Welttag der Geschwisterlichkeit
Geschwister oder Feinde

Papst Franziskus und Großimam Ahmad Al-Tayyeb unterzeichneten am 4. Februar 2019 das „Dokument zur Brüderlichkeit“.
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Papst Franziskus bei UN-Welttag der Geschwisterlichkeit: Schluss mit „Technik des Wegschauens“.

Angesichts weltweiter Gleichgültigkeit muss es nach Papst Franziskus der Menschheit gelingen, echte Geschwisterlichkeit aufzubauen. „Wir können es ruhig so sagen: entweder Geschwister oder Feinde“, warnte Franziskus bei einer Online-Veranstaltung zum UN-Welttag der Geschwisterlichkeit am 4. Februar. Sich nicht zu kümmern, sei eine „subtile Form der Feindschaft“, so der Papst. Es müsse Schluss sein mit der „Technik des Wegschauens, sich um andere nicht zu kümmern“.

Der von der UNO ausgerufene Welttag erinnert an das „Dokument zur Brüderlichkeit“, das Papst Franziskus und Großimam Ahmad Al-Tayyeb von Al-Azhar am 4. Februar 2019 in Abu Dhabi unterzeichneten. Bei der Online-Veranstaltung wurde erstmalig der von Abu Dhabis Scheich Mohamed Bin Zayed gestiftete „Zayed-Preis für Geschwisterlichkeit“ verliehen. Dieser ging an UN-Generalsekretär Antonio Guterres und die marokkanisch-französische Friedensaktivistin Latifa Ibn Ziaten.

Ziatens Sohn Imad war als französischer Militärangehöriger 2012 von einem islamistischen Attentäter ermordet worden. Seither engagiert sich die Mutter in interreligiöser Friedensarbeit.
Guterres erhielt die Auszeichnung wegen seines lebenslangen Einsatzes für Menschenrechte, etwa als ehemaliger UNHCR-Kommissar für Flüchtlinge.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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