Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG - Glaube & Spiritualität

Beiträge zur Rubrik Glaube & Spiritualität

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Die Kraft des Gebetes
Der Lobpreis – das gesungene Gebet

Gott zu loben und zu preisen bedeutet, Gott um seiner selbst willen zu betrachten. Johannes Eibensteiner liebt es, den Tag mit Lobpreis zu beginnen und hat sich dafür das Gitarre Spielen selbst beigebracht. Verschlafen und müde – Johannes Eibensteiner geht es morgens oft nicht anders als vielen, die sich nach dem Weckerläuten aus dem Bett quälen. „In der Früh bin ich oft richtig träge“, sagt der 34-Jährige. Was ihn munter macht? „Ich mache Lobpreis. Nehm’ mir in meiner Gebetsecke meine Gitarre,...

  • 02.07.20
In der Liebe wird Gott greifbar.
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Eine Tür zum Leben
Liebe ist

Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe gehören untrennbar zusammen. Das macht den Stellenwert der Liebe im Christentum aus. Besonders prägnant: Ohne Nächstenliebe gibt es kein Christentum. Es ist nach dem Wort „Gott“ wohl das an meisten missbrauchte Wort in der Geschichte der Menschheit: die „Liebe“. Denn oft wird „Liebe“ verwechselt mit Gefühlsduselei und einer Pseudo-Romantik. Dabei zeigt ein kleiner Buchstabe („i“) in der deutschen Sprache einen engen Zusammenhang auf: zwischen „Lieben“ und...

  • 25.06.20
Das Beten wird durch bewusste Leiblichkeit einfach menschlicher. | Foto: kathbild.at/Rupprecht
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Die Kraft des Gebetes
Beten mit Leib und Seele

Im Mittelalter war Gebet leibhaftiger. Es lohnt sich auch heute, die leibliche Dimension des Betens wieder zu entdecken. Unleiblich‘ beten ist gar nicht möglich, sagt Karl-Heinz Steinmetz, Theologe und Experte für christliche Spiritualität. „Beten hat immer eine leibliche Komponente. Es ist unausweichlich, dass ich auch mit dem Leib bete.“ Den Leib könne der Mensch beim Beten nicht einfach abgeben oder ignorieren. Denn den Leib, so Steinmetz, hat man nicht. „Leib bin ich. Was sonst? Zunächst...

  • 24.06.20
Tabea: Von der Intensivstation auf die Musicalbühne
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Zeit für meinen Glauben
Von der Intensivstation auf die Musicalbühne

Tanzen als Lebensinhalt, wenn man schwerverletzt und ohne Kontrolle über den eigenen Körper im Krankenhaus lag? Ja es ist möglich, das zeigt die Lebensgeschichte von Tabea. Und Jesus begleitet sie auf ihrem Weg. "Es war für mich das Schlimmste ans Bett gefesselt zu sein, ewig zu warten, Kreuzbänder und alle möglichen Sachen gerissen, Narben überall, Kopfverletzungen …", erzählt Tabea Wendelin. Sie war knapp elf Jahre alt und mit einer Freundin auf dem Fahrrad unterwegs, als ein betrunkener...

  • 24.06.20

Die Kraft des Gebetes
Eucharistische Anbetung

Bei der Eucharistischen Anbetung wird Jesus in der Gestalt des Brotes angebetet. Das kann das eigene Leben verwandeln – auch wenn man dabei mitunter gar nichts spürt. Andrea aus Niederösterreich zum Beispiel. Zwischen Friseurbesuch und anderen wichtigen Terminen, die sie in Wien zu erledigen hat, schlüpft sie einige Momente in die Eligiuskapelle im Stephansdom. Um Jesus dort in der konsekrierten Hostie anzubeten. „Es zieht mich dorthin“, sagt die 47-Jährige. „Ich glaube, dass in dieser Hostie...

  • 18.06.20
Das Sakrament der Krankensalbung  darf nur ein Priester spenden. | Foto: kathbild.at/Rupprecht
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Die Kraft des Gebetes
Gebet um Heilung

Gott voll Vertrauen um die Heilung von Kranken bitten und es ihm überlassen, ob und wie er heilt – das ist das Spannungsfeld, das es beim Heilungsgebet auszuhalten gilt. Jeden zweiten Mittwoch im Monat ist Katharina Weissenböck im Gebets-Einsatz. Beim Loretto-Gebetskreis im ersten Bezirk in Wien bietet die 39-Jährige zusammen mit einer zweiten Person an, für andere um Heilung zu beten. Unauffällig warten Katharina und ihr Gebetspartner im hinteren Teil des Raumes, während die anderen Anwesenden...

