Schöne Aktion am Heiligen Abend
Das Friedenslicht bringt Freude in unsere Haushalte

Jugendliche der Feuerwehren FF Wolfsbach und FF Meilersdorf. | Foto: Zarl
  • Jugendliche der Feuerwehren FF Wolfsbach und FF Meilersdorf.
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Das Friedenslicht von Betlehem ist so beliebt, weil es ein starkes, universelles Symbol für Hoffnung, Frieden und Solidarität in den oft unsicheren Zeiten ist, das die weihnachtliche Botschaft „Friede auf Erden“ direkt aus der Geburtsgrotte Jesu in die Welt trägt. Es erinnert an die Verbundenheit der Menschen und durch die einfache, aber bedeutungsvolle Geste der Weitergabe hat es eine weltweite Bewegung geschaffen. Dazu kommt: Es ist eine wunderbare Geste der gelebten Nachbarschaft.

So ist es auch in unseren Ortschaften eine gute Tradition geworden, dass es die Pfarren, die Pfadfinder, das Rote Kreuz oder die Feuerwehrjugend (siehe Bild: die Jugend der FF Wolfsbach und Meilersdorf) am Heiligen Abend verteilen – und dabei mit den Menschen ins Gespräch kommen.

Beginn im Jahr 1986

Seit 1986 entzündet ein Kind aus Oberösterreich jedes Jahr im Auftrag des ORF-Landesstudios Oberösterreich das Friedenslicht am Stern der Geburtsgrotte in Betlehem. In diesem Jahr war es jedoch aufgrund der Situation im Nahen Osten erneut nicht möglich gewesen, das Friedenslicht von einer oberösterreichischen Delegation abzuholen. Der 11-jährige Jeries Fadi Khier, Kind einer christlichen Familie aus Betlehem, entzündete das Licht in der Geburtsgrotte Jesu.

„Es ist sehr wichtig, dass das Friedenslicht von diesem sehr verwundeten Land kommt. Und wir müssen selbst dieses Licht sein, denn Frieden geschieht durch die Herzen der Menschen. Darum müssen wir dieses Zeichen in die Welt verteilen“, würdigte der Jerusalemer Kardinal Pierbattista Pizzaballa das leuchtende Weihnachtssymbol unmittelbar nach der Entzündung in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem.

Wir müssen selbst dieses
Licht sein, denn Frieden
geschieht durch die Herzen der Menschen.

In Österreich wurde das Friedenslicht von ORF-Friedenslichtkind Florian Mitter übernommen. Der 13-Jährige übergab auch Papst Leo XIV. im Vatikan eine Laterne mit dem Weihnachtssymbol. Und auch in der Hofburg in Wien leuchtet das Friedenslicht bereits, nachdem Florian Bundespräsident Alexander Van der Bellen das Friedenssymbol vor wenigen Tagen übergeben hat.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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