Weltjugendtag Sydney 2008 | Teil 04
Bewegende Momente: Benedetto in Barangaroo

 

 

Von der Steiermark nach Australien – wir sind am anderen Ende der Welt angelangt und erleben hier beim Weltjugendtreffen in Sydney Kirche als ein weltweites Netzwerk. In diesen für uns doch etwas anstrengenden Tagen begegnen wir Jugendlichen aus verschiedensten Ländern der Welt mit unterschiedlichsten Sprachen und Kulturen, aber mit dem einen verbindenden Glauben.

Bewegende Momente, die wir in diesen Tagen in Sydney erleben: In den Straßen kann man die ganze Woche hindurch immer wieder „Benedetto“-Rufe hören. Donnerstag, Nachmittag: Die Ankunft des Papstes am Veranstaltungsort Barangaroo wurde von 250.000 Jugendlichen gespannt erwartet. Auf den Leinwänden sah man bereits die Schifffahrt des Papstes. Ungeduldig wurde beobachtet, auf welcher Seite des Hafens das Schiff zuerst zu sehen ist. Dann der große Jubel, und Fahnen wurden geschwenkt, als das Schiff vorbeifuhr. Beeindruckend war auch die Farbenpracht der Fahnen aus den verschiedensten Teilen der Erde. Jugendliche aus Ländern, die politisch miteinander nicht so sehr harmonieren, standen bei den Feierlichkeiten nebeneinander, feierten und beteten mitei­nander. Auf den Straßen und Plätzen fanden interkulturelle Begegnungen statt. Unsere Gruppe wurde aufgrund unserer großen Nationalflagge immer wieder angesprochen, aus welchem Land wir kommen. So kam es zu interessanten Begegnungen unter Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft.

Am Abend des 17. Juli fand ein Österreich-Treffen statt, an dem Jugendliche der Katholischen Jugend und der geistlichen Bewegungen mit Kardinal Christoph Schönborn und Weihbischof Franz Lackner einander begegneten. „Wir wollen uns daran erinnern und bestärken, dass das, was wir hier in Sydney erleben, auch ganz wichtig ist für unser Land. Wir wollen schauen, was so ein Weltjugendtag für uns in Österreich und für die Kirche in Österreich bedeutet“, so Kardinal Schönborn.

Am Samstag starteten wir den etwas längeren Pilgerweg zur Pferderennbahn nach Randwick, wo wir am Sonntag zusammen mit 500.000 Gläubigen die Abschlussmesse feierten. Der Pilgerweg führte über die Sydney Harbour Bridge, jene beeindruckende Brücke, die seit ihrer Entstehung erst das zweite Mal für den gesamten Verkehr gesperrt wurde. Ein weiterer prägender Eindruck auf diesem Weg waren Bauarbeiter, die von einem Gerüst neben der Straße den pilgernden Jugendlichen zujubelten und ein selbst zusammengestelltes Kreuz aus Rohren in die Höhe hielten. Ein wenig stolz waren wir natürlich auch, als bei der Abschlussmesse plötzlich ein bekanntes Gesicht eines Steirers auf den Leinwänden zu sehen war: Josef Promitzer durfte eine Fürbitte in deutscher Sprache lesen.

Zum Abschluss des Weltjugendtages verkündete Papst Benedikt XVI. den Veranstaltungsort für 2011: „Madrid“. So ist es nicht verwunderlich, dass auf dem Rückweg von der Pferderennbahn schon fleißig Pläne geschmiedet wurden. Fazit: Madrid, wir kommen!

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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