Maria Taferl
Drei Priesterseminaristen zu Diakonen geweiht

Henry Igbokwe (3. v. l.), Mario Kietzer (4. v. l.) und Thomas Schmid (1. v. r.) empfingen von Bischof Alois Schwarz (2. v. r.) in der Basilika Maria Taferl die Diakonenweihe.
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  • Henry Igbokwe (3. v. l.), Mario Kietzer (4. v. l.) und Thomas Schmid (1. v. r.) empfingen von Bischof Alois Schwarz (2. v. r.) in der Basilika Maria Taferl die Diakonenweihe.
  • Foto: Wolfgang
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Bischof Alois Schwarz weihte am 4. Adventsonntag in der Basilika Maria Taferl die drei Priestersminaristen Mario Kietzer, Henry Uchechukwu Igbokwe und Thomas Schmid zu Priestern. An dem Gottesdienst nahmen neben Angehörigen und Freunden der Geweihten u. a. Weihbischof Anton Leichtfried, Altbischof Klaus Küng und Generalvikar Christoph Weiss teil.

„Als Gottsuchende seid ihr unterwegs. Aber es gibt keine schnellen Antworten bei existenziellen Fragen“, so Bischof Schwarz. Die heilige Elisabet habe in Maria Gott entdeckt, wie es in der neutes­tamentlichen Erzählung von der Schwangerschaft Marias beschrieben wird. Es gelte für Diakone, gemeinsam mit den Menschen Gott zu finden, dafür brauche es eine geeignete Sprache. Auch in den leidenden und verwundeten Menschen sei Gott zu finden. Diakone würden helfen, den Himmel anzuzeigen, die Richtschnur dafür sei das Evangelium. Die ehelose Lebensform sei ein Zeichen dafür, „dass der Himmel offen ist“.

Die drei Kandidaten

Thomas Schmid wurde 1991 geboren. Aufgewachsen ist er mit seinen drei jüngeren Geschwistern in der Pfarre Ulmerfeld. Er begann an der Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz mit dem Theologiestudium und trat 2015 ins Priesterseminar der Diözese St. Pölten ein. Schmid war von Kindheit an in seiner Heimatpfarre Ulmerfeld sehr verwurzelt und bereits vor der Erstkommunion eifriger Ministrant. Seit 1. Oktober wirkt er als Pastoralpraktikant in der Pfarrgemeinschaft zur Göttlichen Barmherzigkeit im Pielachtal, in Kirchberg an der Pielach.

Henry Uchechukwu Igbokwe kam 1991 in Nigeria (Biafra) zur Welt. Henry ist sein Taufname, Uchechukwu ist sein einheimischer Name. Durch den Kontakt mit dem Pottenbrunner Pfarrer Sabinus Iweadighi entstand der Kontakt zur Diözese St. Pölten. 2018 begann er in Österreich das Theologie-Studium. Derzeit ist er in seinen Praktikumspfarren St. Veit an der Gölsen und Schwarzenbach tätig.

Mario Kietzer wurde 1969 in Brandenburg, (D), geboren, er wuchs an der Berliner Mauer auf. Nach seiner Karriere als Unternehmer kam Kietzer 2012 nach Heiligenkreuz, wo er als freier Student sein Theologiestudium aufnahm. 2019 wurde er in das Bischöfliche Priesterseminar der Diözese St. Pölten aufgenommen. Seine Praktikumspfarren sind Münichreith und Neu­kirchen am Ostrong und Pöggstall.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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