Weltkirche
KI im Dienst der Menschenwürde
- Papst Leo XIV. präsentierte persönlich sein mit Spannung erwartetes Lehrschreiben über die KI, die eine Wegscheide der Menschheit markiere.
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Magnifica humanitas
Erste Enzyklika von Papst Leo XIV.
Schon die Präsentation der Enzyklika „Magnifica humanitas – über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ brachte eine Premiere. Bisher wurden päpstliche Lehrscheiben in einer Pressekonferenz vorgestellt. Leo XIV. lud am Pfingstmontag Kurienkardinäle, internationale Fachleute, Diplomaten und Medienvertreter in die Synodenaula im Vatikan ein, um persönlich in sein mit Spannung erwartetes Rundschreiben einzuführen.
Der Papst widmet sich darin sozialen und ethischen Fragen, die im Zusammenhang mit Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Robotik aufgeworfen werden. Die KI müsse „entwaffnet und lebensfreundlich gemacht werden“. Diese Technologien dürften nicht „in den Händen weniger konzentriert“ sein, sondern müssten Gerechtigkeit und Partizipation fördern. Der Umgang mit der KI sei eine Zukunftsfrage der Menschheit.
Bischof Wilhelm Krautwaschl würdigt den differenzierten Blick des Papstes auf die KI. Er wolle die Menschen ermutigen, „dieser Welt Hoffnung einzustiften“. Ein ausführlicher Kommentar vom Theologen und Ethiker Leopold Neuhold erwartet Sie nächste Woche.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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