Erstkommunion mitten in der Manege
Gottesdienst im Zirkuszelt

Im Zirkus dreht sich alles um Artistik. Pfarrer Ellinghaus segnete die neuen Keulen.
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Erstkommunion mitten in der Manege des Circus Louis Knie.

„Wir feiern heute mit dir, eigentlich genau richtig, wie es für ein Zirkuskind Tradition ist, inmitten der Manege deine Erstkommunion“, sagte Pfarrer Sascha Ellinghaus beim Dankgottesdienst im Circus Louis Knie in Graz-Seiersberg. Der Nationalseelsorger und Leiter der Zirkus- und Schaustellerseelsorge in Bonn spendete Ashanti Köllner im Gottesdienst die Erstkommunion.

Die 13-Jährige hatte im Winter in ihrer bayerischen Heimatgemeinde im Religionsunterricht an der Vorbereitung teilgenommen. Zum Erstkommuniontermin war der Zirkus schon längst wieder auf Reisen.
Der Schausteller- und Zirkusbranche waren nach Ausbruch der Corona-Pandemie gleich zu Saisonbeginn bis heute die Möglichkeiten genommen, durch ihre Aufführungen eigene Einnahmen zu generieren. Mensch und Tier mussten aber weiter versorgt werden. Und es war wahrscheinlich schon eine „Fügung Gottes“ für die Artistenfamilie des Circus Louis Knie, dass sie „hier an der Shopping City in Seiersberg zum Stillstand gezwungen wurden.“ Denn vielen Menschen, Privaten, Vereinen und Geschäftsleuten, waren Mensch und Tier nicht gleichgültig. „Gott hat hier für Euch Zirkusfamilie Menschen gefunden, die besonders in den vergangenen Monaten geholfen haben mit ihren Spenden. Diesen Helfern gilt in dieser gottesdienstlichen Feier der Dank“, betonte Pfarrer Ellinghaus.

In den Fürbitten wurde auch besonders für die Schausteller und Zirkusleute gebetet und den Menschen gedankt, die den Zirkus in der Zeit des „Lockdown“ ideell und materiell unterstützt haben, und für jene Menschen, die aus christlicher Überzeugung geholfen haben, trotz andauernder Pandemie den hoffnungsvollen Blick in die Zukunft nicht zu verlieren.
Geendet hat der Gottesdienst mit dem gemeinsam gebeteten Schaustellergebet: „O mein Gott, ich glaube an Dich, ich vertraue Dir … Lass mich bedenken mein Vorrecht, Freude und Vergnügen zu bringen allen Menschen, besonders aber der Jugend, den Einsamen und denen, die vom Glück benachteiligt sind. Und wenn meine letzte irdische Tat vollendet ist und der letzte Vorhang fällt, dann nimm mich zu Dir und lass mich ewig glücklich sein bei Dir. Amen.“

Gerd Neuhold

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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