Nachrichten - Burgenland | martinus

Glaube

ÜBER_BLICK
Warten auf volle Gemeinschaft

Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., hat am Wochenende in Budapest das neue orthodoxe Kirchenzentrum „Fanarion“ eingeweiht. Der österreichische „Ökumene-Bischof“ Ägidius J. Zsifkovics nahm an den Feiern teil. Mit einem eindringlichen Plädoyer zur Wiederherstellung der Einheit zwischen orthodoxer und katholischer Kirche hat sich Patriarch Bartholomaios I. an die Teilnehmenden des 27. Internationalen Kongresses der Gesellschaft für das Recht der Ostkirchen gewandt. Das...

Kirche hier und anderswo
Bürgermeister, Pfarrgemeinderat und Europäische Weinritterschaft an der Spitze der Gläubigen.  | Foto: Franz Josef Rupprecht
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IM_LAND
„In einer größeren Küche“

Norbert Filipitsch ist neuer Dompfarrer von Eisenstadt. Bei seiner Amtseinführung am 6. September griff Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics die Verbindung von Seelsorge und Kochen auf. Auch der Pfarrgemeinderat zog diesen Vergleich. Am 6. September wurde Norbert Filipitsch von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics in sein Amt als Dompfarrer von Eisenstadt eingeführt. In seiner Predigt bezeichnete der Bischof den neuen Dompfarrer, der zugleich als Bischofsvikar für die Caritas tätig sein wird,...

Kirche hier und anderswo
Der Bischof mit den Geehrten.
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IM_LAND
„Forchtenstein ist meine Traumstelle geworden“

Mit einem großen Fest verabschiedete sich Pfarrer Aby Matthew Puthumana Ende August von der Pfarre Forchtenstein. Nach 17 Jahren als Pfarrer feierte er gemeinsam mit Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, Vertretern von Gemeinde und Vereinen, Angehörigen, Freunden und zahlreichen Gläubigen die heilige Messe. Anschließend fand eine Agape im Klosterinnenhof. „Es ist Zeit, Auf Wiedersehen zu sagen“, meinte Pfarrer Aby Matthew Puthumana bei seinem Abschiedsfest in der Pfarrkirche Forchtenstein....

Texte zum Sonntag

Sonntag - 13. September 2026
Niemand lebt für sich allein

24. SONNTAG IM JAHRESKREIS LESEJAHR A 13. SEPTEMBER 1. LESUNG Buch Sirach 27, 30–28, 7 Wer vergeben kann, wird frei. Groll und Zorn, auch diese sind Gräuel und ein sündiger Mann hält an ihnen fest. Wer sich rächt, erfährt Rache vom Herrn; seine Sünden behält er gewiss im Gedächtnis. Vergib deinem Nächsten das Unrecht, dann werden dir, wenn du bittest, deine Sünden vergeben! Ein Mensch verharrt gegen einen Menschen im Zorn, beim Herrn aber sucht er Heilung? Mit einem Menschen gleich ihm hat er...

Serien
„Schwester Zikade“: So spricht Franziskus das Tierchen im lateinischen Originaltext von Thomas von Celano an. Die deutsche Überlieferungstradition hat die in Italien verbreitete Zikade als Grille „inkulturiert“. Die beiden sind zwar nur entfernt miteinander verwandt, haben aber eines gemeinsam: Ihr Zirpen und Singen bilden die Hintergrundmusik des Sommers. | Foto: AdobeStock/Miroslav Srb
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Was uns Franziskus heute sagt 1/4
Eine Grille als Coach

800 Jahre sind seit dem Tod des heiligen Franziskus am 4. Oktober 1226 vergangen. Bis heute fasziniert uns seine Geschichte und bietet Inspiration für das eigene Leben. Oder: Wie können wir beten? Beten tut gut, ist aber gar nicht so einfach. Was mich tröstet: Selbst Expert:innen können dabei manchmal Unterstützung gebrauchen. In Sachen Gebet war der heilige Franziskus ja eigentlich ein Profi, zumindest hatte er viel Übung darin. Und trotzdem gab es offensichtlich auch bei ihm Phasen, in denen...

IM_LAND
Abschied nach zwölf Jahren

Am 30. August wurde im Martinsdom die Kalasantiner-Kongregation aus der Dom und Stadtpfarre Eisenstadt verabschiedet. In den Dankesworten betonte Generalvikar Michael Wüger, wie viel Neues in den 12 Jahren geschaffen und ermöglicht wurde. Bürgermeister Thomas Steiner bedankte sich für die gute Zusammenarbeit zwischen der Dompfarre und der Stadt und drückte seine Wertschätzung aus. Die Kuratoren des Pfarrgemeinderats bedankten sich für zwölf Jahre, in denen das Seelsorgeteam die Pfarrgemeinde...

  • 10.09.26
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EIN_BLICK
Der Westen schaut weg

Im Nahen Osten gibt es die ältesten christlichen Gemeinden überhaupt. Heute wird die christliche Minderheit in vielen Ländern verfolgt. Ein unangenehmes Thema. Bruder Andreas, Ihr Buch über Christen und Christinnen im Nahen Osten haben Sie vor zehn Jahren veröff entlicht. Nun gibt es eine überarbeitete Neuaufl age. Warum? Bruder Andreas Knapp: Ich habe das Buch geschrieben, weil ich durch gefl üchtete Christinnen und Christen, die ich in Leipzig kennengelernt habe, auf das Schicksal dieser...

  • 10.09.26

ÜBER_BLICK
Schieflage bei Bildungsgerechtigkeit

Die Katholische Jungschar ortet eine Schieflage in Fragen der Bildungsgerechtigkeit in Österreich. Hier habe Österreich deutlichen Aufholbedarf, sagt die Jungschar-Bundesvorsitzende Veronika Schippani-Stockinger im Podcast der Katholischen Sozialakademie. „In der Theorie hat jedes Kind in Österreich denselben Zugang zu Bildungsangeboten; in der Praxis sehen wir, dass das so nicht ist“, sagt Schippani-Stockinger. Gerade in Bezug auf den sozioökonomischen Hintergrund der Herkunftsfamilien ließen...