  • 11.06.20
P. Olivier Ongway Matondo bei einer Tauffeier.  „Ich wollte immer das Evangelium in anderen Sprachen und Kulturen verkünden“, erzählt der Steyler Missionar. „Am Anfang habe ich mich nur gefragt, warum die Liturgie hier so ruhig gefeiert wird.“
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Zeit für meinen Glauben
Vom Zurücklassen und Finden

Der 35-jährige Pater Olivier Ongway Matondo ist Steyler Missionar und seit Kurzem in Österreich. Er ist bereit, sich dorthin senden zu lassen, wo ihn sein Orden braucht. Zufall oder Fügung? Auf jeden Fall sehr passend. Das SONNTAG-Interview mit Pater Olivier Ongway Matondo, Steyler Missionar aus dem Kongo, fällt genau auf den Gedenktag des Heiligen Karl Lwanga und seiner Gefährten. Die afrikanischen Heiligen aus Uganda – 1886 wegen ihres Glaubens getötet und rund achtzig Jahre später von Paul...

  • 10.06.20
Der Anfang dieses Übels liegt übrigens heutzutage in der Überforderung, nicht, dass die Menschen zu faul sind, sondern, dass sie zu viel tun. Wenn man dann so müde ist, dass man wirklich gar nichts mehr von allem wissen will. Und das dauernd. Denn dann hat selbst Gott keine Chance mehr, uns zu erreichen. | Foto: David Mark auf Pixabay
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Die sieben "Todsünden"
Acedia (Trägheit) - der "Mittagsdämon"

▶ Trägheit (lateinisch acedia) bezeichnet eine Haltung, die sich „gegen Sorge, Mühe oder Anstrengung wendet“ und darauf „mit Abneigung, Überdruß oder Ekel“ reagiert. Der Katechismus der Katholischen Kirche setzt die Akedia mit geistiger Trägheit gleich und vergleicht sie mit dem, was heute als Depression bezeichnet wird. Ein mögliches deutsches Synonym dafür ist Überdruss. Der Wüstenvater Evagrios Pontikos setzte die Akedia mit der antiken Vorstellung des Mittagsdämons gleich (vgl. Psalm 91,6:...

  • 09.06.20
In der Wollust ist mir vollkommen wurscht, wie der andere ist: Hauptsache, ich habe die Gefühle, die ich haben will. Es bleibt die Freude auf der Strecke, etwas zu entdecken. Wer nur konsumiert, der verzichtet darauf, in Beziehung zu treten und das körperlich-seelisch-geistige Gefühl der Einheit mit einem anderen Menschen zu erfahren.  | Foto: Pixabay
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Die sieben "Todsünden"
Wollust

▶ Die Wollust (lateinisch luxuria) ist eine sinnliche, sexuelle Begierde und Lust, die bei sexueller Aktivität, der Befriedigung oder bei sexuellen Phantasien erlebt wird. Wollust ist nicht nur körperliches Verlangen, sondern setzt auch erotische Phantasien frei. Diese ziehen starke Triebkräfte und Verlockungen nach sich. Das Gegenstück ist die Keuschheit. Lustgewinn – möglichst schnell Wollust oder Unkeuschheit bedeutet, den Menschen als ein Ding zu betrachten. Es geht dabei vor allem um...

  • 04.06.20

Die Kraft des Gebetes
Beten mit der Bibel

Was das Beten mit der Bibel mit einer Massage zu tun hat und warum es sich lohnt, auch sehr vertraute Bibelstellen immer wieder zu meditieren. Beten mit der Bibel, meint Beate Mayerhofer-Schöpf, könne man mit einem Massagetermin vergleichen. „Ich mache mir einen Termin aus, lege mich hin und lasse den Masseur arbeiten. Es ist gut, wenn ich mich nicht anstrenge und nichts leisten will. Aber es ist wichtig, dass ich da bin.“ Da sein, Gott arbeiten lassen, wahrnehmen, was er durch sein Wort sagt,...

