Zukunftsbild der steirischen Kirche | Teil 14
Qualität: Verkündigung

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Verkündigung ist nicht nur Sache der Priester, Diakone und hauptamtlichen Laien. Verkündigung passiert in vielfältigen Kontexten und an unterschiedlichen Orten, etwa im Kindergarten, in der Schule, zu Hause und überall dort, wo Christen von ihrem Glauben erzählen und durch ihr Leben Zeugnis geben. Verkündigung geht uns alle an! Das heißt auch, dass wir uns mit unserem persönlichen Glauben aus­einandersetzen.

Fragen

  • Setzen wir uns immer wieder mit unserem persönlichen Glauben auseinander? Gibt es Räume, in denen wir darüber sprechen können?
  • Sind die Medien der Verkündigung (Website, Pfarrblatt, Social Media, Verlautbarungen, Schaukasten …) ansprechend und zielgruppenorientiert gestaltet?
  • Nehmen Verantwortliche in der Verkündigung Angebote zur Weiterbildung wahr, und sind sie offen für neue Impulse?
  • Sind wir authentisch in unserem Handeln?

Das Zukunftsbild konkret erlebt

Mag. Elfriede Pallt ist BHS Lehrerin an der Handelsakademie in Liezen.

Setzen wir uns immer wieder mit unserem persönlichen Glauben auseinander? Gibt es Räume, in denen wir darüber sprechen können?

Vor vielen Jahren, als Jugendliche, hatte ich die Möglichkeit, an einer Veranstaltung teilzunehmen, bei der ich das Schlüsselerlebnis für mein weiteres Leben hatte: nämlich die Gewissheit, dass Gott Liebe ist. Die Tatsache, dass ich an die unendliche Liebe Gottes glauben kann, ist für mich ein großes Geschenk, und ich bin sehr dankbar dafür. Viele Situationen meines Alltags bekommen dadurch eine andere „Färbung“. Eine gute Möglichkeit, meinen Glauben lebendig zu halten, ist das sogenannte „Wort des Lebens“. Jeweils einen Monat lang begleitet mich ein Satz aus dem Evangelium. Manchmal gelingt es gut, manchmal auch gar nicht , die entsprechenden Worte in meinem Alltagsleben umzusetzen. In regelmäßigen Abständen treffe ich mich mit anderen Personen, die das Gleiche versuchen. Dieser Austausch in einer kleinen Gruppe ist eine große Hilfe und sehr motivierend. Ein wertvoller „Baustein“ für mein Glaubensleben sind auch die Predigten bei den Sonntagsmessen in meiner Heimatpfarre Admont. Dadurch konnte ich schon einige Lesungs- bzw. Evangeliumstexte besser verstehen.

Verkündigung im Alltag, wie kann das gelingen?
Bei Gesprächen im Kollegen- und Freundeskreis kommt man auch zufällig auf Glaube und Kirche zu sprechen. Da kann ich dann einfach sagen, dass für mich durch meinen Glauben viele Lebenssituationen viel leichter zu bewältigen sind. In der Klasse, wenn sich sowohl meine Schüler als auch ich über ein verlängertes Wochenende freuen, stelle ich manchmal die Frage, ob alle wissen, was der kommende 
Feiertag für eine Bedeutung hat. Dann reden wir darüber.

Sind wir authentisch in unserem Handeln?
„Was würde Jesus jetzt an meiner Stelle tun?“ Diese Frage versuche ich mir möglichst oft vor Augen zu halten. Vor großen, aber auch vor kleinen Entscheidungen. Mit diesem Gedanken im Hintergrund gelingt es mir, auch Arbeiten, die ich nicht so gerne mache, gut und mit einem großen Frieden zu erledigen.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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