Kirche Steiermark
Grenzen setzen

Ein stärkender und inspirierender Nachmittag im AndersOrt Haus der Frauen, der Mut machte, die eigene Stimme bewusst einzusetzen und Grenzverletzungen nicht unkommentiert stehen zu lassen.HdF | Foto: HdF
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Meine Stimme stärken und Anliegen klar formulieren.

Auch heute noch sehen sich Frauen im Arbeitsleben mit strukturellen Ungleichheiten und dem Ausnutzen von Machtverhältnissen konfrontiert – weit über Fragen von Gehalt oder den Zugang zu Führungspositionen hinaus. Umso wichtiger ist es, als Frau Strategien zu entwickeln, die eigene Stimme zu stärken und klare Grenzen zu setzen. Genau darum ging es bei einem interaktiven Vortrag mit Lisa Horvath, Expertin für Gleichstellungs- und Führungsthemen, am 8. März, dem Internationalen Frauentag, im AndersOrt Haus der Frauen in St. Johann bei Herberstein.

Frauen erleben noch immer häufig, dass ihre Stimme nicht gehört wird oder ihre Grenzen überschritten werden. Dazu zählen Situationen, in denen ihre Kompetenz in Frage gestellt wird und ihnen von Männern ungefragt Dinge erklärt werden, obwohl sie selbst Expertinnen auf dem Gebiet sind („Mansplaining“). Auch sogenannte „Bropriations“ kommen immer wieder vor: Dabei greifen Männer Vorschläge von Frauen auf und präsentieren sie als eigene Idee.

Anhand von anschaulichen Beispielen aus dem Alltag der TeilnehmerInnen wurden konkrete Methoden und Formulierungen vorgestellt und geübt, mit denen Frauen solchen respektlosen oder erniedrigenden Verhaltensweisen, etwa durch Vorgesetzte, selbstbewusst entgegentreten können.
Gerade bei Grenzverletzungen ist es entscheidend, möglichst früh klar Stellung zu beziehen. Je schneller Betroffene ihre Grenzen deutlich machen, desto eher lässt sich verhindern, dass sich problematische Situationen weiter zuspitzen.

Grundsätzlich gilt: ansprechen und sichtbarmachen. Nur so können Machtmissbrauch und strukturelle Ungleichheiten erkannt und verändert werden.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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