Steirerin mit Herz
Monika Ripper
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Seit wann sie ehrenamtlich tätig ist – das weiß Monika Ripper auf den Tag genau. Am 4. Mai 1964 startete die Grazerin ihre unentgeltliche Arbeit für das Rote Kreuz Steiermark – als Ersthelferin, in der Krisenintervention oder als Ausbildnerin für den Blutspendedienst. Vieles habe sich seitdem verändert, sagt Monika. Das Spenderblut sei seinerzeit in Glasflaschen gelagert worden, und sie selbst war erst die zweite Frau auf der Bezirksstelle, die einen Rettungswagen in Noteinsätzen lenkte.
Heute betreut Monika Ripper die SpenderInnen und beantwortet Fragen rund ums Blutspenden. In der Grazer Münzgrabenstraße hat die verwitwete, vierfache Mutter einen weiteren wichtigen Dienst: In der Rotkreuz-Zentrale kocht sie für Nachtdienstgruppen und bereitet Frühstück für diejenigen, die in den Morgenstunden ihren Einsatz starten. Woher sie seit 62 Jahren die Motivation nimmt? „Von zufriedenen Betroffenen“, sagt sie, „und deren glücklichen Gesichtern.“ Von denen hat Monika Ripper auf ihren mehr als 46.000 Rettungsausfahrten und in über 83.000 Ehrenamtsstunden beim Roten Kreuz Steiermark wohl schon zigtausende gesehen.
Anna Maria Steiner
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.