  • 04.06.20
Um glücklich zu sein müssen wir nur nach der inneren Balance im Leben suchen.  | Foto: iStock-PeopleImages
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Im Einklang mit mir selbst
Mäßigung - der Kampf gegen die Lust an der Verschwendung

Mäßigung entspricht so ganz und gar nicht den Idealen der Konsumgesellschaft, die ständig nach mehr, größer und teurer strebt. Mäßigung ist für viele gleichbedeutend mit „den Fortschritt aufzuhalten“! Die Coronakrise hat uns in den vergangenen Wochen die Mäßigung quasi aufgezwungen. Alles, was uns bisher lieb und teuer war, blieb uns plötzlich verwehrt: Reisen, wohin man will, Einkaufen wann und was man will, am Abend mit Freunden ausgehen, mit dem teuren Auto angeben, Geld verdienen... Von...

  • 02.06.20
Wir neigen dazu, mit Essen unangenehme Gefühle zu verdrängen oder gute zu verstärken. Das geschieht alles unbewusst, aber es ist wichtig, es bewusst zu machen: Was passiert da eigentlich, wie geht‘s mir dabei? Wie kann ich mit diesem Dilemma, in dem ich da stecke, anders umgehen? Das kann man lernen. | Foto: Pixabay
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Die sieben "Todsünden"
Völlerei "Fresssucht"

▶ Die Völlerei (lateinisch gula) ist jene Charaktereigenschaft eines Menschen, die ihn zu einem ausschweifenden und maßlosen Leben führt – zumeist durch „üppiges und unmäßiges Essen und Trinken“. Völlerei ist auch als Fresssucht, Schwelgerei, Gefräßigkeit, Maßlosigkeit und Unmäßigkeit bekannt. Ihr Gegenstück ist die Mäßigung. Die Freiheit zu sagen: Es ist genug! Interview mit Psychotherapeutin Mag. Eva Maria Berger und einer Expertise von Ethiker Ao. Univ.-Prof. DDr. Matthias Beck. Viele...

  • 02.06.20
Ermes Ronchi: „Das ist die größte Sünde: an einen ,Gott’ zu glauben, der uns etwas missgönnt und wegnimmt, statt an einen Gott, der uns alles schenken will.“  | Foto: Myriam Zilles auf Pixabay
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Buchtipp
Himmel und Erde lieben

Ermes Ronchi erschließt das Vaterunser, „das“ Gebet der Christenheit, auf faszinierende Weise. Für Sie gelesen von Stefan Kronthaler. Es ist ein Buch, das einfach Mut macht: Auch das neueste Werk des italienischen Serviten-Paters Ermes Ronchi über das „Vaterunser“ hat alle Voraussetzungen, zu einem spirituellen Bestseller zu werden – nach seinen Büchern über „Die nackten Fragen des Evangeliums“ und „Beten ist menschlich“. Zum einen ist es die Erklärung des biblischen Textes selbst, zum anderen...

  • 28.05.20
Was ist das „Geheimnis“ des Ruhegebets? Der Betende verlässt sich auf Gott, nichts vermag ihn aus der Fassung zu bringen.  | Foto: rosemarie guttmann
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Buchtipp
Pater Pio und das Ruhegebet

Peter Dyckho zeigt anhand vieler Briefe des wohl größten Heiligen Italiens, dass auch Pater Pio das Ruhegebet gebetet hat. Für Sie gelesen von Stefan Kronthaler. Er ist einer der großen Heiligen, wenn nicht „der“ Heilige Italiens: Pater Pio von Pietrelcina (1887-1968). Dieser Kapuziner erlebte 1918 das Wunder der Stigmatisation (Auftreten der fünf Wundmale Jesu Christi) an sich. Er wurde zu einem großen Seelenführer, Papst Johannes Paul II. hat ihn im Jahr 2002 heiliggesprochen. Peter...

  • 28.05.20
Beim kontemplativen Gebet  geht es darum, Gott zu betrachten, aber nicht um ihn um etwas zu bitten, sondern um in ihm zu ruhen. | Foto: Pixabay
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Die Kraft des Gebetes
Das innere Gebet

Im inneren oder kontemplativen Gebet sucht der Betende den Blick Gottes. Abschweifende Gedanken sind dabei ganz normal, auch dunkle Phasen gehören dazu. Nicht der Betende urteilt über das Gelingen des Gebetes, sondern allein Gott. Um die Frage zu beantworten, was inneres Gebet ist, lassen wir zu Beginn eine Expertin zu Wort kommen. Teresa von Avila, Heilige, Kirchenlehrerin und Mystikerin, schreibt im 16. Jahrhundert: „Denn meiner Meinung nach ist inneres Beten nichts anderes als Verweilen bei...

