Wieselburg
Hunderte Jugendliche bei Loretto-Pfingstfest

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  • Foto: Maryrose-Photography by Magdalena Kiermaier
  • hochgeladen von Wolfgang Zarl

Gemeinschaft erleben, den Heiligen Geist spüren, spannenden Input für das eigene Glaubensleben bekommen oder erfahren, wie es ist, Pfingsten intensiv zu feiern: Fragt man nach den Gründen für die Teilnahme am ersten Mostviertler Loretto-Pfingstfest bekommt man Vielfältiges zu hören. Über 300 Jugendliche und junge sowie junggebliebene Erwachsene waren der Einladung gefolgt und feierten am 4. und 5. Juni in der Pfarre Wieselburg gemeinsam Pfingsten.

Spiritueller Input

Dabei wurde der Geburtstag der Kirche auf verschiedene Arten in den Mittelpunkt gestellt – etwa mit zwei Gottesdiensten: Generalvikar Christoph Weiss betonte in seiner Predigt am Samstag, dass Gottes „lebendige Wasser“ nicht wie Bäche, sondern Ströme seien, von denen man sich erfüllen lassen und nach denen man handeln solle. Bischof Alois Schwarz verwies in der von über 500 Menschen besuchten Sonntagsmesse darauf, dass es notwendig sei, sich ganz auf den Heiligen Geist einzulassen, um das Christ-Sein ernsthaft leben zu können. Im Sinne dieser Botschaft bekannten sich im Rahmen der „Lebensübergabe“-Zeremonie mehr als 40 Menschen öffentlich zum Leben mit Jesus.

Mit großem Interesse wurde in Wieselburg auch dem Auftritt von Jana Highholder und dem Glaubenszeugnis des Mostviertlers Tobias Lechner gelauscht. Highholder ist eine junge deutsche Protestantin, die ihren Glauben über Social Media mit einer breiten Öffentlichkeit teilt. In ihrer „Preach“ stellte sie dem Publikum die Frage, was diesem jene Gnade „wert“ sei, die uns durch Jesu Tod am Kreuz geschenkt worden ist. Ihre Botschaft: Nur wer sich aktiv mit seinem Schuldig-Werden und den eigenen Fehlern auseinandersetzt, seine Sünden vor Gott und seinen Mitmenschen bekennt und diese tatsächlich bereut, bringe Gottes Gnade genügend Wertschätzung entgegen.

„Loretto-Gefühl“

Neben einer großen Jana-Begeisterung, die viele zum Kauf der Bücher Highholders bewegte, betonten die Jugendlichen am Loretto-Pfingstfest, dass ihnen das „besondere Feeling“ und die „coole Musik“ im Rahmen der „Lob-preis-Sessions“ gut gefallen habe. Besonders die jungen Erwachsenen schätzten auch die vielen Angebote zur Beichte sowie die Präsenz der „warmherzigen Gebetsteams“ sehr.
Dass gegen Ende des Pfingstfests eine Livestream-Schaltung nach Salzburg erfolgt ist, hängt mit der Tradition der Veranstaltung zusammen: Bis 2019 feierte die Loretto-Gemeinschaft Pfingsten alljährlich gemeinsam in Salzburg. Die Ausweitung des Pfingstfestes auf 32 Standorte in fünf Ländern war ein dies­jähriges Novum. „Auch das nächste Pfingstfest würden wir gerne im Mostviertel feiern“, hat uns die Mitorganisatorin Tanja Ziegelwanger bereits verraten.

Falls du schon vorher den Loretto-Spirit erleben willst, findest du die Angebote der Gemeinschaft auf loretto.at.

Autor:

Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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