  • 10.09.26
Bürgermeister, Pfarrgemeinderat und Europäische Weinritterschaft an der Spitze der Gläubigen.  | Foto: Franz Josef Rupprecht
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IM_LAND
„In einer größeren Küche“

Norbert Filipitsch ist neuer Dompfarrer von Eisenstadt. Bei seiner Amtseinführung am 6. September griff Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics die Verbindung von Seelsorge und Kochen auf. Auch der Pfarrgemeinderat zog diesen Vergleich. Am 6. September wurde Norbert Filipitsch von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics in sein Amt als Dompfarrer von Eisenstadt eingeführt. In seiner Predigt bezeichnete der Bischof den neuen Dompfarrer, der zugleich als Bischofsvikar für die Caritas tätig sein wird,...

  • 10.09.26

ÜBER_BLICK
Warten auf volle Gemeinschaft

Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., hat am Wochenende in Budapest das neue orthodoxe Kirchenzentrum „Fanarion“ eingeweiht. Der österreichische „Ökumene-Bischof“ Ägidius J. Zsifkovics nahm an den Feiern teil. Mit einem eindringlichen Plädoyer zur Wiederherstellung der Einheit zwischen orthodoxer und katholischer Kirche hat sich Patriarch Bartholomaios I. an die Teilnehmenden des 27. Internationalen Kongresses der Gesellschaft für das Recht der Ostkirchen gewandt. Das...

  • 10.09.26

„Mariä Aufnahme in den Himmel“
„Großer Frauentag“ im ganzen Land

Festliche Gottesdienste und Wallfahrten prägen das Hochfest „Mariä Aufnahme in den Himmel“, den „Großen Frauentag“ am bzw. um den 15. August in den Marienwallfahrtsorten des Burgenlandes. Eine Terminübersicht: Bad Sauerbrunn 17 Uhr Messfeier mit Kräutersegnung im Kurpark; anschließend Pfarrfest Deutschkreutz 10 Uhr hl. Messe mit Blumenund Kräutersegnung Dürnbach 14. August: 18:30 Uhr Fatimafeier mit Mag. Johann Karall und der Tamburizzagruppe Skupčina 15. August: 8:45 Uhr deutsches Hochamt mit...

  • 06.08.26

IM_LAND
Rekordbesucherzahl: 27.000 Gäste bei Passionsspielen St. Margarethen

Großer Ansturm auf Jubiläumsproduktion „Mirjam – Stark wie der Tod ist die Liebe“ im Steinbruch, St. Martinsorden in Gold für den Verein der Passionsspiele. Die Passion im Steinbruch hat zum 100-Jahr-Jubiläum Geschichte geschrieben: Rund 27.000 Besucherinnen und Besucher sahen die Jubiläumsproduktion „Mirjam – Stark wie der Tod ist die Liebe“ auf der Ruffinibühne in St. Margarethen. In 17 Vorstellungen verzeichnete die Produktion damit einen Besucherrekord und einen Zuwachs von 40 Prozent...

  • 30.07.26
Dem Hl. Geist auf der Konzertbühne Präsenz geben.  | Foto: Presskit Padre Guilherme 2026
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IM_LAND
Glaube trifft pulsierende Musik

Mit Cross Pulse Pannonia – The Sound of Hope erwartet das Burgenland am 12. September ein außergewöhnliches Festival. Auf Einladung von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics kommt der international bekannte Priester und Techno-Musiker Padre Guilherme nach Mörbisch. Der portugiesische Geistliche verbindet elektronische Musik mit christlichen Botschaften und begeistert damit Menschen auf der ganzen Welt. Die Seebadwiese und die Seebühne Mörbisch werden am 12. September zur Kulisse für ein...

  • 23.07.26

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Sonntag - 13. September 2026
Niemand lebt für sich allein

24. SONNTAG IM JAHRESKREIS LESEJAHR A 13. SEPTEMBER 1. LESUNG Buch Sirach 27, 30–28, 7 Wer vergeben kann, wird frei. Groll und Zorn, auch diese sind Gräuel und ein sündiger Mann hält an ihnen fest. Wer sich rächt, erfährt Rache vom Herrn; seine Sünden behält er gewiss im Gedächtnis. Vergib deinem Nächsten das Unrecht, dann werden dir, wenn du bittest, deine Sünden vergeben! Ein Mensch verharrt gegen einen Menschen im Zorn, beim Herrn aber sucht er Heilung? Mit einem Menschen gleich ihm hat er...

  • 10.09.26

Sonntag - 09. September 2026
Miteinander leben lernen

23. SONNTAG IM JAHRESKREIS LESEJAHR A 6. SEPTEMBER ANTWORTPSALM  Kommt, lasst uns jubeln dem Herrn, jauchzen dem Fels unsres Heiles! Lasst uns mit Dank seinem Angesicht nahen, ihm jauchzen mit Liedern! Kommt, wir wollen uns niederwerfen, uns vor ihm verneigen, lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer! Denn er ist unser Gott, wir sind das Volk seiner Weide, die Herde, von seiner Hand geführt. Würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören! Verhärtet euer Herz nicht wie in Meríba, wie...

  • 03.09.26

Sonntag - 30. August 2026
Glaube, der verwandelt

22. SONNTAG IM JAHRESKREIS LESEJAHR A 30. AUGUST 1. LESUNG Jeremía 20, 7–9 Das Feuer im Herzen. Du hast mich betört, o Herr, und ich ließ mich betören; du hast mich gepackt und überwältigt. Zum Gespött bin ich geworden den ganzen Tag, ein jeder verhöhnt mich. Ja, sooft ich rede, muss ich schreien, „Gewalt und Unterdrückung“ muss ich rufen. Denn das Wort des Herrn bringt mir den ganzen Tag nur Hohn und Spott. Sagte ich aber: Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen...

  • 27.08.26

Sonntag - 23. August 2026
Die Weisheit des offenen Herzens

21. SONNTAG IM JAHRESKREIS LESEJAHR A – 23. AUGUST ANTWORTPSALM Ich will dir danken mit meinem ganzen Herzen, vor Göttern will ich dir singen und spielen. Ich will mich niederwerfen zu deinem heiligen Tempel hin, will deinem Namen danken für deine Huld und für deine Treue. Denn du hast dein Wort größer gemacht als deinen ganzen Namen. Am Tag, da ich rief, gabst du mir Antwort, du weckst Kraft in meiner Seele. Erhaben ist der Herr, doch er schaut auf den Niedrigen, in der Höhe ist er, doch er...

