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Bunte Vielfalt. Mit einfachen Maßnahmen kann jeder Garten zur wertvollen Natur-oase für Nützlinge werden.
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  • Bunte Vielfalt. Mit einfachen Maßnahmen kann jeder Garten zur wertvollen Natur-oase für Nützlinge werden.
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Wir brauchen Insekten und Wildtiere!

Viele Insekten und Wildtiere gehören mittlerweile zu den bedrohten Arten. Die Ursachen sind vielfältig, die Folgen unabsehbar. Durch intensive Landwirtschaft und den Einsatz von Pestiziden, aber auch durch die Ausbreitung moderner Betonwüsten verschwinden ihre natürlichen Lebensräume, und mit den Hecken und Blumenwiesen verlieren sie ihre Nahrungsquellen. Höchste Zeit also, in unseren eigenen Gärten stärker auf das Wohl unserer tierischen Besucher zu achten und letztlich auch uns selbst etwas Gutes zu tun: genau hinschauen und -hören, der Natur Zeit und Raum geben, das Wildsein wieder lernen.
Um dem bedrohlichen Verschwinden von Schmetterlingen, Bienen, Vögeln & Co. etwas entgegenzusetzen, reichen oft schon kleine Maßnahmen, die jede Gärtnerin und jeder Gärtner, aber auch Balkon- und Terrassenbesitzer sofort umsetzen können.
Das Buch „Wo die wilden Nützlinge wohnen“ zeigt, wie einfach es ist, Plätze für Wildtiere zu gestalten. Vermeintliches „Unkraut“ einfach einmal stehen lassen und sich an den Schmetterlingen freuen, die es als Nahrungsquelle nutzen, heimische Arten pflanzen und dadurch den Geschmack unserer Wildtiere treffen, abgeschnittene Äste nicht entsorgen, sondern zu einem Rückzugsort für Igel machen und vieles mehr. Die vielen kleinen und großen Gärtnergehilfen werden es uns danken: Sie halten Schädlinge in Schach, machen die Erde fruchtbar, bestäuben Gemüse und Obst und sorgen dafür, dass unsere Gärten zu Orten des Entdeckens und Staunens werden.   Löwenzahn-Team

Wo die wilden Nützlinge wohnen
Sonja Schwingesbauer
29,90 Euro
Löwenzahn Verlag

Marienkäfer erkennen ist noch relativ einfach, bei Florfliege oder Tigerschnegel wird es allerdings schon schwieriger. Einfach einmal ausprobieren und sich auf eine Gartensafari begeben! Mit den genauen Beschreibungen und unzähligen Abbildungen in diesem Buch lassen sich so manche unbekannte Gartenbewohner endlich beim Namen nennen. Weiters finden sich im Buch Empfehlungen für besonders nützlingsfreundliche Pflanzen, Insektenhotel, Kräuterrasen und vieles mehr.

Unverzichtbar im Ökosystem: Die Biene
Albert Einstein hat schon vor über 60 Jahren gesagt: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“
Die pelzigen Insekten übernehmen den Großteil der Pflanzenbestäubung. Ohne sie könnten sich viele Pflanzen nicht vermehren, sie würden aussterben. Die Pflanzen wiederum produzieren wichtigen Sauerstoff. Es gibt zwar auch andere Tiere, wie beispielsweise Schmetterlinge, Vögel oder Fliegen, die einen Teil der Pflanzen bestäuben. Sie machen aber nur einen Bruchteil aus und wären gar nicht in der Lage, die ganze Arbeit der Bienen zu übernehmen.

GROSSES WÄCHST …
… im Pfarrkindergarten Graz-Don Bosco
Kinder lieben Tiere und interessieren sich schon früh für diese und deren Lebensweisen. Es wäre aber viel zu kurz gegriffen, dabei nur an Haustiere wie Hamster, Hunde oder Katzen zu denken. Auch scheinbar unscheinbare Tiere wie Frösche, Regenwürmer und Schnecken können Kinder begeistern und ermöglichen wichtige elementare Erfahrungen.
So entstand die Idee, afrikanische Riesenschnecken bei uns im Kindergarten unterzubringen. Das musste gut geplant werden: Gemeinsam wurde überlegt, was unsere neuen BewohnerInnen brauchen, was sie fressen und was benötigt wird. Schneckennamen wurden gesucht – und dann war es endlich soweit: Die Achatschnecken Hugo, Lotta, Elsa und Marianne konnten bei uns einziehen und sind seit Herbst die Stars im Pfarrkindergarten. Die Tiere, die so groß werden können wie ein Schuh, bereichern den Kindergartenalltag. Die Kinder haben unsere Terrarien-Bewohner schnell ins Herz geschlossen, anfängliche Ekelgefühle sind schnell verflogen.
Die Kinder lernen verantwortungsvoll und vorsichtig mit den empfindlichen Tieren umzugehen, sie mit Fingerspitzengefühl zu behandeln und sie mit großer Faszination zu beobachten. Sie hegen und pflegen ihre Schützlinge, sie füttern sie mit Obst und Gemüse und geben Acht, dass immer genug Wasser im Terrarium ist. Es gibt Zeiten, wo Hugo, Lotta, Elsa und Marianne es sich in den Kinderhänden gemütlich machen und ihre Streicheleinheiten genießen. Achtsamkeit und Ruhe sind genauso wichtig wie der richtige Umgang und das vorsichtige Halten der Tiere.
Team des Pfarrkindergartens

Bunte Vielfalt. Mit einfachen Maßnahmen kann jeder Garten zur wertvollen Natur-oase für Nützlinge werden.
Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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