Stehenden und um ihre Existenz Bangenden verbunden zu sein.
  • Foto: Labner
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KAB. Den 1. Mai gerade heuer bewusst als Tag der Arbeit sehen.

Auch der „Tag der Arbeit“ am 1. Mai fällt heuer unter die besonderen Umstände der Corona-Beschränkungen. Gerade deswegen sind aber viele Menschen in prekäre Situationen geraten.
Die KAB-Runde Graz-Gösting ruft dazu auf, den 1. Mai auch heuer bewusst als Tag der Arbeit wahrzunehmen. „Wir möchten diesen Tag nicht vorübergehen lassen, ohne gerade jetzt in dieser Ausnahme-Situation all jener zu gedenken, die arbeitslos sind, sich in Kurzarbeit oder anderer schwieriger Arbeitsposition befinden und um ihre Existenz bangen“, schreibt Margret Pittner im Namen der Göstinger KAB-Runde. „Im Gebet für alle, die unsere Unterstützung brauchen, möchten wir an diesem Tag verbunden sein.“
Die KAB-Runde Gösting kann heuer nicht wie seit 38 Jahren zum Gottesdienst am
1. Mai in die Ruine Gösting einladen, wo sonst immer nach der Wanderung zur Ruine der Tag der Arbeit liturgisch begangen wurde. Konsistorialrat Alois Strohmaier als Geistlicher Assistent der KAB und seit einigen Jahren der Göstinger Pfarrer Karl Niederer hatten in ihren Predigten stets die aktuelle Situation der Arbeit und der Arbeitnehmenden angesprochen.
Die Katholische ArbeitsnehmerInnenBewegung Österreich (KABÖ) fordert aktuell einen einmaligen Lastenausgleich und eine Wiedereinführung von Erbschafts- und Schenkungssteuern. Jetzt und insbesonders nach den Corona-Zeiten müsse der Markt durch soziale und ökologisch fundierte Steuerung in eine Richtung gelenkt werden, die allen dient, forderte KAB-Bundesvorsitzende Anna Wall-Strasser. Der Markt ist, so Wall-Strasser, nach katholischer Soziallehre Mittel zu dem Zweck, allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Dazu brauche er mehr soziale Gerechtigkeit als Fundament.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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