Steirer mit Herz
Robert Strobl

Foto: privat

Ziegen fraßen die Rinde von einem gefällten alten Apfelbaum des Landwirts Robert Strobl in St. Ruprecht an der Raab. Es sollte ein besonderer Baum werden: Der Holzbildhauer Hans Pendl, auch aus St. Ruprecht, gestaltete ein Kreuz daraus. Ein „Kastl“ daran birgt eine Art „Gipfelbuch“, und ein GPS-Sender soll jederzeit Auskunft geben, wo sich das Kreuz gerade aufhält: Es soll nach Mariazell „reisen“.
Die „Gebrauchsanweisung“ am Kreuz: „Mit einem Vaterunser nach Mariazell. Nimm mich mit! Ein Vaterunser lang, dann stell mich ab, es kommt der nächste dran.“ Start auf der Sommeralm war Anfang August. Und wenn das Kreuz, von sehr vielen Pilgernden ein Stück getragen, einmal in Mariazell ankommt, das schwebt den Initiatoren vor, soll es geweiht und zurück nach St. Ruprecht an der Raab gebracht werden. Über Facebook verfolgen und kommentieren Menschen im Internet den Weg dieses reisenden Kreuzes.
„Jeder hat eine Last zu tragen, und gemeinsam geht es leichter“, erwägt Robert Strobl. Der Sohn von Obstbauern und Vater von zwei Kindern wurde am 8. Jänner 1971 geboren. Der gern wandernde Freund des Hundemischlings „Aki“ züchtet den knackenden, aus Amerika stammenden „Sweetango“, der als „der lauteste Apfel der Welt“ gilt.

Johann A. Bauer

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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