  • 20.08.26

EIN_BLICK
Über den Trümmern die Herrlichkeit

Auf die großen Fragen unserer Zeit gibt es keine leichten Antworten, sagt die österreichisch-salvadorianische Befreiungstheologin Martha Zechmeister. Aufgabe der Christen und Christinnen ist, die Hoffnung zu leben, zitiert sie Óscar Romero. Ein Markt in der lateinamerikanischen Großstadt San Salvador, Ende der 1990er-Jahre. In der Stadt drängen sich Binnenfl üchtlinge, die der Bürgerkrieg in die Hauptstadt gespült hat. „Auf dem Markt gab es mehr Verkäufer als Käufer“, erinnert sich Martha...

  • 20.08.26
Alexandra Meissnitzer 1999 bei der Ski-WM in Vail/Beaver Creek mit ihren Goldmedaillen im Riesenslalom und Super-G. | Foto: APA/Brandstätter RudolfPressebildagentur/Rubra
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EIN_BLICK
„Wir leben im Paradies“

Es läuft vieles schief, aber es läuft auch vieles sehr gut: Das meint Alexandra Meissnitzer im Sommergespräch. Die ehemalige Skirennläuferin, ORF-Skiexpertin und Sonderprojektleiterin der FIS ist überzeugt: „Wir schaffen es nur im Miteinander.“ Bis 2025 waren Sie im ORF als Skiexpertin zu hören. Jetzt sind Sie beim Skiweltverband FIS tätig und haben als kritische Insiderin schon für Diskussionen gesorgt. Bevor wir da genauer hinschauen: Machen Sie im Sommer auch Urlaub? Wie finden Sie Ruhe und...

  • 20.08.26

EIN_BLICK
„Mit Ende 30 fühlte ich: Das ist wirklich mein Leben“

Stefan Haider ist Kabarettist, Religionslehrer und Schulleiter. Im Interview spricht er über die besten Pointen des Schulalltags, seinen Zugang zum Glauben und darüber, warum gerade das ganz normale Leben ihm Halt und Leichtigkeit gibt. Sie waren einige Jahre ausschließlich als Kabarettist unterwegs und sind dann wieder an die Schule zurückgekehrt. Aus welchem Grund? Stefan Haider: Natürlich hat auch das regelmäßige Einkommen eine Rolle gespielt – das muss man ehrlich sagen. Vor allem aber hat...

  • 30.07.26

EIN_BLICK
Die Kunst, ein wenig verrückt zu sein

Roland Girtler ging Zeit seines Lebens seine eigenen Wege. Dafür erhielt er Bewunderung und Ablehnung. Selbst bezeichnet er sich unter anderem als „Scholar in Gottes Weltuniversität“. „Grüß Sie, Herr Professor!“ Der Kellner trägt trotz der Hitze ein schwarzes Sakko. Auf seinem Namensschild steht „Herr Rudolf“. „Was darfʼs denn sein?“, fragt er den Stammgast Roland Girtler. Der kommt gerne hierher. „Ich liebe das Kaffeehaus. Da ist immer ein Wirbel, und man kann mit den Leuten reden.“ Mit den...

  • 23.07.26
Die Welt in unseren Händen: Schöpfungsverantwortung bedeutet vor allem im Gesundheits­wesen, Leben zu schützen. In Österreichs Ordens­spitälern verbindet sich der Auftrag zur ganzheitlichen Sorge um Menschen mit dem achtsamen Umgang unserer Umwelt­ressourcen.  | Foto: Pexels
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Apropos Gesundheit
Auftrag: Leben bewahren

Nachhaltig heilen: Schöpfungsverantwortung in Spitälern. An Orten, an denen Menschen gesund werden sollen, geht es längst nicht nur um Medizin. Es geht auch um die Frage, wie wir mit dem umgehen, was uns auf diesem Planeten anvertraut ist: mit Ressourcen, Energie, Lebensmitteln. Für Franziskanerinnen ist die Schöpfungsverantwortung eine zentrale Säule ihres Wirkens. Ordensspitäler verstehen Schöpfungsverantwortung als Teil ihres christlichen Auftrags: Heilen bedeutet auch, die Lebensgrundlagen...

  • 02.09.26

EIN_BLICK
„Ich lebe stark im Augenblick“

Die Landwirtin Christina Bauer zählt mit „Backen mit Christina“ zu den bekanntesten Gesichtern der heimischen Backszene. Warum eine gewisse Wurschtigkeit für ihren Erfolg wichtig war und weshalb ihr die Arbeit mit den Kühen Bodenhaftung gibt, erzählt sie im Interview. Sie haben die Freude am Selberbacken für viele Menschen neu entfacht. Was macht für Sie selbst bis heute die Faszination des Backens aus? Christina Bauer: Mich fasziniert bis heute, dass aus ein paar einfachen Zutaten etwas...

  • 06.08.26
Der Klimawandel verursacht verstärkt extreme Wetterereignisse wie lang anhaltende Dürreperioden. | Foto: Adobe Stock /Bas Meelker
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EIN_BLICK
„Der Klimawandel wird kaum noch geleugnet“

Die Klimakrise wird spürbarer. Doch führt das auch zu mehr Bereitschaft für Veränderung? Georg Spiekermann und Norbert Ellinger vom Klimabündnis OÖ über Verantwortung, Widerstände und die Rolle der Kirche beim Klimaschutz. Es gibt diese These: Wenn das Elend schlimm genug ist und man den Klimawandel wirklich spürt, dann sind vielleicht mehr Leute bereit, etwas zu tun. Ist das so? Georg Spiekermann: Viele haben den Klimawandel lange geleugnet oder verharmlost. Jetzt, wo die Folgen immer...

