Kirche Steiermark
Ein Steirer in Frankreich
- Der gebürtige Wenigzeller Andreas Kerschenbauer ist Teil der französischen Priestergemeinschaft St. Martin mit Sitz in Évron.
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Andreas Kerschenbauer wird am 21. Juni in der Normandie zum Priester geweiht. Hier stellt er sich vor.
Was macht ein Steirer bei den Franzosen? Die Wege des Herrn sind überraschend und gut! Als Bergbauernsohn, gelernter Kaufmann und Harmonikaspieler aus der Oststeiermark, schloss ich mich 2018 der französischen Priestergemeinschaft Sankt Martin an. Diese steht für Liturgie, Humor und Priester, die in Teams in Diözesen geschickt werden, um dort zu helfen. Gott alles zu geben, mein Land, mein Leben, das ist der Ruf, den ich mit 18 Jahren erhielt. Nach einigem Ringen verstand ich, wie gewaltig es ist, Gottes Werkzeug zu werden, um für alle da zu sein!
Der Aufbruch des christlichen Glaubens im weltlichen Frankreich erfüllt mich mit Hoffnung. Ein gewaltiges Zeichen: In all den Krisen, die Frankreich durchmacht, sind diejenigen, die anziehen, Sinn, Frieden und Einheit schaffen, die Christen! Jedes Jahr werden sie mehr, und die Kirchen werden voller. Kann dies auch bei uns geschehen? Und wann? Dann, wenn Gott es will. Wie? Ich glaube, indem wir Ihn suchen, Ihm unser Leben geben und demütige, aber auch stolze Christen werden, damit die Welt Ihn durch uns erkennt. Heute zusammenhalten, um dann eine bestimmt kleinere, aber dafür lebendige und wachsende Kirche zu werden.
Am 21. Juni werde ich in Évron zum Priester geweiht, um dann für einige Jahre in einem Priesterteam in der Erzdiözese Salzburg rund um Thalgau zu wirken. Betet für mich, damit ich ein guter Priester werde, ich bete für euch. Euer Don Andreas.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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