  • 28.05.20
Tapferkeit hat viel mit gesundem Selbstvertrauen und mit Grundvertrauen ins Leben zu tun. Ohne sie laufen wir Gefahr, lethargisch zu werden.  | Foto: Pixabay
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Eine Tür zum Leben
Tapferkeit - Den Mutigen gehört die Welt

Den Stier bei den Hörnern packen Sie ist ganz klar jene Tugend, die uns in Schwierigkeiten standhalten und im Erstreben des Guten durchhalten lässt: Die Tapferkeit. Mein Eindruck ist, dass der Begriff der Tapferkeit nicht unbedingt Hochkonjunktur hat, sondern eher nach etwas Verstaubtem, Antiquiertem riecht. Was jedoch von der Sache her gemeint ist, ist in unserer Gesellschaft hochaktuell“, sagt Martin M. Lintner OSM, Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule...

  • 27.05.20
Der Heilige Geist kam zu Pfingsten auf die Menschen herab. Er ist Gott in uns allen. | Foto: iStock/sedmak
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Pfingsten
„Wir sind der Computer, der Heilige Geist ist das Betriebssystem“

Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Die Kraft Gottes kam damals auf die Jünger herab. Aber kommt sie auch heute noch auf uns herab? Und wenn ja: Wie fühlt sich der Heilige Geist an und was bewirkt er? Rund um Pfingsten hören wir viel vom Heiligen Geist, vom Geist Gottes. Biblisch ist auch von „Wind“ (z. B. Ex 14,21), „Hauch“ oder „Atem“ (Ps 33,6; Ez 37,5–14) die Rede. Doch was bewirkt der Heilige Geist, von dem im Neuen Testament rund einhundert Mal die Rede ist? „Spontan würde ich...

  • 26.05.20
Pfingsten: Das Fest des Heiligen Geistes, der die Kirche mit seinen Gaben verjüngt. Im Bild das Pfingst-Treffen der Loretto-Gemeinschaft in Salzburg 2019. | Foto: Andreas Walch
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Heiliger Geist
Entdeckungsreise zu den Geistesgaben

Sie sind unentbehrlich für das Leben der Kirche: die Charismen (Gaben) des Heiligen Geistes. Im Neuen Testament finden sich die Geistesgaben listenartig im Römer-Brief (12,6-8), im Ersten Korinther-Brief (12,8-10 und 12,28-31), im Epheser-Brief (4,7.11) und im Ersten Petrus-Brief (4,9-11). Zu den Gaben des Heiligen Geistes zählen laut dem Ersten Korinther-Brief Mitteilung von Weisheit, Vermittlung von Erkenntnis, Glaubenskraft, Krankheiten heilen, Wunderkräfte, Prophetisches Reden,...

  • 26.05.20
Dem Nächsten dienen, sich für eine Sache und für andere einsetzen sind für Franz keine Floskeln. | Foto: privat
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Zeit für meinen Glauben
„Das hätte auch ganz anders ausgehen können“

Franz Fritz hat als Feuerwehrmann viel erlebt. Das Ehrenamt bedeutet ihm sehr viel. Helfen zu können, sagt der Weinviertler, ist ein erhabenes Gefühl. Bei Unfällen mit Todesopfern bleibt ihm nur, den Verstorbenen Gott anzuvertrauen. Es gibt Bilder, die kriegt man selbst als erfahrener, langjähriger Feuerwehrmann lange nicht aus dem Kopf. Einsätze, die einem tage- und nächtelang nachgehen. Franz Fritz blickt auf viel Erfahrung als Feuerwehrmann zurück und dementsprechend auch auf viele Einsätze....

  • 26.05.20
Pavol Tomanek (hier mit Familie): „,Herr, wenn du mich brauchst‚ warum sagst du mir dann nicht endlich, was du willst. Ich bin nur ein einfacher Mensch, der Maurer sein wollte, aber Kellner wurde. 
 | Foto: privat
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Zeit für meinen Glauben
Mein Traum vom Fliegen

Pavol Tomaneks Lebensweg ist einer mit vielen Wendungen. Ein Traum begleitet ihn viele Jahre, irgendwann kann er ihn deuten: Gott ruft ihn, Diakon zu werden. Maurer wollte er werden, Kellner hat er gelernt, heute ist Pavol (Pauli) Tomanek Religionslehrer, Universitätsprofessor und ehrenamtlicher Diakon. In der Slowakei geboren, lebt Pauli seit 2009 mit seiner Familie im niederösterreichischen Wolfsthal und pendelt zum Unterrichten in die Slowakei. Ein Lebensweg mit vielen Wendungen? Vielleicht....