  • 23.07.26

LEBENS_WEISE
Geschichten von früher für heute

Bei Oma oder Opa die ungeteilte Aufmerksamkeit genießen und Erzählungen „von früher“ hören – Erinnerungen, die ein Leben lang bleiben und eine besondere Verbindung zwischen den Generationen schaffen. Egal ob es schöne und lustige, traurige oder gar dramatische Erlebnisse sind, die Großeltern ihren Enkeln erzählen, sie schaffen damit mehr als bleibende Erinnerungen. Aber was macht das Besondere aus? Warum erinnern wir uns bis weit über die Kindheit hinaus an die Geschichten, denen wir im...

  • 16.07.26

Wortlaut: Kardinal Német zu Kirche in Ungarn
"Der Politik hingegen haben wir uns sehr nahe kommen lassen"

Budapest/Belgrad, 15.5.2026 (KAP-ID) Nach dem politischen Machtwechsel in Ungarn hat Kardinal Ladislav (Laszlo) Német die katholische Kirche im Land zu einer ehrlichen und selbstkritischen Auseinandersetzung mit der zu großen Nähe zur Politik während der Jahre der Orbán-Regierung auf. "Manchmal habe ich den Eindruck, dass unsere Ortskirchen so weit von der seit Jahren pulsierenden Dynamik der Weltkirche und ihrem synodalen Weg entfernt sind, dass es schwer in Worte zu fassen ist - der Politik...

  • 19.05.26
Prof. Dr. Martin Jäggle, em. Universitätsprofessor für Religionspädagogik und Katechetik, Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit. 
 | Foto: kathbild.at / Franz Josef Rupprecht
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Neues Bildungsformat „Literarische Zukunftsgespräche“ startet

Mit einem neuen Bildungsformat laden Lukas Pallitsch und das Forum Katholischer Erwachsenenbildung der Diözese Eisenstadt ein, grundlegende Fragen von Orientierung, Glaube und Gesellschaft zu entdecken. Viermal im Jahr werden literarische Gespräche mit ausgewählten Gästen geführt. In einer Zeit gegenwärtiger Krisen finden sich viele Menschen in einer Welt wieder, in der zwischen starker Pluralisierung und gleichzeitiger Individualisierung Orientierung verloren geht. Mitunter verengt sich in...

  • 29.01.26
Patriarch Kyrill I. von Moskau und Präsident Wladimir Putin bei einer religiösen Zeremonie 2025. Beide stehen für ein Kulturchristentum mit autoritärer Prägung. Sie sind nicht die Einzigen. | Foto: APA/Russian Orthodox Church Press Service/Oleg Varov
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EIN_BLICK
Autoritärer Trend und christliche Netzwerke

Warum christlich-rechte Netzwerke eine Gefahr für Kirchen darstellen können und wieso es trotzdem Grund zur Hoffnung gibt, erklärt die Soziologin Kristina Stoeckl. In immer mehr Staaten wird eine rechtspopulistische Regierung mit autoritären Tendenzen gewählt, wie jüngst in Tschechien. Diese Regierungen sind prorussisch, und das auch in Ländern, die von der Sowjetunion stark eingeschränkt wurden, Stichwort Prager Frühling. Wie erklären Sie sich das? Kristina Stoeckl: Wir erleben eine Hinwendung...

  • 08.01.26
Hoffnungsträger tausender Menschen in Peru und diesjähriger Romeropreisträger: Luis Zambrano. | Foto: RB/Sei So Frei
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ÜBER_BLICK
„Jeder Mensch hat Würde“

Romeropreisträger: „Die Menschen brauchen mehr als Suppe“, sagt Luis Zambrano. „Sie brauchen Würde, Respekt und eine echte Perspektive.“ Armut, Ausgrenzung und politische Willkür prägen den Alltag der Menschen in den Hochländern Perus. Luis Zambrano und sein Team von FEDERH setzen dem mit Aufklärung, rechtlicher Unterstützung und gezielter Armutsbekämpfung etwas entgegen. Ihr Einsatz gilt Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Würde der Ärmsten. Viele wissen nicht einmal, dass sie Rechte haben –...

  • 13.11.25
Die Hafenstadt Kavala wird einen Tag lang besucht. | Foto: ZVG
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Burgenländer auf den Spuren des Apostels Paulus

Bischof Ägidius J. Zsifkovics lädt von 22. bis 29. Oktober (Herbstferien) zur Pilgerreise nach Athen. Zur ökumenischen Diözesan-Pilgerreise nach Athen sind Menschen aus allen christlichen Kirchen eingeladen. Begleitet wird die Wallfahrergruppe von Bischof Ägidius J. Zsifkovics und dem griechisch-orthodoxen Metropoliten Arsenios Kardamakis. Acht Tage auf den Spuren des Apostels Paulus, an der Wiege Europas, auf der Suche nach dem großen spirituellen Erbe des byzantinischen Christentums....

  • 18.03.22

IM_LAND
Gute Bilder und fünf „W“

Wie gelingt ein Beitrag für die Kirchenzeitung? Heute schreibe ich Ihnen einen Artikel ganz „in eigener Sache“. Die Berichte aus den Pfarren bilden eine wesentliche Säule der Berichterstattung in der Kirchenzeitung Martinus. Sie spiegeln in bunter Vielfalt das Geschehen im Gottesvolk des Burgenlandes wider. Für die eigene Pfarre sind sie stolze Bilanz der Ereignisse, für andere Gemeinden können gute Beiträge Vorbild und Ermutigung bei der Planung von Festen und der Gestaltung von...

  • 02.02.23

Meinung
Papst, verpatzt

Möchten Sie Ihre prall gefüllte Brieftasche jemandem zur Aufbewahrung überlassen, der vor Gericht als Dieb überführt wurde und dem ein Psychiater den Drang zum Stehlen bescheinigt hat? Selbst bei seinen engsten Angehörigen würde man es nicht tun. Deshalb ist es einfach so unbegreiflich, was in der kirchlichen Vergangenheit rund um das Thema „Weiterbeschäftigung von Missbrauchtätern“ geschehen ist. Und dass die notwendige Aufarbeitung so schwerfällt, hat einen bitteren Beigeschmack, da man von...

