19. Sonntag im Jahreskreis | 10. August 2025
Kommentar - Bibel und Leben
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Der Schatz der Furchtlosigkeit
In einer Welt, in der das globale Vermögen zu immer größeren Teilen in die Taschen ganz weniger Tech-Milliardäre wandert, sehen viele das Christentum mit seiner Botschaft auf verlorenem Posten. Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben wir als Christen gegenüber diesen undurchsichtigen Drahtziehern, die im Hintergrund an einer ganz neuen Weltordnung basteln? Und mit dem Reich Gottes, wie es Jesus verkündet, dürfte diese nicht viel gemein haben.
Auch die kleine Herde der Jünger Jesu war von Zweifeln geplagt, was sie schon ausrichten können in einer Welt voller Ungerechtigkeit, rücksichtsloser Gier und brutaler Gewalt. Jesus ermutigt sie zur Furchtlosigkeit. Denn ihr Herz ist an Gütern verankert, die ihnen niemand wegnehmen kann.
Die Machenschaften der Superreichen sind von großer Furcht getrieben. Sie müssen ihre Schätze sorgsam verstecken und bewachen vor dem Zorn der Betrogenen und Ausgebeuteten. Den Schatz unseres Glaubens, den Schatz der heilsamen und befreienden Gegenwart Jesu Christi in der Welt sollen wir nicht verstecken, sondern ihn furchtlos der Welt anbieten. Dieser Schatz ist ein kostbares Geschenk, er wächst, wenn wir ihn teilen.
Alfred Jokesch
alfred.jokesch@sonntagsblatt.at
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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