Welttierschutztag
Ein anvertrautes Stück Glück

Zum Welttierschutztag: „Man kann auch ohne Tiere leben, aber es lohnt sich nicht“, stellte einmal der Schauspieler Heinz Rühmann fest. Drei Tierliebhaber/innen erzählen, warum sie sich ein Leben ohne Tiere nicht mehr vorstellen können.
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Am Gedenktag des hl. Franz von Assisi (4. Oktober) wird auch Welttierschutztag gefeiert. Wir haben dazu Antworten auf die Frage „Warum tut mir mein Haustier gut?“ gesammelt.

Glücklicher mit Hund
„Hunde sind die besten Freunde des Menschen“, ja, das sind sie tatsächlich. Neben der körperlichen Aktivität, die meine Hunde mir abverlangen und so meine Gesundheit positiv beeinflussen und mich fit halten, tun sie einfach der Psyche überaus gut.
Es ist die bedingungslose Treue, das Gefühl, ehrlich geliebt und angenommen zu sein, was das Leben mit Hund so schön und zufriedenstellend macht. Hunde sind auf ihren Besitzer fixiert, ganz egal, wie dieser gelaunt ist oder was vielleicht gerade schiefgelaufen ist – sie lieben!
Hunde hören zu, ohne zu urteilen, und lieben ihren Menschen ganz unabhängig von seiner Leistung. Hinzu kommt das gute Gefühl, von seinem Tier gebraucht zu werden, das tut einfach gut. Hundehalter fühlen sich entspannter, mutiger, zuversichtlicher. Ein Hund ist rundum eine Bereicherung: für Körper, Seele, Gesundheit und soziales Leben.
Gaby Haas, St. Martin an der Raab

Schnurrend entspannt
Wir sind eine vierköpfige Familie mit zwei Söhnen, acht und zehn Jahre alt. Wir merken schon nach wenigen Wochen, in denen wir zwei junge Kätzchen als Haustiere haben, wie gut das dem Verantwortungsgefühl der Kinder tut. Sie lernen, sich liebevoll um „jemanden“ zu kümmern und eigene Bedürfnisse oftmals hinten anzustellen. Die Katzen fördern unser Gemeinschaftsgefühl. Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht zu viert mit den Katzen spielen und Zeit verbringen.
Die Katzen wirken auch total entspannend auf uns. Wenn wir sie streicheln oder sie bei unseren Füßen liegen und schnurren, dann holt uns das so richtig runter. Und eines der schönsten Dinge an Haustieren ist das „Willkommen“, wenn man nach Hause kommt. Wenn die Katzen um die Beine herumschleichen und sich augenscheinlich so freuen, dass man wieder da ist.Familie Kayer, Graz

Zur Ruhe kommen
„Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“, sagt man. Dass das wirklich stimmt, habe ich durch meine zwei Pferde gelernt. Keines von beiden war geplant, aber irgendwie haben sie ihren Weg in mein Leben gefunden, und heute könnte ich es mir ohne sie nicht mehr vorstellen. Sie helfen mir oft, mein inneres Gleichgewicht (wieder) zu finden und Dinge, die mich in meinem Alltag beschäftigen, für einen Moment sein zu lassen.
Mein Haflinger Antonin hat im Laufe der Jahre einige Kunststücke gelernt und bringt mich dadurch oft zum Lachen, während ich in der Ausbildung meines portugiesischen Jungpferdes Milagre die Zeit vergessen kann. Pferde können durch ihre Größe sehr beeindruckend wirken, sie sind jedoch äußerst intelligente und sensible Tiere. Antonin und Milagre sind in einem sehr kleinen Stall in der Südsteiermark daheim, und ich mag die Ruhe dort, die mir hilft, selbst zur Ruhe zu kommen.
Daneben schätze ich es, durch spezifische Aus- und Weiterbildungen mit anderen Pferdemenschen zusammenzukommen und den ganzen Tag nur über Pferde zu reden. Und was gibt es Schöneres, als mit anderen über das Stück Glück zu sprechen, das einem selbst anvertraut ist?

Tamara Strohmayer, Leibnitz

Zum Welttierschutztag: „Man kann auch ohne Tiere leben, aber es lohnt sich nicht“, stellte einmal der Schauspieler Heinz Rühmann fest. Drei Tierliebhaber/innen erzählen, warum sie sich ein Leben ohne Tiere nicht mehr vorstellen können.
Der hl. Franziskus ist Schutzpatron der Tiere, da er einen – besonders für seine Zeit – ungewöhnlichen Umgang mit Tieren pflegte.
Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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