  • 02.02.22

Leserbrief
Begeisterung bei der Jugend

Pfarrer droht von der "Amtskirche" !! Auftrittsverbot, weil er sich zu wenig an liturgische Kriterien gehalten habe. Ich bin erschüttert über diese Meldung und frage mich, was wollen unsere "Oberhirten" ( Jesus war ein guter Hirte seiner Schafe) ... In der Coronazeit habe auch ich fallweise das Angebot wahrgenommen, eine Messfeier über Fernsehen mitzufeiern. Ein Glücksfall war, dass ich eine Messe mit Pfarrer Reisenhofer mitfeiern konnte. Was mir besonders positiv auffiel, war die Tatsache mit...

  • 25.10.21

Beten mit den Füßen - Sommerserie - ABO
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startet die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

  • 01.06.21
Jedermann-Rufer: Künstlerseelsorger und Kulturvermittler Hubert Nitsch. | Foto: kiz/elle
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EIN_BLICK
Was im Leben und im Sterben wirklich zählt

Die Sprache ist alt, der Inhalt topaktuell: Der „Jedermann“ lockt tausende Besucher:innen nach Salzburg. Einer von ihnen ist Hubert Nitsch – er ist erstmals als Jedermann-Rufer im Einsatz. Verstaubt? Antiquiert? Pompös? – Was kann das Spiel vom Sterben des reichen Mannes uns heute noch sagen? Auf zum Jedermann und seinem Rufer! Über den Dächern von Salzburg mit Blick auf den Dom gibt es ein Treffen mit einem der sechs Jedermann-Rufer:innen: Hubert Nitsch. Der Künstlerseelsorger und...

  • 27.08.26

Duj, duj und jo-ri-ti-ri

Unweigerlich denken wir bei Jodlern an Berge und Natur, doch jodeln kann man auch in Innenräumen und in der Stadt recht gut. Außer Mut, seine Stimme zu erheben, sind dazu am besten noch Mitjodler:innen nötig. Jodeln wird meist defi niert als Gesang, der schnell zwischen Brust- und Kopfstimme wechselt, von ganz tief bis ganz hoch. Und diesen Wechsel darf man auch hören, im Gegensatz zum klassischen Gesang. Außerdem ist der Text eine Aneinanderreihung von Silben, die keinen Sinn ergeben. URSPRUNG...

  • 30.07.26
Hörstationen im Klostergarten der Unbeschuhten Karmeliten. Rechts: Präfekt José Tolentino Kardinal Calaça de Mendonça auf Besuch in Venedig.  | Foto: Gurtner (3)
2 Bilder

EIN_BLICK
Das Ohr ist das Auge der Seele

Hildegard von Bingen ist Inspiration und Leitfigur der Biennale Arte Venezia 2026: ein Bericht von Herta Gurtner aus Venedig. Ganz im Zeichen des diesjährigen Themas der Biennale Arte, „In Minor Keys“, das von der vor einem Jahr verstorbenen Kuratorin Koyo Kouoh geprägt wurde, steht der Pavillon des Vatikans. An zwei Orten in Venedig erhalten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, in die mystische Gedankenwelt Hildegard von Bingens einzutauchen und zugleich der Betriebsamkeit der Biennale...

  • 13.05.26

IM_LAND
Vom Bauch auf die Bühne

Helena Wind (14) spielt seit vielen Jahren bei den Passionsspielen in St. Margarethen mit. Was sie bewegt, wie sie in ihrer Rolle aufgeht und weshalb sie kein Lampenfieber hat, erzählt sie in einem Gespräch, das CHRISTOPHER ERBEN aufgezeichnet hat. „Bereits im Jahr 2011 habe ich bei den Passionsspielen mitgewirkt“, strahlt Helena Wind. „Damals noch im Bauch meiner Mutter.“ Im kommenden Frühjahr wird die heute 14-Jährige dort das vierte Mal auf der Bühne im Steinbruch stehen – als eine von 300...

  • 21.10.25
„Schwester Zikade“: So spricht Franziskus das Tierchen im lateinischen Originaltext von Thomas von Celano an. Die deutsche Überlieferungstradition hat die in Italien verbreitete Zikade als Grille „inkulturiert“. Die beiden sind zwar nur entfernt miteinander verwandt, haben aber eines gemeinsam: Ihr Zirpen und Singen bilden die Hintergrundmusik des Sommers. | Foto: AdobeStock/Miroslav Srb
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Was uns Franziskus heute sagt 1/4
Eine Grille als Coach

800 Jahre sind seit dem Tod des heiligen Franziskus am 4. Oktober 1226 vergangen. Bis heute fasziniert uns seine Geschichte und bietet Inspiration für das eigene Leben. Oder: Wie können wir beten? Beten tut gut, ist aber gar nicht so einfach. Was mich tröstet: Selbst Expert:innen können dabei manchmal Unterstützung gebrauchen. In Sachen Gebet war der heilige Franziskus ja eigentlich ein Profi, zumindest hatte er viel Übung darin. Und trotzdem gab es offensichtlich auch bei ihm Phasen, in denen...

  • 10.09.26
Ob Care-Arbeit wirklich Arbeit sei, wurde im Sommer breit diskutiert. Papst Franziskus sah in der „Beständigkeit eines tagtäglichen Voranschreitens“ eine Form der Heiligkeit. Ob mit Bezahlung oder ohne. | Foto: AdobeStock/Marco
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Christliche Lebenskunst 4/4
Die Heiligen von nebenan

Papst Franziskus (2013–2025) initiierte einen Gedenktag für die „Alltagsheiligen“. Er bat alle Diözesen, an diesem Tag besonders der Seligen und Heiligen auf ihrem Territorium zu gedenken. Unglücklicherweise fiel der Tag auf den 9. November, der hierzulande mit dem Gedenken an die Reichspogromnacht im Jahr 1938 kollidiert. Franziskus betonte: „Heiligkeit ist kein aus Anstrengung und Verzicht bestehendes Programm, sie ist keine ,geistliche Gymnastik‘, nein, sie ist etwas anderes. Sie ist vor...

  • 03.09.26

Christliche Lebenskunst 3/4
Soll man Heilige verehren?

