Steirer mit Herz
Johannes Ithaler
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Er wolle sich, mit dem Schweizer Autor Max Frisch gesprochen, „gegen Herrschaftssprache richten“ und, frei nach Bert Brecht, „im Kleinen die Welt verändern“. So antwortet Johannes Ithaler auf die Frage, warum er schreibt. Der gebürtige Schweizer, der 1983 mit den Eltern in die Steiermark gekommen ist, liebt Literatur – sowohl die eigene als auch die von anderen. Vor 17 Jahren gründete er, auf Anfrage des Max-Frisch-Archivs in Zürich, den Grazer Freundeskreis Max Frisch als auch die jährlich erscheinende Literaturzeitschrift montauk. Seitdem haben mehr als 30 AutorInnen darin veröffentlicht und bei Veranstaltungen mit feiner Musik und Kulinarik aus ihren Werken gelesen. Dass der langjährige Bischof Egon Kapellari die Literaturveranstaltungen gern unterstützte, freut Johannes Ithaler noch heute. Gemeinsam mit seiner Frau Heidemarie, die ebenfalls Schriftstellerin ist und Fotografin, lebt und arbeitet er in Graz und Umgebung. Seit sechs Jahren ist Johannes Ithaler auch bei den „Brunnenlesungen“ dabei (siehe Seite 18), wo er die multireligiöse und interkulturelle Atmosphäre schätzt.
Anna Maria Steiner
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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