Zu Fuß durch Europa

In der Benediktinerabtei Seckau (Bild oben)machten die Pilgernden bei Abt Johannes Fragner am 7. Juni Station, ehe sie der Weg weiter nach 
St. Lambrecht führte. Zur Wiederbelebung des vom Baltikum bis nach Rom führenden Pilgerweges wurde der internationale Verein „Associazione Europea Romea Strata“ gegründet.
  • In der Benediktinerabtei Seckau (Bild oben)machten die Pilgernden bei Abt Johannes Fragner am 7. Juni Station, ehe sie der Weg weiter nach
    St. Lambrecht führte. Zur Wiederbelebung des vom Baltikum bis nach Rom führenden Pilgerweges wurde der internationale Verein „Associazione Europea Romea Strata“ gegründet.
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ROMEA STRATA. Durch die Steiermark führt eine Pilgerwanderung von Krakau nach Aquileia.

Europa ist reich an Pilgerwegen. Sie geben Auskunft vom tiefen Glauben der Menschen durch die Jahrhunderte. Dazu gehört die fast vergessene ROMEA STRATA, die von der Ostsee bis nach Rom führt. Mit einer 47-tägigen internationalen Pilgerwanderung vom polnischen Krakau bis ins italienische Aquileia wird derzeit dieser Weg wieder beschritten und ins europäische Gedächtnis gerufen. Er führte im Juni auch über steirische Pilgerwege und zu steirischen Klöstern.

Die Pilgertour ist als Staffel organisiert. An den Grenzen übergeben die Vertreter des jeweiligen Landes einen Pilgerstab und ein Pilgerbuch mit dem Symbol der ROMEA STRATA an die anschließende Pilgergruppe. So übernahm in Mariazell die vom Kärtner Verein „Benedikt be-WEG-t“ organisierte Pilgergruppe diese Symbole und führte sie auf dem Mariazeller Gründerweg, in dessen umgekehrter Richtung, nach St. Lambrecht.
Bei der Station in Seckau wurden die Pilgernden von Abt Johannes Fragner und Bürgermeister Martin Rath gastfreundlich aufgenommen. Sie freuten sich über die Wiederbelebung der ROMEA STRATA. Ist doch Pilgern eine beliebte Form der Gottsuche, der Konfrontation mit dem eigenen Leben, aber auch eine entschleunigte, umweltfreundliche Möglichkeit, Menschen und Landschaften mit „leichtem Gepäck“ kennen zu lernen.

Ebenso herzlich war am 11. Juni die Aufnahme der Pilgergruppe im Stift St. Lambrecht durch Abt Benedikt Plank und Bürgermeister Fritz Sperl. Auf dem Hemmaweg und dem Marienweg ging es weiter durch Kärnten. Am 28. Juni wird am Ziel in Aquileia der große Abschlussgottesdienst gefeiert.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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