Sind Heilige arrogant oder lebensfremd? Wozu ist das Heiligsein überhaupt gut, und was hat es mit uns zu tun? Andreas Batlogg greift heikle Fragen mit Leichtigkeit auf und findet neue Antworten. ANDREAS BATLOGG SJ Jesuit, Theologe, Autor Westminster Abbey ist die Krönungskirche des britischen Königshauses – nicht zu verwechseln mit der katholischen Westminster Cathedral, beide in London. An der Fassade über dem Westportal der Abbey sind seit 1998 zehn Märtyrer des 20. Jahrhunderts in...

  • 27.08.26

Christliche Lebenskunst 2
Heilige vom Sockel holen

Der Schweizer Benediktiner Martin Werlen, von 2001 bis 2013 Abt des Klosters Einsiedeln, ist nicht auf den Mund gefallen. Er kann sich Gehör verschaffen – mündlich wie schriftlich. Viele kennen seine Bücher oder haben ihn in Vorträgen erlebt. Seit August 2020 ist er Propst der zu Einsiedeln gehörenden Propstei Sankt Gerold im Großen Walsertal (Vorarlberg). Dort kam er auf eine ungewöhnliche Idee: Heilige vom Sockel zu holen – eine vorübergehende Aktion, die seinerzeit Aufmerksamkeit erregte,...

  • 20.08.26

GEIST_REICH
Das Fest der unbekannten Heiligen

Das Hochfest Allerheiligen ist schnell und einfach erklärt: Es ist der Feiertag aller Heiligen, besonders der namentlich unbekannten. Doch woher kommt das Fest? Gibt es ein spezielles Ereignis, das zu diesem Fest führte? Und was sagten die alten Religionsbücher zu dem Fest? Bereits im 4. Jahrhundert wurde in der Ostkirche der „Herrentag aller Heiligen“ gefeiert und geht angeblich sogar auf den hl. Johannes Chrysostomos zurück. Ursprünglich gedachte man besonders der zahlreichen Märtyrer. Es...

  • 25.10.23
Feierlich. Bischof Ägidius J. Zsifkovics mit Remigius Emeka Okafor (Pfarrvikar von Mogersdorf, Maria Bild, Königsdorf und Heiligenkreuz i. d. L.), Diakon Willi Brunner, Dechant Martin-Ralph Kalu (v.l.n.r.) und Kindern in der Pfarrkirche von St. Martin an der Raab.  | Foto: HANNES SPIEGL
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Martinsfeier erstmals im Südburgenland

Einen feierlichen Rahmen bot die Pfarrkirche von St. Martin an der Raab zur Verehrung des Heiligen. Jeden Elften des Monats wird neuerdings in burgenländischen Gemeinden an den Diözesan- und Landespatron gedacht. Vergangenen Freitag besuchte Bischof Ägidius J. Zsifkovics die Martinspfarre im Südburgenland.  GERALD GOSSMANN  Mit Lichtern und Laternen empfingen die Buben und Mädchen aus St. Martin an der Raab den Bischof. Das große Altarbild in der barocken Kirche zeigt den heiligen Martin bei...

  • 16.02.22

Besondere Briefmarken für Weihnachtsgrüße
Vatikan und Post: Gemeinsame Briefmarke

Erstmal seit ihrer Gründung im Jahr 1929 gibt die Vatikanische Post eine Gemeinschaftsausgabe von Briefmarken mit der Österreichischen Post heraus. Grund dafür ist die Friedenslichtaktion des ORF, eine über 30-jährige Tradition, bei der Kinder das Friedenslicht aus Bethlehem nach Österreich bringen.  Das Friedenslicht wird traditionell auch dem Papst überbracht. Auf einer Briefmarke des Markenblocks ist daher Papst Franziskus mit der Friedenslichtlaterne abgebildet, darunter eine Federzeichnung...

  • 26.11.20

Mein Beruf, meine Berufung

Maria Wiesinger ist Religionslehrerin aus Leidenschaft. Ihre SchülerInnen vom Unterricht zu begeistern, motiviere sie – und das auch noch nach Jahren. CHRISTOPHER ERBEN  Ein Dienstagvormittag im Jänner. In der Volksschule Steinbrunn-Zillingtal strömen die Kinder nach der Pause wieder in ihre Klassen zurück. „Meine Stunde beginne ich entweder mit einem Vater unser oder dem Glaubensbekenntnis“, erzählt Maria Wiesinger, Religionslehrerin in den Volksschulen Steinbrunn-Zillingtal und Hirm. „So auch...

  • 09.02.22
Foto:  kathbild.at/rupprecht
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Ein Jubiläum in Zuversicht
Beten Sie für den Frieden?

Das Magazin inpuncto hat nach Erfahrungen mit dem Friedensgebet gefragt. Versöhnung. Wir im Servitenorden beten regelmäßig für Frieden in unseren Gemeinschaften, den Familien, der Gesellschaft und in der Welt. Dafür haben wir mehrere Gebete, die Bezug auf zwei große Figuren unserer Ordensgeschichte nehmen. Der hl. Philipp Benizi rief als päpstlicher Legat im zerrütteten Mittelitalien zur Versöhnung zwischen verfeindeten Parteien auf. Der hl. Peregrin Laziosi, ein aufrührerischer Jugendlicher,...

  • 29.01.22
Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau. | Foto: salzburgerland.com/Franz Pritz
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Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Camping-Seelsorge einst in Zell am See ­Anfang der 1990er-Jahre. | Foto: RUPERTUSBLATT/Archiv
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Camping boomt
Seelsorge und Spiritualität am Campingplatz

An zwei Kärntner Seen gibt es im Sommer noch regelmäßig Gottesdienste für Campingurlauber – ein solches Angebot war der Ursprung der Tourismusseelsorge in Österreich. Acht Gottesdienste an acht Camping­plätzen an acht verschiedenen Kärntner Seen, alles an einem Sonntag. Das hat in vergangenen Zeiten der „legendäre“ Franziskanerpater Gustav Bergmans (1924 – 2007) zuwege gebracht. Der aus den Niederlanden stammende Pater war ab den 1960er-Jahren einer der Pioniere der Touristen­seelsorger in...

