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Hilfe bei Hass fehlt

Katharina Renner von der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) appelliert an Ministerin Claudia Bauer, die Subventions-Streichung zurückzunehmen. | Foto: Wenzel/BKA
  • Katharina Renner von der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) appelliert an Ministerin Claudia Bauer, die Subventions-Streichung zurückzunehmen.
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Opferschutzstelle ZARA steht vor dem Aus: Opferschutzstelle ZARA steht vor dem Aus:
Die KAÖ kritisiert nun das Familienministerium.

Die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) zeigt sich empört über den Förderstopp für die Opferschutzstelle ZARA (Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit). Der Verein, der kostenlose rechtliche und psychosoziale Beratung für Opfer von digitaler Gewalt anbietet, muss seine Arbeit ab sofort massiv einschränken. Seit 2018 erhält ZARA eine Förderung vom Bund für den Betrieb der Beratungsstelle #GegenHassimNetz. Nun wurden dem Verein, der auch bei rassistischen Übergriffen berät, diese Förderung für 2026 aufgrund von Sparmaßnahmen vollständig gestrichen. Ohne eine kurzfristige Finanzierung drohe bis Ende Juni das endgültige Aus.

„Es gibt nicht weniger Rassismus, wenn man aufhört hinzuschauen“, so KAÖ-Vizepräsidentin Katharina Renner. Die KAÖ appelliert daher an Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP), die Subventions-Streichung zurückzunehmen. Der Hass im Netz nehme laufend zu – wie auch Berichte über rassistisch motivierte Gewalt. „Daher muss die Politik wirksamen Opferschutz sicherstellen ... Wir wollen keine Gesellschaft, die Rassismus und Hass gegenüber gleichgültig wird und Opfer sich selbst überlässt“, betonte Renner. Gerade jetzt die Subvention für diesen wichtigen Bereich zu streichen, sei „ein fatales Zeichen“.

Für den Verein ZARA, der vorsorglich alle 18 Mitarbeitenden kündigen musste, kam die Entscheidung überraschend. So erfolgte die Streichung unmittelbar nach Ankündigungen der Regierung, digitale Gewalt konsequenter bekämpfen zu wollen. Man habe das Schreiben Anfang April bekommen. Weil der Förderzeitraum ab 1. Jänner 2026 betroffen sei, musste ZARA in finanzielle Vorleistung gehen. Darum sei man in ein finanzielles Defizit gekommen.

Quelle: Kathpress

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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