  • 25.05.20
Wo spüre ich, dass Gott am Werk ist? Wo erlebe ich Hoffnungslosigkeit? Wo braucht es Versöhnung und Heilung? Wofür bin ich dankbar?  | Foto: Pixabay
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Die Kraft des Gebetes
Der Tagesrückblick in liebender Aufmerksamkeit

Der Tagesrückblick: Für den heiligen Ignatius von Loyola ist es die ‚wichtigste Viertelstunde des Tages‘. Für die Wienerin Maria Hoyer eine gute Möglichkeit, Gottes Hilfe zu entdecken. Für Maria Hoyer gleicht der abendliche Tagesrückblick einer Schatzsuche. Wenn sich die 64-jährige Volksschullehrerin hinsetzt und gedanklich den vergangenen Tag durchgeht, fällt ihr auf, wie viel Schönes sie erlebt hat. „Während des Tages ist oft das Bedrückende im Vordergrund. Am Abend merke ich dann, was alles...

  • 20.05.20
Christi Himmelfahrt ist die Voraussetzung dafür, dass Jesus Christus im Medium des Heiligen Geistes auf neue Weise zu uns kommt. Ewigkeit beginnt dort, wo wir uns in der Zeit auf Christus einlassen“. | Foto: Pixabay
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Hochfest Christi Himmelfahrt
Startrampe für den Heiligen Geist

40 Tage nach Ostern feiern wir diesen Donnerstag das Hochfest Christi Himmelfahrt. Ein Raketenflug war die Himmelfahrt keine, mehr eine Startrampe für den Heiligen Geist. Wenn es um die Himmelfahrt Christi geht, kommen schnell Assoziationen wie ein Raketenflug oder die Fahrt mit einem Lift. Beides trifft nicht zu. Auferstehung und Himmelfahrt Christi bringen zum Ausdruck, worauf alle Christen hoffen: ganz bei Gott zu sein. Theologisch auf den Punkt bringt es der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner...

  • 20.05.20
Jetzt, in Corona-Zeiten, erkennen wir besser als sonst, wie wichtig es ist, wirklich auf die Menschen und ihre realen Situationen zu schauen. Jesus will also sagen: Ohne Barmherzigkeit gibt es keine wahre Gerechtigkeit. | Foto: Pixabay
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Eine Tür zum Leben
Gerechtigkeit

Der Ruf nach Gerechtigkeit ertönt von vielen Seiten. Doch was verbirgt sich hinter diesem Ruf? Was meint die Kardinaltugend der Gerechtigkeit, was heißt eigentlich „soziale“ Gerechtigkeit konkret? Von Gerechtigkeit träumen alle, nach Gerechtigkeit sehnt sich jeder Mensch, keiner will „ungerecht“ behandelt werden. Schnell wird mit „Gerechtigkeit“ gleich die sogenannte „soziale Gerechtigkeit“ verbunden. Alle politischen Parteien haben auf ihre Weise die „Gerechtigkeit“ auf ihre Fahnen...

  • 19.05.20
Habgier bedeutet „Ich will alles haben.“ Immer mehr Geld verdienen, im Internet immer mehr Daten sammeln, um immer mehr Macht zu haben.  | Foto: Gerd Altmann auf Pixabay
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Die sieben "Todsünden"
Habgier

▶ Die Habgier (lateinisch avaritia) auch bekannt als Habsucht, Begierde, Begehrlichkeit, ist der unbeherrschte Wunsch, Vermögen oder Gegenstände mit theoretischem Wert zu besitzen. Dies geschieht in der Absicht, den Gegenstand für sich selbst zu behalten und ist weit entfernt vom Gebot des grundlegenden Überlebens und von Annehmlichkeiten. Habgier bezeichnet also das Streben nach Reichtum, Status und Macht. Motivation dafür kann ein Zustand innerer Leere sein. Ihr Gegenstück ist die...

  • 19.05.20

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