  • 31.03.21

Unter uns - P. Karl Schauer OSB
Schule.Leben

Ob Gesamtschule, Ganztagsschule, erweiterte Volksschule: die Diskussion über Schule, Bildung und Erziehung ist nie fertig. Nicht alle Reformvorschläge haben Reformen gebracht, Namensänderungen und Aufgeblasenes bewirken in Schulen keine Wunder. Ob Schule für das Leben vorbereitet? Die Schule ist Leben und das Leben ist eine Schule, mit Überraschungen und Defiziten, mit Enttäuschungen, Beschenktem und Unverzichtbarem. Auch Realität: Lehrer und Eltern setzen sich unter Druck, Schüler werden mit...

  • 10.09.26

DENK_MAL
Nachhaltigkeit im Wandel

Ein bekannter ehemaliger Abt, den eine hohe Wirtschaftskompetenz auszeichnete, antwortete auf die Frage, welche Unternehmen nachhaltig wären, spontan: Waffenschmieden und -fabriken, die machen immer Gewinn. Sein damaliger, zynisch gemeinter Kommentar hat leider an Aktualität gewonnen. Die Fähigkeit sich selbst und effizient mit geeigneten Waffen verteidigen zu können, findet Anerkennung. Dies führt zu hohen Erträgen in der Verteidigungsindustrie. Einen heftigen Aufschrei von Waffengegnern hören...

  • 10.09.26

FEDER_SPIEL
Kraut und Rüben

Es ist kein Zufall, dass just zum Schulbeginn, an dem das „Kopftuch-nach-islamischer-Tradition“-Verbot wirksam wird, die Diskussion über „Politischen Islam“ hochkocht. Dass dabei Kraut und Rüben durcheinandergebracht werden, ist der Oberflächlichkeit der emotionalen Debatte zu verdanken. Jeder hat dazu eine Meinung oder zumindest ein Gefühl. Und das ist gefährlich. Wer glaubt, die bösen Absichten international aktiver Islamisten dadurch zu verhindern, dass 13-jährige Mädchen vom Gesetzgeber...

  • 10.09.26

Unter uns - P. Karl Schauer OSB
Erschöpfte Schöpfung

Dieser Sommer wird in Erinnerung bleiben. Er hat mit ganzer Wucht zugeschlagen und gezeigt, wie machtlos die Menschen, die Besserwisser und Leugner sind. Nicht nur die Bauern leiden. Die Ernten sind dürftig und verheert. Das Vieh muss geschlachtet werden, die Wiesen geben kein Futter. Die Menschen leiden: Kranke, Alte, Bedürftige und Obdachlose, zu viele sind in der Dürre gestorben. Die Vertrocknung drosselt die Industrie, die Wirtschaft und Stromproduktion, das Niedrigwasser in den Flüssen...

  • 03.09.26

fiwfan
The Ultimate Guide to Local Escort Services: Everything You Need to Know

Understanding Local Escort Directories Local escort directories can provide adults with a way to discover profiles and communicate with other adults in a particular area. Fiwfan.app describes its service as a platform where adults can create personal profiles and directory listings to find and communicate with other adults. Anyone researching terms such as call girls should understand that online profiles are user-provided information. A profile can offer useful details, but it should not...

  • 17.09.26

Reform von Kirchenstrukturen:
Chancen und Herausforderungen in der Diözese Eisenach

Die Reform von Kirchenstrukturen bietet der Diözese Eisenach die Möglichkeit, sich an die sich wandelnden sozialen und kulturellen Gegebenheiten unserer Zeit anzupassen. Eine der größten Chancen besteht darin, die Kirche für jüngere Generationen wieder relevanter zu machen, indem moderne Kommunikationswege und zeitgemäße Dienstleistungen eingeführt werden. Dies könnte dazu führen, dass mehr Menschen angezogen und in die kirchliche Gemeinschaft integriert werden. Ein weiterer Vorteil ist die...

  • 17.10.24

Gedenken
Amen gondolinas – 29. Gedenktag an die Roma-Attentatsopfer

Anlässlich des 29. Jahrestages des Terroranschlags am 4. Februar 1995, bei dem vier Volksgruppenangehörige der Roma ermordet wurden, lädt die Romapastoral am Sonntag, 4. Februar 2024 um 14.30 Uhr in Oberwart bei der Gedenkstätte "Am Anger" zum jährlichen Gedenken. Oberwart – Am 4. Februar 1995 wurde eines der schlimmsten rassistischen Verbrechen in der Zweiten Republik begangen: Vier Angehörige der Roma, Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath, wurden in Oberwart durch einen...

  • 30.01.24

Jubiläum
Evangelische Diözese Burgenland feiert 100-jähriges Bestehen

Die evangelische Diözese Burgenland feiert 2024 ihr 100-Jahr-Jubiläum. Mit einem Festgottesdienst mit Bischof Michael Chalupka in der evangelischen Kirche in Zurndorf wird am Sonntag (3. Dezember) um 15.00 Uhr das Jubiläum eingeläutet. Superintendent Robert Jonischkeit und Superintendentialkuratorin Christa Grabenhofer werden ebenfalls beim Festgottesdienst mitwirken. Im Anschluss werden burgenlandweit Jubiläumsfahnen aufgezogen, die das besondere Jahr öffentlich sichtbar machen sollen, wie der...

  • 29.01.24
Welche Rolle spielt der Papst in den verschiedenen christlichen Kirchen?
 | Foto: pontchen/photocase
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Wie kann der Papst Kirchen verbinden?

Der Vatikan versucht, das Papstamt neu zu bestimmen. Grundlage dafür ist der ökumenische Dialog seit 1995. Am 13. Juni veröffentlichte das Vatikan-Dikasterium zur Förderung der Einheit der Christen mit Erlaubnis von Papst Franziskus das Studiendokument „Der Bischof von Rom“ mit dem Untertitel „Primat und Synodalität in den ökumenischen Gesprächen und den Antworten auf die Enzyklika ‚Ut unum sint‘. Ein Studiendokument“. Das Dokument fasst die ungefähr 30 Antworten der verschiedenen christlichen...

