Vorgestellt
Marion Bierbacher, Fleisch fasten
- Foto: Zerche/Welthaus
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„Die Chance auf Neues nutzen“ – auch darum geht es für Marion Bierbacher beim Fleischfasten. Seit Jänner ist die Mitarbeiterin von Welthaus Graz zuständig für die Initiative Gerecht leben – Fleisch fasten, die nicht nur in die Zeit vor Ostern passt.
Mehr als um Verzicht, gehe es beim Fleischfasten um „ein Umdenken, das mir und anderen hilft“, sagt die gelernte Graphikerin, die im Welthaus seit 2020 landwirtschaftliche Kooperationsprojekte umsetzt. „Was hat gerade Saison?“, „Was kann ich regional erwerben?“, und: „Wie wäre es, weniger Produkte zu kaufen und die dafür in besserer Qualität?“ Fragen wie diese stellt die Absolventin eines Spanisch- und Russisch-Studiums auch außerhalb ihrer Arbeitsfelder Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Solidarisches Handeln.
Sie selbst lebe „in großem Luxus“ – wohnt sie doch mit Mann und Kindern in einem Mehrgenerationen-Haushalt und bekomme regelmäßig – dank Schwiegermutter und regionalen VermarkterInnen – selbst angebautes Gemüse und qualitativ hochwertiges Fleisch. Ganz allgemein lade die Fastenzeit ein, achtsamer zu sein, sagt sie (siehe auch S. 23). Schließlich gehe es nicht darum, lieb gewonnene Verhaltensweisen radikal zu streichen – man müsse sich auch Zeit geben für die Veränderung in kleinen Schritten.
Anna Maria Steiner
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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