  • 20.06.24

OSTER_BRIEF
„Gnade und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt“

Diesen Gruß des österlichen Zeugen Johannes an die Gemeinden in der Provinz Asia sagen wir, der Bischof und der Superintendent, Euch, den römisch-katholischen und evangelischen Mitchristen unseres Burgenlandes. GEMEINSAM SCHAUEN WIR ZURÜCK Seit 100 Jahren ist der heilige Martin von Tours der Landespatron des Burgenlandes. Sein Vorbild im Glauben und im Tun wird überkonfessionell geschätzt. Der heilige Martin lebte in einer Zeit, in der die Kirche Jesu Christi noch ungeteilt war. Sein Einsatz...

  • 27.03.24
Die Prozession ist vor der Kirche San Sebastian angekommen. | Foto: Turismo de Islas Canarias
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WERT_VOLL
Auf Insel-Tour mit der Muttergottes

Alle fünf Jahre feiert die Kanareninsel La Gomera ihre Schutzpatronin, die „Virgen de Guadalupe“. Am 9. Oktober wurde sie wieder einmal mit einer großen Prozession aus einer kleinen Kapelle am Meer in die Inselhauptstadt San Sebastian gebracht. Anschließend geht sie als „Wandermuttergottes“ auf Tour in alle Gemeinden der Insel, wo die Jungfrau jeweils mit einem eigenen Fest willkommen geheißen wird. Mitte Dezember kehrt sie zurück in ihr Heiligtum. Wie aus dem Bilderbuch scheint die Kulisse:...

  • 16.11.23
Die Sängerin Shakira schmückt sich auf diesem Bild mit Rosenkränzen. Shakira (arabisch für „die Dankbare“) ist ein internationaler Popstar mit libanesischen sowie spanisch-katalanischen Wurzeln.
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Perlen gläubiger Lebenskunst

Übergangs-Riten zu den Brüdern Schlaf und Tod In Mönchhof, wo ich aufgewachsen bin, kam ich mit den Leuten manchesmal zur Totenwache zusammen. Um den in der „Leichenhalle“ aufgebahrten Körper sitzen, stehen die engsten und entfernteren Verwandten und alle, die dem Verstorbenen einen letzten Besuch abstatten wollen und den Hinterbliebenen ein Zeichen der Nähe geben. Herzstück dieser Liturgie ist das Beten des Rosenkranzes. Und kaum eine andere katholische Versammlung zum Gottesdienst verdient...

  • 05.10.23
Thomas Jefferson (1743-1826), Benjamin Franklin (1706-90) und John Adams (17351826) beim Verfassen und Redigieren der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1776. | Foto: APA/Jean Leon Gerome Ferris, 1930
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EIN_BLICK
Die USA sind auf der Suche nach sich selbst

Der Theologe und Bildungsexperte Andreas G. Weiß beschäftigt sich intensiv mit der politischen Geschichte und Gegenwart der USA. Zum 250. „Geburtstag“ der USA spricht er über die Herausforderungen und Chancen des Giganten. Der „amerikanische Traum“ ist ein Mythos, der auch Menschen in Europa bewegt hat. Wie beschreiben Sie diesen Traum? Andreas G. Weiß: Der amerikanische Traum wird zusammengefasst im Bild „vom Tellerwäscher zum Millionär“. Jeder kann es demnach in diesem Land schaffen, wenn er...

  • 02.07.26

Die Geschichte und ihr Auftrag

Österreich hat in den vergangenen Jahrzehnten einen weiten Weg zurückgelegt. Jetzt gilt es, die Zukunft zu gestalten. Genau 70 Jahre sind seit der Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrags am 15. Mai 1955 vergangen, 80 Jahre sind es seit der Gründung der Zweiten Republik am 27. April 1945. Seit 30 Jahren ist Österreich Teil der Europäischen Union. Drei Anlässe, um zurück und voraus zu schauen. „Die Alliierten und Assoziierten Mächte anerkennen, dass Österreich als ein souveräner,...

  • 15.05.25
Ein berstend gefüllter Veranstaltungssaal. – Die dritten Klasse der Hotelfachschule ware für die Durchführung des Caterings/der Agape zuständig. Die Schülerinnen der hlp (Product Management) unterstützen mit der Öffentlichkeitsarbeit. | Foto: Josef Miklos
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Roma-Attentat: „Niemals vergessen“

Gedenkfeier für die vier vor 30 Jahren Ermordeten in Oberwart – ökumenischer Gottesdienst mit Bischöfen Zsifkovics und Scharl und Superintendent Jonischkeit – mahnende Worte von Bundespräsident Van der Bellen. Unter dem Motto „Niemals vergessen“ stand am Abend des 4. Februar in Oberwart das Gedenken an das Attentat, bei dem vor genau 30 Jahren vier Angehörige der Volksgruppe der Roma ihr Leben verloren. Teil des Gedenkens war ein ökumenischer Gebetsgottesdienst, dem der Eisenstädter Bischof...

  • 13.02.25

EIN_BLICK
Eine Brücke durch Wissen

Der 17. Jänner ist der Tag des Judentums. Eine Darstellung von LUKAS PALLITSCH Dieser Gedenktag tritt mittlerweile als Tag des Erinnerns, Tag des Lernens und Tag des Feierns in Erscheinung. Eine hochkarätige Vorlesungsreihe – mit Vorträgen von Johannes Reiss, Martin Hainz und Lukas Pallitsch – an der PPH (Private Pädagogische Hochschule) Burgenland half, die Bedeutung der jüdischen Geschichte Eisenstadts zu vergegenwärtigen. Herausgearbeitet wurde zudem das Schattenerbe des Antisemitismus sowie...

  • 25.01.24

Begegnungen zählen

„Durchs Reden kommen die Leute zusammen“. Ein Motto, welches mich schon lange begleitet. Diese Aussage trägt mich durch die Diözese und durch die Pfarren. Als Verantwortliche der PfarrCaritas begebe ich mich auf Entdeckungsreisen durch das ganze Burgenland. Dabei treffe ich auf viele interessante Menschen, die sich freiwillig engagieren und ihre Zeit einsetzen, um für andere da zu sein. Wie wird es sein? Was werde ich sehen? Wie werden die Begegnungen sein? Wie werden die Gespräche verlaufen?...

  • 23.03.23

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